Lifestyle

Hunde sind keine Allesfresser – diese Lebensmittel sind für Hunde giftig

Von Isabella Schröder am Montag, 12. August 2019 um 11:56 Uhr

Der Stoffwechsel des Hundes unterscheidet sich von dem des Menschen gravierend. Nicht alles, was wir als kulinarische Köstlichkeit schlemmen, ist auch für deinen Hund verträglich. Ganz gleich, wie schmachtend dich dein vierbeiniger Liebling anschaut, bestimmte Lebensmittel solltest du deinem Hund vorenthalten. Schon kleine Mengen verschiedener Lebensmittel können zu Unpässlichkeiten führen, bei einer höheren Dosis zeigen sich oft Vergiftungserscheinungen, die auch zum Tod führen können.

Nur das Beste für deinen Hund

Und das ist ein artgerechtes Futter, das vorrangig aus Fleisch aber auch aus pflanzlichen Teilen besteht. Hunde sind keine reinen Fleischfresser, sondern ernähren sich omnivor. Einige Lebensmittel sind für Hunde aber giftig. Welches das sind, erfährst du genau beim Haustiermagazin. Auf keinen Fall gehören Fertiggerichte, Süßigkeiten, Schokolade oder Knabbereien zur artgerechten Ernährung eines Hundes. Aber auch viele Obst- und Gemüsearten können deinem Hund gefährlich werden. Auf keinen Fall sollte dein Hund Zwiebeln oder Knoblauch erhalten. Auch wenn sich bei kleinen Mengen oft keine Symptome zeigen, bei größeren Mengen kann eine Anämie, ein Blutmangel auftreten. Auch Steinobst ist nicht für Hunde geeignet. Das Fruchtfleisch verträgt dein Hund, aber nicht die Kerne. Die Kerne von Äpfeln, Aprikosen, Pfirsichen und anderem Steinobst enthalten Cyanide. Cyanide sind Verbindungen und Salze der Blausäure.  Diese kann Schleimhäute anschwellen lassen und zu Atemproblemen führen. Je nach Menge kann der Genuss der Kerne zum Tod führen.

Welche Menge kann tödlich sein?

Da spielen natürlich viele Faktoren eine Rolle. Die Größe und das Gewicht ist ebenso ausschlaggebend wie die Gesundheit des Hundes. Eine große Hunderasse verträgt mehr als ein kleine Rasse, ein Hund mit Vorerkrankungen weniger als ein gesunder Hund. Für einige Lebensmittel, die für den Hund giftig sind, gibt es bereits Erkenntnisse zur verträglichen Menge. Für andere Lebensmittel nicht. Du solltest es deshalb auch gar nicht erst auf einen Versuch ankommen lassen. Nicht jede Menge muss gleich zum Tod führen, kann aber auch ohne sichtbare Symptome zu Erkrankungen führen. Deshalb sollst du beim artgerechte Hundefutter bleiben, denn nur ein gesunder Hund ist ein glücklicher Hund.