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So prahlen Sie vor Ihren Freunden ohne wirklich Ahnung von Wein zu haben

Von Julia am Dienstag, 21. April 2015 um 17:42 Uhr
Trinken Sie Ihr Gläschen Wein auch lieber in Ruhe, statt sich genauer mit dem Bouquet oder der Fasslagerung auseinander zu setzen? Verständlich! Mit diesen 5 Tipps können Sie aber trotzdem vor Ihren Freunden prahlen - und das ganz ohne wirklich Ahnung von Wein zu haben!

Ach, es gibt doch nichts Schöneres, als sich nach einem langen Arbeitstag ein (oder zwei) Gläschen Wein mit den liebsten Freunden zu genehmigen. Der Abend verläuft ziemlich easy, bis Sie plötzlich nach dem blumigen Bouquet des Weins gefragt werden...äh...wie bitte? Blumig? Dass Sie den Wein gerade eben aus dem Regal geschnappt haben, weil das Etikett so schön aussieht, haben Sie den Gästen natürlich nicht verraten. Auch nicht, dass Sie eigentlich so gar kein Weinkenner sind.

Aber keine Panik, denn mit diesen 5 Tipps von Stephanie Döring (Tvino.de) können Sie trotzdem vor Ihren Freunden prahlen - auch ohne Ahnung von Wein zu haben

1. Sammeln Sie Hintergrundwissen

Gehen Sie in die nächste Weinhandlung um die Ecke und lassen Sie sich (bei einer gratis Kostprobe) vom Kenner etwas über den Wein erzählen. Wenn Sie keine Zeit haben, können Sie auch im Internet fündig werden: Einige Online Shops, wie zum Beispiel Tvino, bieten kurze Videos mit Infos zum Wein und Winzer an. Das Hintergrundwissen kommt bei Ihren Freunden sicher gut an!

Übrigens: Weine ab 5 € haben in der Regel ein ganz gutes Qualitätsniveau. 

2. Achten Sie auf die richtige Temperatur

Zuerst: Verwerfen Sie den Gedanken, dass Rotwein bei Zimmertemperatur getrunken werden soll, denn diese Aussage ist veraltet! Die beste Temperatur für einen Rotwein liegt bei 18 Grad und somit 2-3 Grad unter der durchschnittlichen Zimmertemperatur. Weiß- und Schaumweine sollten ca. 3 Stunden im Kühlschrank lagern. 

3. Es kommt auf die richtige Reihenfolge an

Egal wie viele Weine Sie auf den Tisch bringen möchten, bei der Reihenfolge gilt: Zuerst die leichten, dann die schweren Weine. Beginnen Sie mit Schaumwein, fahren Sie mit Weißwein fort und enden Sie schließlich mit Rotwein - das ist nämlich bekömmlicher. Übrigens: Ein Schraubverschluss sagt nichts über die Qualität des Weins aus, denn dieser ist für den Winzer meist teurer als ein Korken. 

4. Geben Sie dem Wein im Glas Luft und Zeit

Ja, jetzt dürfen Sie das Glas endlich schwenken! Die Rotationsbewegungen sollten ca. 10 Sekunden lang andauern, damit Luft an den Wein kommt. Und wofür ist das gut...? Der Wein benötigt die Luft, um seine Aromen richtig entfalten zu können, schließlich war er ziemlich lange in der Flasche eingesperrt. Beim Beschreiben der Aromen gibt's kein richtig oder falsch, also sagen Sie ruhig, was Ihnen in den Kopf kommt! Sobald Sie den Geschmack von nasser Pappe im Mund haben, haben Sie einen korkigen Wein erwischt. 

5. Nicht jeder Wein braucht ein neues Glas

Sie müssen die Gläser nicht nach jedem Wein austauschen! Das machen sogar die Profis. Es reicht, wenn Sie das Weinglas ab und zu mit einem Schluck Wasser ausspülen. (Psst, ein Glas Wasser für Sie verhindert auch die fiesen Kopfschmerzen am nächsten Morgen!)

Jetzt kann beim nächsten Weinabend ja nichts mehr schief gehen! Na dann, Cheers!

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