Psychologie: Diese 8 Dinge solltest du beim Texten lieber vermeiden

Psychologie: Diese 8 Dinge solltest du beim Texten lieber vermeiden

Vor jeder Nachricht an den oder die Eine geht dein Gedankenkarussell los, in dem du dich fragst, was du wie schreiben kannst? Wir verraten dir, welche Dinge du beim Texten mit deinem Liebsten oder deiner Liebsten lieber vermeiden solltest, um weder dein Gegenüber, noch dich zu stressen.

Sind wir gerade frisch in einer neuen Beziehung, schweben wir auf Wolke 7. Durch unsere Verliebtheit schauen wir durch eine rosarote Brille und wir wollen nichts mehr, als dieses Gefühl für immer fest zu halten und dem anderen zu gefallen. Daher stressen wir uns oft mit Dingen, bei denen es nicht nötig wäre. Beim Texten mit unserem neuen Liebsten oder der neuen Liebsten wollen wir natürlich einen guten Eindruck hinterlassen. Wir wollen möglichst positiv dastehen und ihm*ihr weder das Gefühl geben, nicht interessiert zu sein, noch ihn*sie zu sehr zu bedrängen. Bei aller Unsicherheit sollten wir aber nicht nur darauf achten, was wir unserem Gegenüber vermitteln, sondern uns selbst dabei nicht aus den Augen verlieren. Mindestens genauso wichtig wie beim Texten nicht verzweifelt, aufdringlich oder sonst irgendwie abschreckend zu wirken, ist es, dass wir uns selbst nicht unter Druck setzen. Daher verraten wir dir acht Fehler, die du beim Schreiben mit deinem*deiner Neuen unbedingt vermeiden solltest.

1. Zu viel in die Nachrichten hinein zu interpretieren

Wir kennen es alle: Er*Sie antwortet einfach nur Okay. Ohne Smiley, ohne Herz oder ein liebes Wort. Sofort fragen wir uns, ob er*sie sauer oder genervt ist, keine Lust hat, mit uns zu schreiben oder was sonst los sein könnte. Wir geben dir den Tipp: Hör auf, zu viel in seine*ihre Nachrichten hinein zu interpretieren. Wahrscheinlich schreibt er*sie einfach nur okay, weil es eben in Ordnung für ihn*sie ist. Einige Leute denken häufig nicht so viel über einzelne Wörter oder Nachrichten nach, wie wir. Versuch, dich ein bisschen zu entspannen und seine*ihre Nachrichten so zu lesen, wie er*sie formuliert.

2. Ihn*Sie grundlos anschreiben

Natürlich kannst du deinem Liebsten*deiner Liebsten einfach mal eine Nachricht zukommen lassen, um ihm*ihr zu zeigen, dass du an ihn*sie denkst. Jedoch solltest du nicht jedes Mal mit einem bloßen "Hey" anschreiben, ohne einen Grund zu haben. Schnell kommt es zu Situationen, in denen ihr merkt, dass ihr euch gerade eigentlich gar nichts mitzuteilen habt – woraus unangenehme Situationen entstehen können. Im echten Leben würde sich bestimmt ein Gespräch ergeben, via Smartphone ist das aber manchmal nicht so easy. Vermeide also, ihn*sie ständig einfach aus Langeweile anzuschreiben, ohne zu wissen, was du ihm*ihr eigentlich mitteilen willst.

3. Gestresst sein

Wenn wir nicht sicher sind, wie genau er*sie diese Nachricht gemeint hat oder wir nicht wissen, was wir antworten sollen, fühlen wir uns schnell gestresst. Du darfst bei allem nicht vergessen, dass ihr bereits zusammen seid. Das heißt, er*sie hat sich bereits für dich entschieden, findet dich toll und ist in dich verliebt. Das wird sich nicht ändern, weil du eine Nachricht, deiner Meinung nach, nicht perfekt formuliert hast. Eure wahre Beziehung spielt sich offline und nicht online ab. Führe dir das vor Augen, wenn du merkst, dass sich Panik in dir breitmacht.

4. Ständig checken, ob er*sie online war

Schnell verfallen wir in ein Verhalten, bei dem wir alle fünf Minuten checken, ob er*sie unsere Nachricht gelesen hat und, falls er*sie es noch nicht getan hat, hinterfragen wir, warum. Oder noch schlimmer: War er*sie vielleicht sogar online zwischendrin und hat unsere Nachricht nicht gelesen? Und was, wenn er*sie unsere Nachricht gelesen hat, aber einfach nicht antwortet? Es ist wichtig, dass du dich nicht zu sehr in diese Denkweisen reinsteigerst, weil du dich damit nur unnötig verrückt machst. Er*sie wird dir antworten, wenn er Zeit hat – vielleicht ist er*sie gerade einfach unterwegs, hat nur einen kurzen Blick auf das Handy geworfen und will dir in Ruhe zurückschreiben.

5. Anders sein als im echten Leben

Einer der wichtigsten Grundsätze beim Texten ist es, dass du dich genauso gibst, wie du in Wirklichkeit auch bist. Natürlich kann man beim Schreiben die Dinge nicht genauso rüberbringen, wie bei einer persönlichen Unterhaltung. Es ist aber wichtig, dass du keine Dinge schreibst, die du in echt niemals sagen würdest. Denk immer daran, dass ihr euch bald wieder im echten Leben sehen werdet und er*sie dann nicht denken sollte, dass eine andere Person vor ihm*ihr steht, als die, mit der er*sie geschrieben hat.

6. Ständig nachhaken

Du hast ihn*sie etwas gefragt, aber er*sie hat noch nicht geantwortet, obwohl er*sie deine Nachricht schon gelesen hat? Kein Grund, ihn*sie direkt nochmal zu fragen. Auch, wenn es dich nervös macht, wenn du nicht umgehend eine Antwort von bekommst, solltest du darauf achten, nicht ständig nachzuhaken. Das kann ihn*sie schnell nerven und unter Druck setzen. Wenn er*sie eine Antwort auf deine Frage weiß, wird er*sie dir es schon mitteilen – auch ohne, dass du ihn*sie noch zehn Mal daran erinnert hast.

7. Zu lange Nachrichten schreiben

Manchmal haben wir einfach viel mitzuteilen und das ist natürlich auch völlig in Ordnung. Du solltest aber darauf achten, das nicht jede deiner Nachrichten endlos lang ist. Das könnte ihn*sie leicht unter Druck setzen und ihm*ihr das Gefühl vermitteln, dass er*sie genauso lang antworten müsste. Außerdem wirkt es leicht abschreckend, wenn wir die Person mit ewig langen Textnachrichten erschlagen. Versuch dich also generell lieber ein bisschen kürzer zu fassen und ihm*ihr die ausführlichen Dinge persönlich zu erzählen – das macht doch sowieso mehr Spaß.

8. Scheu dich nicht, bei Missverständnissen nachzufragen

Wir kennen es alle: Er*sie hat eine Nachricht verfasst und wir interpretieren mal wieder viel zu viel hinein oder wissen nicht, was genau gemeint ist. Um das Gedankenkarussell zu stoppen und zu vermeiden, dass etwas zwischen unseren Liebsten*unserer Liebsten und uns steht, lohnt es sich einfach mal nachzufragen, was genau gerade gemeint ist. Schließlich haben die Tonlage und Mimik normalerweise einen großen Einfluss auf den Gesprächsfluss, was beim Schreiben natürlich wegbleibt. Wir halten fest: Lieber zweimal nachfragen, anstatt das du dir ewig grundlos den Kopf verbricht oder im Endeffekt etwas zwischen euch steht...

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