Problemzonen: Bauch, Beine, Brust

Problemzonen: Bauch, Beine, Brust

Ihr ernährt euch ausgewogen und verzichtet auf ungesunde Fette und Kohlenhydrate? Doch selbst die besten Diäten haben bisher nichts gebracht; stattdessen kämpft ihr mit dem berühmt-berüchtigten Jo-Jo-Effekt? Selbst regelmäßige, intensive Workouts mit Fitness, Schwimmen oder Laufen bringen nichts? Dann habt ihr es mit Fettpolstern zu tun, die diät- und sportresistent sind. Um diesen unliebsamen Polstern am Bauch, an den Beinen oder am Po zu Leibe zu rücken, hilft manchmal nur eine Fettabsaugung.

© iStock/ronstik
Alles Infos zu Beauty-Eingriffen, um die Figur zu straffen oder die Brüste zu vergrößern, lest ihr im Artikel

Überschüssigem Fett zu Leibe rücken: Die Fettabsaugung

Wer träumt nicht vom flachen Bauch, von schlanken Oberschenkeln und einer schlanken Taille? Mit einem operativen Eingriff, der Liposuktion, kann man überschüssiges Fett entfernen. Auch, wenn das keine riesige Beauty-OP ist, handelt es sich dennoch um einen chirurgischen Eingriff, der mit Risiken und Nebenwirkungen verbunden ist. Daher ist es unerlässlich, dass ihr zunächst ein ausführliches Beratungsgespräch beim Experten sucht, der euch die Möglichkeiten aufzeigt, wie ihr eure unliebsamen Fettpolster erfolgreich loswerdet.

Dank der plastischen Chirurgie habt ihr so die Möglichkeit, euren eigenen Körper an eure ganz individuellen Vorstellungen anzupassen. Bei der Liposuktion wird dabei Fettgewebe unter der Haut mithilfe von Kanülen abgesaugt.

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Fettabsaugen: So läuft die Beauty-OP ab

Habt ihr euch für eine Fettabsaugung entschieden, werden zunächst die abzusaugenden Bereiche an eurem Körper angezeichnet. Die OP wird mit einer lokalen Betäubung, unter Vollnarkose oder in einem Dämmerschlaf durchgeführt. Zumeist erfolgt der Eingriff ambulant.

Bei der Fettabsaugung wird dann über sehr kleine Hautschnitte die Tumeszenz-Lösung eingebracht. Diese Lösung dient dazu, den Bereich zu betäuben, wo die Absaugung erfolgt. Gleichzeitig führt die Tumeszenz-Technik dazu, dass die Fettzellen zum Platzen gebracht werden und sich die Blutgefäße zusammenziehen.

Wie schmerzhaft eine Fettabsaugung ist, hängt von eurem individuellen Schmerzempfinden ab. Generell lässt sich der Schmerz nach der Beauty-OP jedoch mit einem starken Muskelkater vergleichen, den ihr mit klassischen Schmerzmitteln behandeln könnt.

Nach dem Eingriff: Das müsst ihr beachten

Durch die Fettabsaugung kommt es – abhängig von den körperlichen Voraussetzungen – zu einem leichten oder starken Hautüberschuss. Bei einer umfangreichen Liposuktion kann daher eine Hautstraffung an den entsprechenden Arealen erforderlich sein. Auch, wenn nur ein leichter Hautüberschuss besteht, ist es jedoch unerlässlich, dass ihr nach der Schönheits-OP individuell angepasste Kompressionswäsche tragt. Nur so können größere Schwellungen vermieden werden und ist ein optimales Ergebnis nach der Fettabsaugung gewährleistet.

Nach dem Eingriff werdet ihr gegebenenfalls kleine Dellen an eurem Körper entdecken. Doch keine Sorge: Diese verschwinden im Laufe der Zeit. Zudem müsst ihr auch nicht befürchten, dass nach der Fettabsaugung große Narben sichtbar sind. Die Narben nach solch einer Beauty-OP sind minimal und mit dem bloßen Auge kaum zu erkennen.

Denkt daran, dass ihr euch nach der OP für ein bis zwei Wochen körperlich schont. Auf Sport solltet ihr vier bis sechs Wochen verzichten. Ist diese Schonzeit vorbei, könnt ihr euch nicht nur auf eine harmonische Silhouette, sondern auch auf ein gesteigertes Selbstbewusstsein sowie positives Körpergefühl freuen.

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Mit einer Brust-OP zu mehr Lebensqualität

Neben einem flachen Bauch und schlanken Beinen steht eine weitere Beauty-OP ganz oben in der Rangliste: Die Brustvergrößerung. Kein Wunder, schließlich ist ein wohlgeformter Busen das Symbol für die Weiblichkeit schlechthin. Viele Frauen entscheiden sich daher für eine Brustvergrößerung, die mit Implantaten oder Eigenfett durchgeführt wird.

Aus medizinischen, ästhetischen und psychologischen Gründen kann aber auch eine Brustverkleinerung angeraten sein. Denn auch eine zu große Oberweite kann Frauen – im wahrsten Sinne des Wortes – belasten. Hier ist vor allem von ständigen Kopf- und Rückenschmerzen die Rede. Zu große Brüste schränken die betroffenen Frauen außerdem im Alltag ein, sei es bei der Kleiderwahl, beim Sport, im Beruf und nicht zuletzt im Liebesleben.

Frage an den Experten:

Kann ich nach einer Brustverkleinerung noch stillen?

"Das hängt grundsätzlich vom Umfang der Verkleinerungsoperation ab, also um wie viel kleiner die Brust werden soll. Allgemein gilt die Faustregel: Bei kleineren Brustverkleinerungen kann man durchaus noch Stillen, bei ganz großen eher nicht.

So ist die Reduzierung von einem F- auf ein A-Körbchen beispielsweise ein sehr großer Schritt, in dessen Folge das Stillen künftig wahrscheinlich nicht mehr funktioniert, weil die Brustwarze einer sehr großen, schweren Brust meist deutlich abgesunken ist. Da die Brust bei einer Brustverkleinerung stets mitgestrafft wird, versetzt man die Brustwarze dabei in ihre Idealposition. Je weiter man jedoch die Brustwarze nach oben verlagern muss – und das ist bei extrem großen Verkleinerungs-OPs der Fall, da hier die Brustwarze komplett entfernt und an eine neue Position transplantiert wird - desto unwahrscheinlicher wird es, dass die Patientin danach noch stillen kann. Denn: Die Brustwarze ist dann von den Ausführungsgängen der Milchdrüse sowie den Nerven getrennt und nicht mehr berührungsempfindlich.

Anders bei der sogenannten Transpositionstechnik: Hier wird die Brustwarze verkleinert, nach oben gesetzt und bleibt in der Regel über eine dünne Gewebebrücke mit den Ausführungsgängen der Brustdrüse und den Nerven verbunden." – Experte für Brustverkleinerung, Dr. med. Patrick Bauer

Ob Brüste vergrößern, straffen oder verkleinern: Es ist immer eure ganz individuelle Entscheidung, was mit eurem Körper passieren soll. Unerlässlich ist es, dass ihr euch in die Hände eines erfahrenen Schönheitschirurgen für Brust-OPs begebt, damit euch das Resultat begeistert.

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