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Stoffwechsel: Diese Angewohnheiten verlangsamen ihn

Von Laurenz am Freitag, 24. Januar 2020 um 11:57 Uhr

Um erfolgreich abzunehmen, ist es von Nöten, dass der Metabolismus funktioniert. Wir haben recherchiert und herausgefunden, welche Angewohnheiten den Stoffwechsel lahm legen und verraten es euch hier…

Viele kennen es bereits: Mit dem Anbruch des neuen Jahres ist man super motiviert, alles für die perfekte Shape zu geben. Die Vorsätze sind groß, ebenso wie die Willenskraft. Bewusste Ernährung und disziplinierte Trainingseinheiten stehen ganz oben auf der To-do-Liste. Nach einer Woche ist dann der große Moment gekommen und man stellt sich auf die Waage und ist verwundert, weshalb man doch nichts abgenommen hat – oder wenn, dann nur ein paar hundert Gramm. Die Lösung: Es liegt am Stoffwechsel! Unserer Metabolismus ist eine wahre Kalorien- und Fettverbrennungsmaschine – aber leider nur, wenn er auf Hochtouren läuft. Wenn er das nicht tut, verbrennen wir weniger Kalorien und laufen Gefahr, an Gewicht zuzulegen. Zudem verlangsamen ihn verschiedenste Angewohnheiten und hemmen damit den Abnehm-Erfolg. Welche Gewohnheiten das sind und was ihr für einen Gewichtsverlust beachten solltet, erfahrt ihr jetzt…

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1. Schlafmangel

Dass Schlaf besonders wichtig ist, sollte eigentlich jeder von euch wissen. Gesundheitsexperten raten durchschnittlich zu sieben Stunden. Ausreichender Schlaf ist für den Körper und besonders für den Stoffwechsel von großer Bedeutung. Er wirkt sich mindestens genauso positiv aus, wie eine bewusste Ernährung. Eine schlechte und zu kurze Nacht erhöht nachweislich den Blutzuckerspiegel und die Insulinresistenz, wodurch das Hungerhormon Ghrelin angeregt und gleichzeitig das Sättigungshormon Leptin gehemmt wird. Wenig oder unterbrochener Schlaf bedeutet vor allem eines: Stress. Unser Körper sollte während der Ruhephase regenerieren, jedoch geraten die Metabolismusprozesse ohne genügend Erholung durcheinander. Die Folge: Müdigkeit und Leistungsunfähigkeit. Außerdem greifen wir dann schneller zu kalorienreichen Lebensmitteln wie Fast Food und Zucker, um die mangelnde Energie zu kompensieren. 😴

2. Fehlende Proteine

Proteine sind die bedeutendsten Nährwerte für eine sieggewohnte Fettverbrennung. Versorgen wir unseren Körper nicht mit ausreichenden Eiweißen wie Eiern, Fisch, Fleisch und Gemüse, wird der Fettabbau deutlich verlangsamt. Proteine sind maßgeblich für den Wachstum der Muskeln zuständig. Je mehr Muskelmasse wir also haben, desto höher ist auch das Potenzial unseres Stoffwechsels. Des Weiteren muss unserer Körper deutlich mehr Energie für die Aufnahme von Eiweißen verwenden, als bei Kohlenhydraten zum Beispiel, was bedeutet, dass unserer Stoffwechsel auf Hochtouren läuft und mehr Kalorien verbrannt werden. 🍳

3. Kein Waschen von Obst und Gemüse

Wie unsere Früchte und unser geliebtes Grünzeug transportiert werden, können wir nur so erahnen. Wissen tun wir es nicht wirklich. Aus diesem Grund ist es unabdingbar, dass ihr eure Vitaminbomben vor dem Verzehr wascht, da wir sonst sämtliche Giftstoffe und Pestizide aufnehmen. Das wiederum überfordert unseren Stoffwechsel und es können sich im schlimmsten Falle schwerwiegende Erkrankungen wie z.B. ein metabolisches Syndrom entwickeln. Die toxischen Stoffe können sich an Fettzellen festsetzen und unseren Metabolismus damit angreifen oder sogar lahm legen. Was ihr also beim Kauf von Obst und Gemüse beachten solltet: Versucht möglichst saisonal einzukaufen und wenn es finanziell drin ist, wählt Bio-Qualität. 💦

4. Bewegungsmangel

Wie die meisten von euch, sitzen wir ständig. Auf der Arbeit, im Auto, in der U-Bahn oder im Bus. Dass das sicherlich nicht förderlich ist, wissen wir eigentlich alle, jedoch sind wir auch gerne bequem. Der Mangel an Bewegung ist eines der schlechtesten Angewohnheiten für unseren Stoffwechsel, die es gibt. Unser Körper ist auf Bewegung ausgelegt, bekommt er nicht genug davon, werden sämtliche seiner Aktivitäten verlangsamt – so auch der Stoffwechselprozess. Bewegen wir uns nur sehr wenig, arbeiten unsere Muskeln nicht genügend und wir verbrennen dadurch weniger Kalorien. 💃

5. Fehlende Schärfe in Gerichten

Scharfe Speisen wirken wahre Wunder. Sie werden zwar nicht von jedem geliebt, dennoch unterstützen sie den Stoffwechselprozess enorm. Ernährungswissenschaftler fanden sogar heraus, dass Menschen, die scharfe Kost zu sich nehmen, insgesamt weniger essen und schlanker sind. Besonders begehrt sind dabei Knoblauch und Chili. Letzterer enthält Capsaicin, ein Inhaltsstoff, der den Metabolismus ankurbelt. Die Schärfe wirkt regulierend auf unseren Appetit und erhöht gleichzeitig das Level von Stresshormonen. Was wir raten: Tastet euch langsam an verschiedene Schärfegrade heran, um den Gaumen und die Geschmacksnerven zu gewöhnen. Wir Menschen sind Gewohnheitstiere, so können alle mit Bedacht würzen und sich in kleinen Schritten, von Gericht zu Gericht, steigern. 🌶

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