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Schilddrüsenüberfunktion: Das solltet ihr über die Stoffwechselerkrankung wissen

Von Jenny am Freitag, 19. Juli 2019 um 09:22 Uhr

Die Gesundheit unserer Schilddrüse kann sich auf unseren gesamten Körper auswirken. Was ihr wissen müsst, wenn ihr an einer Überfunktion leiden solltet, erfahrt ihr hier. 

Unsere Schilddrüse hat einen großen Einfluss auf unser Wohlbefinden. Denn sie ist für die Entstehung unserer Hormone und wichtige Stoffwechselprozesse zuständig. Zuletzt haben wir euch darüber aufgeklärt, welche Auswirkungen eine Unterfunktion dieser für euren Körper bedeutet, wie diese sich auf eure Abnehmerfolge auswirken kann und was ihr tun könnt, um sie in den Griff zu bekommen. Nun widmen wir uns dem Pendant – der Schilddrüsenüberfunktion, auch Hyperthyreose. Bei dieser lassen sich ebenfalls bestimmte Symptome erkennen, die Betroffene beeinflussen und auch in diesem Fall hilft nicht nur der Besuch beim Facharzt, sondern es gibt auch einige Tipps und Tricks, die es zu beachten gilt und die einem das Leben mit der Überfunktion um einiges erleichtern. Was ihr wissen solltet, erfahrt ihr jetzt.

Schilddrüsenüberfunktion: Daran erkennt ihr sie

Leidet man an einer Schilddrüsenüberfunktion, dann produziert diese zu viele Thyroxin und Trijodthyronin-Hormone. Dieser Zustand bewirkt ganz verschiedene Symptome und kann sich auch in einer optischen Vergrößerung der Schilddrüse widerspiegeln. Zu den Beschwerden können außerdem Herzrasen und Schwitzen, ein erhöhter Blutdruck, Durchfall und Erbrechen sowie Schlafstörungen zählen. Auch auf unsere Gefühlswelt kann sich die Überfunktion der Hormondrüse auswirken und sich in Form von innerer Unruhe, Stimmungsschwankungen und Nervosität bemerkbar machen. Welches Symptom aber vor allem augenscheinlich wahrgenommen werden kann, ist die Beschleunigung des Stoffwechsels, welche sich in einer Gewichtsabnahme niederschlägt. Selbst nach Heißhungerattacken oder einer allgemeinen Ernährung, bei der fettige und zuckerhaltige Lebensmittel auf dem Speiseplan stehen – welche sich bei anderen sofort auf der Waage erkennbar machen würden – kommt es zu einer Reduktion des Gewichtes.

Da die Beschwerden allerdings extrem vielfältig sind und sich im Alter sogar verändern können, ist es wichtig, diese zunächst bei einem Facharzt abzuklären. Der Experte ist es auch, der, nachdem er die Auswirkungen und Schwere der Hyperthyreose festgestellt hat, mithilfe einer Medikation euren Körper wieder ins Gleichgewicht bringt. Der Schilddrüsenblocker Thyreostatika hilft dabei, dass weniger Schilddrüsenhormone in unserem Organismus in den Umlauf kommen. Die Einnahme von Medikamenten im Laufe des Behandlungsweges ist aber nur ein erster Schritt. Wiederholende Bluttests und Überprüfungen der Werte sind nämlich extrem wichtig. Bei einer leichten Überfunktion der Schilddrüsen kann es sogar vorkommen, dass keine Tabletten notwendig sind. Bessern sich die Beschwerden aber trotz Medikation nicht, kann schließlich auch über eine Operation nachgedacht werden.

Das könnt ihr selbst bei einer Schilddrüsenüberfunktion tun

Wie bereits erwähnt, solltet ihr, auch nachdem euch Medikamente verschrieben wurden, weiterhin in ärztlicher Behandlung bleiben und euch stetigen Test unterziehen, um herauszufinden, ob die Dosis angepasst werden muss. Ein weiterer Faktor, den ihr selbst in gewissen Maße beeinflussen könnt, ist euer Gewicht. Da erkrankte Personen insbesondere zu Untergewicht neigen, gilt es hier auf eine ausgewogene, reichhaltige, aber auch abwechslungsreiche Kost zu setzen. Ist euer Stoffwechsel schließlich wieder im Gleichgewicht, kann die Kalorienanzahl wieder normalisiert werden. Was viele nicht wissen: Gerade von Getränken wie Alkohol, Kaffe oder Cola solltet ihr besser die Finger lassen. Diese beschleunigen nämlich aufgrund des Koffeingehalts den Stoffwechsel und würden somit eine Gewichtsreduktion nur weiter bedingen.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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