Lifestyle

Selbstgenähtes mit echtem Label im Trend

Von GRAZIA am Dienstag, 23. Juli 2019 um 12:23 Uhr

Zeitlos schöne Kleidung oder exklusive Fashion – wer IN sein will, muss sich umschauen. Der Kleidung von der Stange fehlt die Individualität, denn schließlich werden das Kleid, das Shirt oder die Hose von vielen getragen. Kein Wunder, dass der Trend, Kleidung selbst zu nähen, immer mehr Anhänger findet.

Jeder sucht sein Lieblingsstück

Stricken, Häkeln und Nähen sind zur Trendbewegung in Deutschland geworden. Laut einer Studie tun genau dies fast drei Millionen Menschen in Deutschland mehrmals die Woche und immerhin knapp sieben Millionen mehrmals im Monat. Und jedes Jahr werden es mehr. Nähen gehört dabei zu den beliebtesten Hobbys. Viele Menschen möchten wieder ganz individuelle Kleidung tragen und nicht mehr von der Stange kaufen. Handarbeitskurse erfahren einen nie gekannten Zulauf in den letzten Jahren. Angefangen hat alles mit Kinderkleidung. Aber auch Erwachsene wünschen sich ein Lieblingsstück, dass nicht jeder hat. Mit eigenem Textiletiketten versehen, wirken die Klamotten aus der Nähmaschine richtig stylish.

Von Röcken, Kleidern und vielen anderen schönen Dingen

Viele Modelle lassen sich sehr einfach nähen. Dazu braucht ihr keinen Nähkurs. Besonders legere Röcke lassen sich recht einfach nähen und sind echte Hingucker. Die meisten Röcke bestehen nur aus Vorder- und Hinterteil sowie einen Bund. Mit dem richtigen Stoff wird der unkomplizierte Schnitt dennoch zum Eye-catcher, der eure Garderobe richtig in Schwung bringt. Das i-Tüpfelchen sind dann die individuellen Textiletiketten, die ihr einfach nach euren Vorstellungen fertigen lassen könnt.

Aber auch Kleider, Shirts und Blusen lassen sich meist rasch nähen. Mit etwas Näh-Übung dürfen die Schnittmuster dann auch komplizierter werden. Dann könnt ihr auch Jacken, Hosen und viele andere Dinge nähen.

So einfach könnt ihr Nähen lernen

Beim Nähen gilt: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Fang mit kleinen Schritten an. Kissenbezüge, Röcke oder Shirts sind vom Schnittmuster meist sehr unkompliziert. Die Schnittmuster erhaltet ihr bei diversen Anbietern im Internet oder im Laden für Kurzwaren. Ihr könnt aber auch von eurem Lieblingsshirt, dass vielleicht nicht mehr so schön aussieht, ein Schnittmuster Abnehmen. Dazu trennt ihr einfach alle Nähte auf und legt jedes Teil auf einen Bogen Schnittmusterpapier. Dann zeichnet ihr daran entlang. Die Teile schneidet ihr aus und näht sie zusammen. Und schon ist das Kleidungsstück fertig. Die ersten Versuche sollten einfache Kleidungsstücke oder Kissenbezüge sein. Daran könnt ihr üben.

Für die ersten Nähversuche genügt eine einfache Nähmaschine, die leicht zu bedienen ist. Neben der Nähmaschine benötigt ihr eine kleine Ausrüstung, zu der unter anderem Schere, Zickzackschere, Bandmaß, Stecknadeln, Schneiderkreide und Bügeleisen gehören. Natürlich benötigt ihr auch Stoff. Gut ist es, wenn ihr für die ersten Nähübungen nicht gerade den besten Stoff nehmt. Entweder ihr kauft einen günstigen Stoff oder verwendet erst einmal alte Bettlagen oder andere Stoffreste.

Wenn euch die Nähwut packt

Wenn ihr einmal seht, was für tolle Klamotten entstehen können, wird aus den ersten zaghaften Versuchen an der Nähmaschine schnell eine Leidenschaft. Interessant ist es, dass die meisten anfangen zu nähen, wenn die eigenen Kinder da sind. Kindersachen sind teuer, die Stoffe auf den Stoffmärkten aber super günstig. Obendrein sind die Schnittmuster meist sehr einfach. Wenn ihr also eure Kids in Einzelstücke kleiden möchtet, die andere Kinder nicht tragen, dann greift zu den Nähmaschinen.

Für viele entsteht daraus ein tolles Hobby. Es werden nicht mehr nur die eigenen Kids benäht, sondern es entstehen auch Sachen für befreundete Kinder, Freunde oder Verwandte. Nicht selten wird aus dem Hobby ein kleines finanzielles Zubrot.

So wird es auch professionell

Alle, die sich damit ein kleines Gewerbe aufbauen möchten, sollten sich mit rechtlichen Dingen etwas befassen. Möchtet ihr eure selbstgenähten Sachen verkaufen, müssen verschiedene Angaben in den Kleidungsstücken enthalten sein. Dabei muss die Kennzeichnung dauerhaft und gut lesbar sein. Ein Textiletikett muss also her.

Die Erstellung solcher Etiketten ist ein großer Aufwand. Die bekommt ihr im Internet professioneller und günstiger. Auf dem Etikett müssen Angaben wie die Textilzusammensetzung ersichtlich werden. Auch die Größe des Kleidungsstücks solltet ihr mit aufbringen. Professionelle Textiletiketten lassen sich einfach anbringen.

Übrigens haben die Etiketten auch eine tolle Wirkung, wenn ihr beim Hobbynähen bleibt und eure genähten Ideen nur verschenken möchtet. Die Labels geben euren kleinen Kunstwerken den letzten Schliff.

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