Schluss mit stundenlangem Herumwälzen: So wird das Einschlafen endlich einfacher

Schluss mit stundenlangem Herumwälzen: So wird das Einschlafen endlich einfacher

Schlafprobleme sind kein unbekanntes Problem. Rund ein Viertel aller Deutschen leiden an Schlafproblemen und haben Schwierigkeiten damit, ein- oder durchzuschlafen. Besonders berufstätige Personen sind betroffen. Häufige Überstunden, Überforderung bei der Arbeit und ein hektischer Alltag führen dazu, dass nur schwer abgeschaltet werden kann. Anstatt entspannt ins Bett zu gehen, wird der nächste Tag im Kopf durchgegangen und To-Do-Listen werden erstellt. Kein Wunder also, dass sich dieser ganze Stress negativ auf die Schlafhygiene auswirkt und dazu führt, dass die Nächte längst nicht so erholsam sind, wie sie eigentlich sein sollten. Dabei gibt es einige Tipps, wie das Einschlafen und Durchschlafen besser gelingen kann, ohne dabei direkt auf Schlaftabletten zurückgreifen zu müssen.

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Wir verraten euch die besten Tipps zum Einschlafen und Durchschlafen – ohne Schlaftabletten nehmen zu müssen

Die richtige Schlafumgebung kann Wunder bewirken

Wer sich nachts wohl fühlt, der schläft automatisch besser. Auch wenn die richtige Schlafumgebung nicht alles ist, kann es durchaus helfen, diese so zu gestalten, dass es einem an nichts fehlt. Um störende Geräusche, wie laute Nachbarn oder Straßenlärm auszublenden, eignen sich Ohrstöpsel. Wer nur bei absoluter Dunkelheit gut schläft und gerade im Sommer Probleme damit hat, früh ins Bett zu gehen oder lange zu schlafen, der sollte Jalousien oder Verdunkelungsrollos nutzen, die sich problemlos auch im Nachhinein an Fenster anbringen lassen. Heiße Sommernächte, die den Schlaf rauben, lassen sich mit der richtigen Bettwäsche deutlich angenehmer gestalten. Bettwäsche aus Leinen, Baumwolle oder Satin ist atmungsaktiv und nimmt Feuchtigkeit besonders gut auf. Außerdem wirkt sie kühlend und ist daher ideal für alle, die nachts besonders viel schwitzen. Wem das nicht reicht, der kann mit nassen Handtüchern vor dem offenen Fenster oder einem Ventilator vor dem Fenster für eine zusätzliche Abkühlung sorgen. Tagsüber sollte an besonders warmen Tagen hingegen nicht gelüftet werden.

Endlich mal wieder ein gutes Buch lesen: Darum sollte das Smartphone besser in der Schublade bleiben

Wer vor dem Schlafen dazu neigt, noch schnell ein paar E-Mails zu checken oder Nachrichten zu beantworten, der kommt auf diese Weise nur schwer zur Ruhe. Immerhin lässt sich so garantiert nicht richtig vom Alltag abschalten. Das ist allerdings nicht alles: Der Blaulichtanteil, der von Displays ausgeht, hemmt außerdem die Bildung von Melatonin im Gehirn, was dafür zuständig ist, müde zu werden. Besser ist es also, zu einem Buch zu greifen, wenn man noch nicht gleich schlafen will. Wer nicht auf das Smartphone verzichten kann, sollte abends einen Nachtmodus nutzen - die meisten Geräte besitzen mittlerweile diese Funktion ohne Blaulicht.

Rituale helfen dabei, endlich zur Ruhe zu finden

Feste Rituale sind wichtig - nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene. Wer jeden Tag zur gleichen Uhrzeit ins Bett geht, vor dem Schlafen immer eine Tasse Tee trinkt oder Entspannungsmusik hört, wird diese Rituale schon bald automatisch mit dem Zubettgehen verknüpfen und beim Ausüben dieser automatisch müde werden. Darauf zu achten ist jedoch, dass diese Rituale generell einschlafförderlich sind. Schwarztee zu trinken ist dabei ebenso wenig sinnvoll, wie schweres Essen zu sich zu nehmen oder einen aufwühlenden Film zu sehen.

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