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Studie beweist: In diesen Jahren unseres Lebens sind wir am unglücklichsten

Von Judith am Donnerstag, 11. April 2019 um 21:02 Uhr

Dass man im Leben mal mehr, mal weniger glücklich ist, ist ganz normal. Doch es gibt eine Zeit im Leben, in dem das glücklich Sein besonders schwer fällt. Welche das ist, verraten wir hier...

Du näherst dich mit großen Schritten der 30 oder bist es vielleicht sogar schon? Glückwunsch! Denn dann hast du die härteste Zeit deines Lebens hinter dir – zumindest, was das glücklich sein angeht. Denn laut einer Studie werden wir mit zunehmendem Alter immer glücklicher. Ist doch super, oder? Das änderst nur leider nichts daran, dass es uns mit 20 gar nicht leicht fällt, glücklich in die Zukunft zu blicken. Warum das so ist? Wir verraten es euch... 

Je älter wir werden, desto glücklicher sind wir

Die gute Nachricht zuerst: Älter werden ist toll! Zwar nicht unbedingt für unsere Haut oder unsere Haare, aber für unser Seelenheil. Denn wie eine Studie der University of California herausfand, sind ältere Menschen im Schnitt zufriedener und neigen seltener zu Depressionen oder Angstzuständen als ihre jüngeren Vertreter. Die Forscher nennen diese Phänomen "Alterungs-Paradox" oder "Paradox of Aging". Dabei wird die Lebenszufriedenheit im Alter immer höher während gleichzeitig das Krankheits-Risiko und das Bewusstsein für die eigene Sterblichkeit steigt. Für die Studie wurden 1.546 Erwachsene zwischen 21 und 100 Jahren zu ihrer psychischen und physischen Gesundheit befragt, mit dem Ergebnis, dass wir am unglücklichsten mit 20-Something sind.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Deshalb ist man mit 20-Something am unglücklichsten

Während Menschen zwischen 45 und 50, was die mentale Gesundheit angeht, am gefährdetsten  sind, hat es vor allem eine Altersgruppe im Hinblick aufs glücklich sein besonders schwer: die 20 bis 30-Jährigen. Sie stehen nämlich gerade am Anfang ihres neuen und längsten Lebensabschnitts und vor dem Beginn ihrer Karriere. Viele arbeiten in ihren Zwanzigern an ihrem Lebensentwurf und sind deshalb häufiger von Zukunftsängsten und Zweifeln geplagt. 

Will ich wirklich diesen Berufsweg einschlagen? Was ist, wenn ich nicht gut genug bin? Ist mein jetziger Partner auch wirklich die Liebe meines Lebens? Was, wenn ich falsch liege? Fragen über Fragen, die ganz schön Angst machen können. Nicht ohne Grund nennt man die Zwanziger auch die Zeit, in der man sich selbst kennenlernt – oder eben Quarter Life Crisis.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Quarter Life Crisis – und dann?

Aber keine Sorge, denn die Krise geht vorbei! Denn: Je älter wir werden, desto entspannter sind wir. Wie Laura Carstensen vom Stanford Zentrum für Langlebigkeit erklärt, beschäftigen sich junge Menschen eher damit, ihren Horizont zu erweitern und Neues zu entdecken und fokussieren sich deshalb eher auf sich selbst. "Da Ältere langsam, aber sicher, auf das Lebensende zugehen, ändern sich ihre Lebensziele". Dabei fällt es uns mit zunehmendem Alter leichter bestehende Beziehungen zu genießen und uns anderen Dingen zu widmen: "Wenn du dich auf emotional bedeutende Ziele fokussierst, wird dein Leben besser, du fühlst dich besser und negative Emotionen kommen seltener auf.“

Na, das klingt doch spitze. Wer hat da noch Angst vor dem Älter werden? Immerhin bringen mehr Lebensjahre auch mehr Gelassenheit mit sich. Allerdings spielt in jeder Phase unsere Lebenseinstellung eine wichtige Rolle. Und eine positive kann man wohl auch mit 20-Something gut gebrauchen. 

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