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Natürliche Hilfsmittel bei PMS-Beschwerden

Von GRAZIA am Donnerstag, 22. April 2021 um 12:59 Uhr

Jeden Monat aufs Neue: die Periode. Die Regel ist zwar ein natürlicher Prozess des weiblichen Körpers, ist aber auch mit sehr vielen Schmerzen und Unannehmlichkeiten verbunden.

Gegen die Symptome von PMS werden häufig Schmerzmittel eingesetzt und sogar die Einnahme von hormonellen Verhütungsmitteln wird Mädchen und Frauen ans Herz gelegt. Dies kann allerdings auch Nebenwirkungen hervorrufen, welche den Körper zusätzlich belasten. Im folgenden Artikel möchten wir dir natürliche Heilmittel vorstellen, die ebenso zur Linderung der Schmerzen beitragen können.

Was ist PMS?

PMS ist die Kurzform für das Prämenstruelle Syndrom. Darunter fallen rund 150 körperliche und seelische Symptome, die vor der monatlichen Menstruationsblutung in Erscheinung tretenkönnen. Trotz jahrzehntelanger Forschung ist sich die Wissenschaft bis heute noch nicht einig, welche Ursachen hinter den Beschwerden stecken. Eins ist jedoch sicher: Die weiblichen Hormone nehmen eine Schlüsselrolle in diesem Prozess ein und lassen die Gefühle und das Wohlbefinden der Frauen für eine Zeit lang Achterbahn fahren. 

Physische Symptome

Es zeigt sich, dass rund 80 Prozent der Frauen unter PMS leiden. Das bedeutet, dass diese 14 bis 3 Tage vor der Monatsblutung verschiedene Anzeichen wahrnehmen, die auf die baldige Ankunft der Periode hinweisen. Bahnt sich das Blut seinen Weg aus dem Körper, lassen die Symptome normalerweise schlagartig nach. 

Die Intensität und die Dauer der Beschwerden variiert von Fall zu Fall. Während manche Frauen nur leichte Kopfschmerzen verspüren, ist es anderen Frauen unmöglich, den gewohnten Alltag fortzusetzen. Physische Vorboten sind unter anderem:

  1. Migräne
  2. Unterleibsschmerzen
  3. Rückenschmerzen
  4. Brustspannen
  5. Müdigkeit
  6. Blähungen
  7. Durchfall und Verstopfungen
  8. Hitzewallungen und Schweißausbrüche
  9. unreine Haut
  10. Heißhungerattacken und Binge-Eating

Psychische Symptome

Aus scheinbar unerklärlichen Gründen verändert sich die Laune schlagartig und es kann zu unkontrollierbaren Wutausbrüchen oder Tränenströmen kommen. Auch andere Symptome zeigen sich sehr häufig:

  1. Depressionen
  2. Schlafstörungen
  3. Hyperaktivität
  4. innere Unruhe
  5. Motivationslosigkeit
  6. Antriebslosigkeit
  7. Konzentrationsschwierigkeiten
  8. mangelndes Selbstwertgefühl
  9. Kontrollverlust

Das Prämenstruelle Syndrom ist völlig normal und sollte nicht mit einer psychischen Störung verwechselt werden. Wenn du dir unsicher sein solltest, ob deine Symptome wirklich nur auf die Monatsblutung zurückzuführen sind, dann achte auf den Zeitraum deiner Beschwerden. Sollten diese in regelmäßigen Abständen – ca. alle vier Wochen – auftreten, kannst du beruhigt aufatmen. Dennoch bietet es sich an, einen Arzt aufzusuchen, um sich vollkommene Sicherheit zu verschaffen. 

©elenaleonova/iStock

Wodurch wird PMS ausgelöst?

Wie bereits erwähnt, konnte noch keine eindeutige Quelle für das PMS identifiziert werden. Man führt die Beschwerden allerdings auf eine multifaktorielle Genese zurück. Das bedeutet, dass mehrere Ursachen hinter PMS stecken. Zum einen wird natürlich der weibliche Hormonhaushalt zur Verantwortung gezogen. Vor allem Östrogen und Progesteron sind aktiv an der Bildung der Eizelle beteiligt und beeinflussen den weiblichen Körper. Die Blutdrüsen schwellen an und Elektrolyt- und Flüssigkeitsverschiebungen treten auf. Weiterhin können auch andere Faktoren die körperlichen Reaktionen begünstigen:

  1. niedriger Melatoninspiegel
  2. Schilddrüsenunter- oder überfunktion 
  3. Störungen des vegetativen Nervensystems
  4. Alltagsstress und Frust 
  5. Beziehungsprobleme
  6. unausgewogene Ernährung
  7. Nikotin
  8. Mangelnde Bewegung
  9. einige hormonelle Verhütungsmittel

Behandlung mit natürlichen Heilmitteln 

In unserer heutigen Zeit wird schnell zu herkömmlichen Medikamenten gegriffen. Dabei wird oftmals vergessen, dass auch diese ihre Spuren im menschlichen Körper hinterlassen können. Stattdessen bietet es sich an, auf Heilpflanzen zu setzten. Sie waren in vergangenen Zeiten das Mittel zum Zweck und haben bis heute ihre heilsame Wirkung nicht verloren. 

CBD

CBD (Cannabidiol) wird aus der Hanfpflanze gewonnen und ist für seine außergewöhnlichen Heilkräfte bekannt. Das Cannabinoid dockt an die Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems an und kann somit verschiedene Funktionen des Körpers unterstützen. So zeigten sich beispielsweise positive Effekte bei psychischen Krankheiten. Depressionen konnten gelindert werden und auch Angstpatienten berichteten, dass die Einnahme von CBD ihre Panikattacken und Ängste eindämmte. Dies liegt nicht zuletzt darin begründet, dass CBD die Hormonproduktion hemmen oder steigern kann. Darüber hinaus können allerdings auch körperliche Beschwerden gelindert werden.

CBD bei PMS ist besonders effektiv: Es kann unser Gemüt beruhigen sowie Übelkeit, unreiner Haut, Krämpfen und Kopfschmerzen den Kamp ansagen.

Mönchspfeffer

Dem Heilkraut wird nachgesagt, die Ausschüttung des Hormons Prolaktin reduzieren zu können. Dieses fördert die Milchproduktion in der weiblichen Brust und kann für das bekannte Ziehen und ein Engegefühl sorgen. Durch eine tägliche Einnahme von Mönchspfeffer könnten diese Beschwerden also gelindert werden. Eine Dosis von 30 bis 40 Milligramm wird empfohlen, um die besten Ergebnisse zu erzielen. 

Magnesium

Magnesium kann sich zweifelsohne positiv auf Krämpfe und Unterleibsschmerzen auswirken. Ärzte raten demnach, vor der Monatsblutung Magnesium einzunehmen. Das Nahrungsergänzungsmittel sollte in der Apotheke erworben werden, da hier eine gute Zusammensetzung des Produkts sichergestellt ist.

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Unterleibsschmerzen