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Mit diesen 5 Tipps vermeiden Sie es aus Stress zu essen

Von Julia am Montag, 13. April 2015 um 15:06 Uhr
Wer kennt es nicht: Ein Schokoriegel lindert die stressigen Stunden bei der Arbeit, die Tüte Chips tröstet uns bei schlimmem Liebeskummer und der schnelle Burger auf dem Weg beruhigt den ersten Hunger. Aus Stress essen passiert ziemlich häufig – muss aber nicht sein! Deshalb haben wir jetzt 5 Tipps, mit denen Sie diese unnötigen Kalorien vermieden.

Stressessen ist eines dieser Dinge, die uns für einen kurzen Moment zufrieden stellen und über die wir uns dann ziemlich doll ärgern! Denn der Stress ist nach wenigen Minuten oder Stunden schon wieder da und der Sommerfigur kommen wir so irgendwie auch nicht näher. Um dem Problem endlich entgegen zu wirken, haben wir jetzt 5 tolle Tipps, die Ihnen dabei helfen, nicht mehr aus Stress zu essen

1. Finden Sie neben dem Essen Freude an anderen Dingen

Ein schwieriger Test steht bevor oder Sie sind traurig und brauchen eine kleine Aufmunterung (in diesem Fall die leckere Tafel Schokolade, die sooo verführerisch im Schrank liegt)? Doch auch, wenn wir es nicht gerne hören: Essen ist (leider) nicht gerade eine gesunde Alternative, um sich abzulenken, zu beschäftigen, oder aufzumuntern. Wie wär's also mal mit anderen Aktivitäten, die uns wirklich glücklich machen? Zum Beispiel ein cooler Ausflug, ein neues Buch, für das man nie (!) Zeit hatte oder endlich mal wieder ein Treffen mit alten Freunden planen. Das macht auf Dauer garantiert glücklicher, als Essen! 

2. Üben Sie bewusstes Essen

Häufig nehmen wir gar nicht bewusst wahr, was wir gerade in diesem Moment tun. Unsere Gedanken kreisen um tausend andere Dinge und Essen ist da meist nur eine Nebensache. Versuchen Sie mal, sich auf Ihr Essen zu konzentrieren, wenn Sie gerade dabei sind. Übrigens: Vermeiden Sie es nebenbei oder "mal schnell auf dem Weg" zu essen! 

3. Geben Sie Schlaf den nötigen Respekt

Schlaf verdient mehr Respekt! Es ist doch so: Wenn wir Schlaf bekommen, dann ist das cool – wenn wir keinen Schlaf bekommen, ist es irgendwie auch keine große Sache. Das holen wir dann eben mal am Wochenende (oder so) nach. Aber: Schlaf beeinflusst unsere Essensentscheidungen (Hallo Hungerattacken und Snack-Gelüste!) und spielt auch bei unserem Gewicht eine große Rolle: Zu wenig Schlaf bedeutet nämlich meist auch ein paar zusätzliche Pölsterchen. Das kommt daher, dass vermehrt Stresshormone hergestellt werden, die dafür sorgen, dass wir weniger Abnehmen.

Also lieber mal länger in den Federn liegen bleiben! 

4. Kennen Sie ihre Stressauslöser

Egal wo wir sind: An jeder Ecke lauert eine gemeine Versuchung mit offenen Armen und lockt uns mit süßen Worten bis wir nachgeben. Jeder von uns hat untereschiedliche Auslöser und Gefühle, die uns zu nicht ganz so optimalen Entscheidungen verleiten. Für einige von uns kann das der Chef sein, der einen mit riesen Projekten überhäuft, für andere kann das Stress mit Freunden oder der Familie sein. Um diese Auslöser zu bekämpfen, sollten Sie die eigentliche Ursache kennen.

Unser Tipp: Führen Sie doch mal wieder Tagebuch und schreiben Ihre täglichen Launen und Gedanken auf, wenn Sie das Verlangen nach Essen spüren. 

5. Erlauben Sie Ihrer Ernährung etwas Spielraum

Okay, jeder von uns möchte das ein oder andere ungeliebte Kilo endlich loswerden. Aber, wenn wir ehrlich sind, hört sich ein Leben, dass sich 24/7 nur darum dreht, ob wir etwas essen dürfen oder nicht, ziemlich blöd an! Außerdem sind eine positive Einstellung und eine allgemeine Zufriedenheit im Leben besonders wichtig, um langfrisitig gesund zu essen. Trotzdem gilt: In Maßen ist alles erlaubt. Genießen Sie also auch mal ein Stück Pizza, Kuchen oder ein Glas Wein - und das (bitte!) ohne schlechtes Gewissen!  

Für die nächste Stress-Attacke sind wir jetzt zumindest ziemlich gut ausgerüstet!