Lifestyle

Rauchen: 3 Tipps, um auf weniger schädliche Alternativen umzusteigen

Von Julika am Mittwoch, 12. Januar 2022 um 13:12 Uhr

Die einen versuchen aufzuhören, die anderen finden es "heiß", doch fest steht: Rauchen ist ungesund. Wer jedoch einfach nicht vom Glimmstängel loskommt, kann mit diesen drei Tipps auf weniger schädliche Alternativen umzusteigen. 

Genuss, Gewohnheit oder Sucht – die Schachtel Zigaretten gehört häufiger zum Morgenkaffee oder einer guten Partynacht, als einem vielleicht lieb ist. Auch passionierten Raucher:innen brauchen wir natürlich nicht erklären, dass Rauchen nicht nur ein nerviges Laster ist, sondern weder Körper noch Umwelt guttut: Die Knochendichte verschlechtert sich, die Lunge verklebt, das Atmen fällt und die Zähne werden gelb. Diesen Umstand nimmt wahrscheinlich niemand gerne in Kauf, aber wenn der Glimmstängel doch gerade so nett parat liegt...? Wir verstehen, wer mit dem Rauchen aufhören möchte (Glückwunsch zu dieser Entscheidung) hat es meist nicht einfach. Von heute auf morgen die Fluppe einfach weglassen ist nach jahrelanger Gewohnheit die qualmende Stange regelmäßig in der Hand zu halten, schwer umzusetzen. Doch wer sich für 2022 vorgenommen hat, von Zigaretten die Finger zulassen, kann sich auch langsam über weniger schädliche Alternativen seinem rauchfreien-Ich nähern. Mit welchen drei Tricks das gelingt, erklären wir euch jetzt. 

1. Kleinschrittig beginnen 

Wir alle setzten uns zum Jahresanfang gerne große Ziele. Doch nicht das bedeutende Ende, sondern auch der Weg dahin in entscheidend. Tipp Nummer eins daher: Nicht nur das Ziel setzen mit dem Rauchen aufzuhören, sondern auch die Strecke dahin planen. Und diese in möglichst kleine, überschaubare Etappen (Wochen-und Monatsziele) zerlegen. Vielleicht beginnt ihr erst einmal damit, deutlich weniger zu rauchen und steigt dann auf einen Tabakerhitzer wie dem von IQOS (ca. 64 Euro) um. Im Gegensatz zu herkömmlichen Zigaretten wird hier der Tabak nämlich wie der Name schon sagt, nur erhitzt statt verbrannt. Dies sorgt dafür, dass kein klassischer Rauch entsteht und 95 Prozent weniger Schadstoffe freigesetzt werden. 

2. Neue Rituale einführen 

Die meisten Raucher verbinden gewisse Situationen des Tages mit einer Zigarette – etwa den Kaffee am Nachmittag, das Feierabendbier oder den Abschluss des gemeinsamen Abendessens mit Freunden. Das sind die Momente, in denen es den meisten wahrscheinlich besonders schwerfallen wird, auf den Zug an der Zigarette zu verzichten. Anstatt dann allerdings zu Übersprungshandlungen zu neigen, empfehlen wir, neue Rituale einzuführen. Dabei kann einem ein Tabakerhitzer das Gefühl geben, gerade zu rauchen. Oder ihr greift zu einem kleinen Stück Schokolade, um den Genussfaktor beizubehalten, wenn ihr das nächste Mal eine Beilage zum Kaffee braucht. Wer es ganz gesund machen will, cremt sich fortan einfach immer die Hände ein! Diese Handcreme von Weleda zum Beispiel (Amazon, ca. 4 Euro) enkt mit ihrem Sanddorn Duft vom Rauchgeruch ab.  

3. Verbündete suchen

Ihr wollt wirklich höchstens noch zu Erhitzern greifen? Dann bindet Familie und Freunde in euren Plan ein. Denn wenn alle von dem großen Vorsatz für 2022 wissen, fällt es im Beisein seiner Liebsten gleich viiiel schwerer, sich eine Ausnahme zu gönnen. Sich anderen gegenüber verpflichtet zu fühlen, ist ein großer Motivationsfaktor. Vielleicht findet ihr unter Freunden oder Kollegen ein paar Verbündete, die das gleiche rauchfreie Ziel haben. Tut euch zusammen und tauscht euch aus, denn Erfolge gemeinsam zu feiern, macht gleich noch mehr Spaß! Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Eure Freunde sind im Bilde und können Rücksicht auf eventuell aufkommende Reizbarkeit nehmen, wenn die Abstinenz doch mal hart wird. 

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