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Nach der Verlobung: So gelingt der perfekte Start in die Hochzeitsvorbereitungen

Von GRAZIA am Dienstag, 10. September 2019 um 11:26 Uhr

Ihr habt einen romantischen Antrag bekommen und fragt euch, wie es nun bis zu eurem großen Tag weitergeht und was alles erledigt werden muss? Wir haben die Antwort und wissen, wie ihr eure Hochzeitsvorbereitungen beginnen solltet.

Der Moment, in dem eine der wichtigsten Fragen des Lebens – „Willst du mich heiraten?“ – gestellt wird, markiert einen Wendepunkt. Nachdem die erste Euphorie über diesen Meilenstein verflogen ist und das Glück über diese tolle Neuigkeit mit dem engen Familien- und Freundeskreis geteilt wurde, kann sich das glückliche Brautpaar bereits an die ersten Schritte der Hochzeitsplanung begeben. Wir zeigen euch, welche Dinge frühzeitig geplant werden sollten und wie nach der Frage der Fragen der Start in die Hochzeitsvorbereitungen gelingt.

Hochzeits-Brainstorming: Wie stellt ihr euch euren großen Tag vor?

Eine erste Orientierung bringt ein Gespräch mit eurem Liebsten. So könnt ihr gemeinsam überlegen, wie ihr euch euren perfekten Tag vorstellt: Habt ihr ähnliche Vorstellungen und seid ihr auf einer Wellenlänge, was die Trauung, Gäste, Feier und das Budget betrifft, oder müsst ihr euch hier eventuell auf den einen oder anderen Kompromiss einigen? Wichtig ist auch, dass ihr euch Gedanken über den genauen Termin macht. Hier sind einige Fristen einzuhalten.  

Kommunikation ist also bereits in der allerersten Phase der Planung essentiell. Um die subjektiven Ansichten zu beleuchten, bietet sich ein entspannter Abend zu zweit an. Beim Hochzeits-Brainstorming tauchen dann meist die besten Einfälle auf. Und wer bei Musik besser nachdenken kann, findet hier eine Playlist voller Hochzeits-Inspiration: 

 

 

Fragen, die bei einer ersten Bestandsaufnahme beantwortet werden sollten, sind beispielsweise: 

  • Kirchliche, freie oder nur standesamtliche Trauung? 
  • Großes Fest oder kleine Party? 
  • Königliche Märchenhochzeit oder locker und leger? 

Aus den Antworten lassen sich meist weitere Fragen ableiten. So müssen sich Paare bei der Entscheidung für eine Märchenhochzeit zum Beispiel überlegen, ob sie mit einer prunkvollen Kutsche oder einem schönen Hochzeits-Auto fahren wollen. Auch Aspekte wie Dresscodes, die Location, das Budget und die Verpflegung sollten bereits durchgesprochen werden. 

Am besten ist es, anschließend eine Liste mit Dingen zu erstellen, die in den nächsten Tagen und Wochen geklärt und näher überprüft werden sollen. Hier können sich Paare die wichtigsten Punkte kurzerhand teilen, sodass keiner von beiden mit der Planung überfordert ist. 

Die Liebsten informieren: Schon jetzt die Gästeliste zusammenstellen 

Die Gästeliste darf idealerweise bereits wenige Tage nach der Verlobung fertig sein, denn diese trägt erheblich zur Planung eures großen Tages bei: Die Anzahl jener Menschen, die am Hochzeitstag erscheinen werden, entscheidet schließlich auch über die Verpflegung, die Ausnutzung des Budgets, die Größe der Location und weitere Details wie Goodie Bags oder andere Gastgeschenke. Wer seine Gästeliste rechtzeitig aufgestellt hat, hat zudem bessere Chancen, die eigene Traumlocation zu bekommen, denn gerade die schönsten Räume sind schnell ausgebucht. 

Wenn die Gästeliste und der Hochzeitstermin festgelegt wurden, kann das glückliche Brautpaar zudem endlich der Welt mitteilen, wann dieser große Tag stattfinden wird. Dafür können schon vor dem Versand der Einladungskarten Save the Date Karten an die Gäste verschickt werden. Für das Gestalten der Save the Date Karten bieten sich passende Vorlagen im klassisch modernen, im Vintage-Stil oder aber in einer romantischen Aufmachung an. So könnt ihr eine ganz einzigartige und persönliche Karte gestalten, die zu euch passt und die Gäste wissen rechtzeitig, dass sie sich diesen wichtigen Termin freihalten sollen.

Überblick behalten: Sinnvolle Struktur und kluger Zeitplan

Zahllose Aufgaben sind Teil einer kompletten Hochzeitsvorbereitung. Von der Gästeliste über die Brautkleid-Anprobe bis hin zur Auswahl des Blumenschmucks und der Tischkärtchen müssen sich Paare hier zweifellos einem Mammut-Projekt stellen. Kein Wunder, dass sich manche schnell überfordert fühlen. Eine einfache Lösung: Das große Projekt in viele kleine Teilbereiche zerstückeln und diese zeitlich sinnvoll ordnen sowie mit kleinen Unteraufgaben bestücken. 

Sinnvolle Teilbereiche sind unter anderem: 

  • Location
  • Verpflegung
  • Garderobe
  • Dekoration
  • und Zeremonie.

Für jeden Teilbereich sollten sich Paare ein großes Blatt Papier nehmen und Detailaufgaben notieren. So gehört zum Bereich Location beispielsweise die Recherche in der Umgebung, das Führen von Telefonaten und Schreiben von E-Mails, Preisvergleiche, Besichtigungen und natürlich der Vertragsabschluss. 

Würden all diese kleinen Aufgaben in einer riesigen Liste wild durcheinanderpurzeln, fiele die Vorbereitung deutlich schwerer. Gut strukturiert aber bleibt sogar noch Zeit für ein sogenanntes Vision Board zu Themen wie Deko oder Garderobe. Hier dürfen Paare gemeinsam träumen, viele Bilder aus Magazinen und dem Internet sammeln und dann auf einem großen Blatt Papier ihre ganz persönliche Hochzeitscollage zusammenstellen. Bei der weiteren Planung hilft das Vision Board dabei, auf Kurs zu bleiben.

Auf einem Vision Board für die Hochzeit kann im Prinzip alles festgehalten werden, was wichtig erscheint, besonders gut gefällt oder absolut unverzichtbar ist. Viele künftige Bräute erstellen sich ein Vision Board rund um ihren Look am großen Tag, kleben Fotos von Brautkleidern, Blumensträußen, schönen Frisuren und Make-Up auf. Werden später Experten ins Boot geholt, wissen diese nach einem Blick auf das Board sofort, in welche Richtung sie gehen müssen, um die künftige Braut zum Strahlen zu bringen.