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Nach der Geburt – was ihr und euer Baby braucht

Von GRAZIA am Donnerstag, 9. September 2021 um 16:33 Uhr

Es ist schon erstaunlich, was der weibliche Körper für Veränderungen während der Schwangerschaft vollzieht. Ein kleines Wunder der Natur, wenn sich unter dem Herzen ein neues Leben entwickelt. Mit jedem Tag der vergeht, rückt natürlich die Geburt immer näher. Viele nutzen die Zeit, um sich um die Ausstattung für sich und das Baby zu kümmern. Es kommt in der Tat einiges zusammen. Umso besser ist es, nach und nach die wichtigsten Anschaffungen zu tätigen. Ihr könnt euch dazu gern im Baby Shop inspirieren lassen.

Die Grundausstattung im Kinderzimmer

In den ersten Wochen wird dein Baby in einer Wiege schlafen. Für das Kinderbettchen ist es noch zu früh. Außerdem könnt ihr die Wiege kinderleicht in ein anderes Zimmer bringen, wenn es nötig ist. Da ihr in den ersten Wochen ohnehin mehrmals in der Nacht euer Baby stillen werdet, ist die Wiege im Elternschlafzimmer meist hervorragend aufgehoben.

Das künftige Kinderzimmer könnt ihr selbstverständlich fertig einrichten. Denn einiges davon werdet ihr vom ersten Tag an benötigen. Dazu zählt ganz klar der Wickeltisch. Viele bringen über der Wickelkommode einen kleinen Heizstrahler an. Für das Neugeborene ist das viel angenehmer, wenn es gewickelt wird und es nicht so sehr dabei auskühlt.

Einen Kleiderschrank, Kinderbett und ein weicher Teppich runden die Einrichtung schon ab. Ihr könnt bereits jetzt die Steckdosen mit Kindersicherungen versehen.

Tipp:

Euer Baby braucht keine Bettdecke und kein Kissen. Seit Längerem schon werden Schlafsäcke für Babys verwendet. Sie beugen nachweislich den plötzlichen Kindstod vor.

Mit dem Baby on Tour

Die Babyschale ist das erste und wichtigstes Utensil, wenn ihr unterwegs seid. Sie dient vor allem zur Sicherung im Fahrzeug. Wenn ihr euch dann nach einem Kinderwagen umschaut, setzt verstärkt auf sogenannte Kombikinderwagen. Die sind zwar meist etwas kostenintensiver, wachsen dafür aber mit. Das heißt, ihr könnt diese Modelle modifizieren und so umbauen, dass sie ab dem ersten Tag in Kombination mit der Babyschale verwendet werden. Später lassen sich die Wagen als Buggy verwenden. Zu empfehlen sind die 3 in 1 Modelle. Hier habt ihr eine ansprechende Auswahl.

Für unterwegs werdet ihr künftig einiges an Utensilien mitnehmen müssen. Angefangen bei Windeln, über Wechselsachen bis hin zum Fläschchen und Nuckel. All das findet in einer praktischen Wickeltasche seinen Platz. Damit seid ihr recht gut ausgestattet und ihr könnt euch schon einmal auf lange Spaziergänge freuen.

Was ihr als Mama braucht

Eure körperliche Veränderung werdet ihr nach und nachzuspüren bekommen. Denn der erhöhte Östrogenspiegel wird allmählich wieder auf ein normales Niveau sinken. Das ist leider nicht selten mit ein paar unschönen Nebenwirkungen verbunden. Viele Frauen leiden dann vermehrt unter Haarausfall. Macht euch aber deswegen keine Gedanken. Sobald der Hormonspiegel wieder eingepegelt ist, legt sich das Problem von selbst.

Als stillende Mama bleibt euch der mögliche Haarausfall zwar nicht erspart, aber er zögert sich meist etwas heraus.

Zum Stillen daheim ist ein Stillkissen praktisch. Das ist nicht nur angenehm für euch, sondern auch für euren kleinen Erdenbürger. Schicke Dessous sind zwar kein Tabu in der Stillzeit, aber ein wenig unpraktisch. Ihr müsst allerdings nicht befürchten, dass es nur unansehnliche Still BHs gibt. Keine Sorge, diese Zeiten sind vorbei. Es gibt inzwischen schicke Ausführungen, die optisch etwas hermachen und zeitgleich praktisch sind. Verwende vorsichtshalber Stilleinlagen. Denn es kann immer wieder einmal vorkommen, dass etwas Muttermilch austritt.

An Utensilien oder Ausstattung braucht ihr sonst eigentlich nichts weiter. Eure Kleidung werdet ihr langsam aber sich wieder umstellen können. Lasst euch aber Zeit und setzt euch und euren Körper nicht unter Druck. Bedenkt, dass euer Körper in den letzten Monaten außergewöhnliches geleistet hat und er sich davon auch erst einmal erholen muss.

Besorgt euch lieber eine kuschelige Decke. Ihr werdet Ruhephasen nötig haben, denn es ist eine große Herausforderung, sich um ein Neugeborenes zu kümmern. Stress ist alles andere als gut für euch. Nehmt euch daher so oft es geht die Zeit, zu entspannen und lasst den Haushalt einfach Haushalt sein.

Vertrau auf dein Bauchgefühl

Zum Schluss noch der lieb gemeinte Rat: vertraut auf euer Bauchgefühl! Es wird euch oft ein guter Ratgeber sein. Denn instinktiv spürt man als Mutter, was richtig ist und was nicht. Selbst wenn nicht alles perfekt läuft, das blanke Chaos herrscht und ihr total übermüdet sein werdet. Es ist dennoch eine Zeit, die rückblickend viel zu schnell vergeht. Denn gerade in den ersten zwei Jahren verändert und entwickelt sich das Kind so schnell. Da bleibt keine Zeit, sich mit banalen Dingen zu beschäftigen, wie einen perfekten Haushalt zu führen. Seid lieber eine liebevolle und geduldige Mutter. Das ist es, was ein Kind braucht.

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