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Schöne und qualitativ hochwertige Bettwäsche – so erkennt man sie

Von GRAZIA am Donnerstag, 17. Juni 2021 um 12:55 Uhr

Gibt es etwas Schöneres, als sich in traumhaft weiche, herrlich duftende und luxuriös wirkende Bettwäsche einzukuscheln? Mit hochwertiger Qualitäts-Bettwäsche schenken wir uns selbst wahre Wohlfühlerlebnisse. Was wir uns selbst wert sind, drücken wir mit Bettwäsche aus, in die wir uns beim Einschlafen schmiegen. Aber woran erkennen wir, ob eine Bettwäsche wirklich hochwertig ist?

Gute Bettwäsche ist gesund für die Haut

Sich in edlen Textilien zu betten, wird nur dann Wohlbefinden auslösen, wenn die Bettwäsche keine ungesunden Rückstände von Schadstoffen enthält. Es gibt mehrere Prüfinstitute, die Textilien auf Schadstoffbelastungen untersuchen. Ein sehr anerkanntes Zertifikat für gesunde Bettwäschequalität ist das OEKO-TEX-Siegel. Es wird für vier Produktklassen verliehen und erfüllt sehr hohe Ansprüche. Bevor Bettwäsche das Siegel erhält, wird sie auf mehr als 100 Rückstandsarten untersucht. Praktisch ist der Label-Check, den das Institut anbietet. Wenn wir schöne Bettwäsche mit OEKO-TEX-Siegel kaufen möchten, können wir vorher direkt prüfen, ob das Siegel noch aktuell ist. Wir geben die Zertifikatsnummer direkt in die Maske ein und bekommen detaillierte Auskunft über die Qualität.

Hochwertige Gewebe

Sehr gute Qualität von Bettwäsche lässt sich auf der Haut fühlen. Baumwolle ist das klassische Gewebe für Bettwäsche. Nur wenn dieser Naturrohstoff hochwertig ist, weist er sehr lange Fasern auf, die sich zu höchst feinen Garnen verspinnen lassen. Diese wiederum braucht es für die wirklichen edlen Gewebe. Bei Einsatz der Leinwandbindung entsteht Perkal als sehr luftige, im Sommer kühlende Bettwäsche. Satin beruht auf der Atlasbindung. Erfunden wurde sie von den alten Chinesen. Sie transportierten einst den prachtvollsten Satin aus reiner Seide über die berühmte Seidenstraße. Er war nur höchsten Majestäten vorbehalten. Bis heute gilt Seidensatin als Naturgewebe mit dem allerschönsten Glanzeffekt. In reinem Seidensatin zu schlafen, ist für das Wohlgefühl geradewegs unvergleichlich.  Allerdings ist Bettwäsche aus Seidensatin nicht leicht zu pflegen. Alltagstauglicher und ebenfalls äußerst hochwertig ist die verbreitete Variante aus Baumwoll-Satin. Sie hat ebenfalls einen natürlichen Glanzeffekt und fühlt sich weich und geschmeidig an. Wichtig ist darauf zu achten, dass sie zu 100 Prozent aus Baumwolle besteht und keine billigen Kunststofffasern beigemischt sind. Eine Spielart der Atlasbindung ist Damast. Er glänzt ebenfalls schön und gehört zu den Bettwäschen, in denen einst nur Könige schliefen. Damast zählt bis heute zu den Luxus-Bettwäschen. Ausgesprochen edel ist außerdem reine Leinen-Bettwäsche. Für sie gilt der alte Märchenspruch, dass man Flachs zu Gold spinnen kann. Die traditionelle Pflanzenfaser übertrifft bei Hygiene, Atmungsaktivität und Temperaturausgleich die Baumwolle um ein Vielfaches. Sie ist eine ideale Textilfaser und mittlerweile so selten geworden, dass Leinen den Aufstieg zur Luxus-Klasse genommen hat.

Akkurate Verarbeitung

Selbst wenn wir uns bei der Bettwäsche mit klassisch gewebter Baumwolle begnügen,  gibt es wichtige Qualitätsmerkmale. Das ist zum einen die Fadenzahl. Nur hochwertige Bettwäsche ist dicht und fein gewebt. Außerdem erkennen wir hochwertige Bettwäsche an der akkuraten und sorgfältigen Verarbeitung. Die Knöpfe sind sicher befestigt. Nahtlinien kräuseln sich nicht, sondern sind in der passenden Fadenspannung sauber und gerade vernäht. Top-Bettwäsche weist außerdem feine Verzierungen wie dezente Stickereien oder edle Biesen auf. Wir können beste Qualität ganz einfach schon mit dem Auge sehen.

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