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Schlechter Schlaf: Diese 7 Dinge können daran schuld sein

Von Judith am Sonntag, 22. September 2019 um 16:50 Uhr

Schlechter Schlaf beeinflusst nicht nur unsere Stimmung (Stichwort: Morgenmuffel!), sondern auf Dauer auch unsere Gesundheit. Deshalb solltest du diese 7 Dinge vor dem Schlafengehen vermeiden…

Wer kennt das nicht: Die letzte Nacht war einfach viel zu kurz, weil man entweder nur schwer einschlafen konnte, oder sich unruhig hin und her gewälzt hat. Das Gefühl, am nächsten Morgen aufzuwachen ist dann umso schlimmer. Die Augenlider fühlen sich extra schwer an, der Gedanke ans Aufstehen ist unerträglich und irgendwie tun einem alle Knochen weh. Dabei ist guter und ausreichender Schlaf für unsere Gesundheit umso wichtiger. Mangelt es daran, kann sich sogar das Krankheitsrisiko erhöhen. Dabei haben unsere Angewohnheiten ziemlich viel Einfluss darauf, ob wir erholt aufwachen oder am liebsten noch eine Runde Schlaf hinterher schieben würden. Diese Dinge solltest du vor dem Einschlafen deshalb besser vermeiden…

 

 

1. Alkohol trinken

Man muss keine Partynacht durchmachen, um von Alkohol schlecht zu schlafen. Denn auch schon kleine Mengen sorgen dafür, dass ein erholsamer Schaf schwierig wird. Während ein Glas Rotwein uns zwar müde macht und beim Einschlafen helfen kann, wirkt sich der Alkohol über Nacht eher negativ auf unsere Schlafqualität aus. Statt mit Zellerneuerung, Energieauftanken und Schlafen beschäftigt zu sein, ist unser Körper dann nachts mit dem Abbau des Alkohols beschäftigt und guten Schlaf kann man abschreiben.

2. Aufs Smartphone schauen

In unserer Gesellschaft geht ohne Smartphone und Tablet quasi nichts mehr. Da überrascht es nicht, dass die Geräte natürlich auch abends im Bett dabei sind. Doch genau diese Angewohnheit ist fatal. Denn das blaue Licht digitaler Bildschirme ist nicht nur auf Dauer schädlich für unsere Augen, es hindert uns auch daran müde zu werden. Das helle Licht signalisiert unserem Körper nämlich, dass es noch längst nicht Zeit zum Schlafen ist. Für einen ruhigen und erholsamen Schlaf solltest du dein Handy oder Tablet deshalb lieber aus dem Schlafzimmer verbannen. Wer dennoch nicht darauf verzichten möchte, sollte nachts auf gedämmtes Licht setzen. Die meisten Geräte haben dafür eine Einstellung oder eine App, die die blauen Lichtstrahlen filtert. 

 

 

3. Kaffee trinken

Ein Espresso nach dem Abendessen kann zwar sehr lecker sein, doch er kann unseren Rhythmus ganz schön durcheinander bringen. Denn selbst einige Stunden vor dem Einschlafen wirkt sich Koffein noch auf unser Schlafverhalten aus. Wissenschaftler der Universität Colorado fanden heraus, dass selbst drei Stunden vor dem Zubettgehen Koffein unsere innere Uhr noch um 40 Minuten verschieben kann. Sie empfehlen deshalb mindestens sechs Stunden vor der Schlafenszeit keinen Kaffee oder koffeinhaltige Getränke zu trinken. 

4. Social Media nutzen

Dass der Handy-Bildschirm für unseren Schlaf nicht gerade gut ist, haben wir ja bereits erwähnt. Doch auch die Dinge, die wir mit dem Smartphone tun, können Einfluss auf unser Schlafverhalten nehmen. Einer Studie der Universität Pittsburgh zufolge sind Personen, die vor dem Schlafengehen soziale Netzwerke intensiv nutzen, das heißt nicht nur lesen sondern auch kommentieren und "liken", doppelt so anfällig für Schlafstörungen als Menschen, die vor dem Einschlafen nicht auf Facebook und Instagram unterwegs sind. Wenn du also Probleme mit dem Schlafen hast, solltest du Social Media am Abend lieber aus dem Weg gehen. 

5. Junkfood essen

Nicht nur Koffein lässt unseren Körper schlechter schlafen, auch und vor allem fett- und zuckerhaltige Nahrungsmittel sorgen für unerholsamen Schlaf. In einer Studie der American Academy of Sleep Medicine kam heraus, dass die Qualität unseres Schlafs und die Wahrscheinlichkeit durchzuschlafen rapide nachlässt, wenn man vor dem Schlafengehen ungesättigte Fette und Zucker zu sich nimmt. Besser für unserem Schlaf und gesünder für unseren Körper sind dagegen Lebensmittel wie Volkornprodukte, Trockenfrüchte, oder Beeren. 

 

 

6. Abends Sport machen

Wer morgens noch viel zu müde ist, um sich im Fitnessstudio auszupowern, verlegt das Training gerne mal auf den Abend. Doch das kann sich negativ auf unseren Schlaf auswirken. Ein intensives Work-out am Abend kann nämlich verhindern, dass wir uns entspannen und ausruhen können. Beim Sport werden nämlich die Hormone Adrenalin und Cortisol ausgeschüttet, die wiederum verhindern, dass wir müde werden. Zwischen dem abendlichen Sportprogramm und dem Schlafengehen sollten deshalb lieber ein paar ruhige Stunden liegen. 

7. Probleme mit ins Bett nehmen

Sorgen und Probleme ruhen zu lassen und sich nicht ständig den Kopf darüber zu zermartern, ist alles andere als leicht. Doch gerade wenn es ums Einschlafen geht, können zum Beispiel Arbeits-Probleme, die wir mit uns rumtragen, hinderlich sein. Denn insbesonder dann lassen sich die Gedanken nur schwer unter Kontrolle kriegen. Statt sich also auf Probleme oder To-Do Listen zu konzentrieren, solltest du deinen Fokus auf etwas anderes, im Idealfall etwas Positives, wie ein gutes Buch etwa, lenken. 

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