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Traumbody für 2020? Mit einer Fettabsaugung schaffen Sie es bestimmt!

Von GRAZIA am Mittwoch, 8. April 2020 um 15:28 Uhr

Von einem Traumkörper träumen die meisten Frauen. Speckröllchen und lästiges Bauchfett sehen nicht nur unattraktiv aus, sondern können ungünstige Effekte auf die Gesundheit haben. Wenn störende Fettpolster weder durch Sport noch durch Diäten verschwinden, kann eine Fettabsaugung eine Alternative darstellen, um einen Traumbody zu bekommen.

Welche Vor- und Nachteile hat eine Liposuktion?

Abnehmen ist anstrengend und erfordert viel Disziplin. Wenn trotz strenger Diät die Pfunde nicht wie geplant purzeln, fällt es oft schwer, motiviert zu bleiben. In einem mit Verpflichtungen gefüllten Alltag ist meist keine Zeit zum Kalorienzählen. Zu den Problemen, die beim Abnehmen immer wieder auftauchen, zählen mangelnde Disziplin, Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten sowie ungeeignete Sportarten. Wer abnehmen will, muss die Fettverbrennung erhöhen. Deshalb sollten die Übungen beim Ausdauertraining in regelmäßigen Abständen gesteigert und
durch spezielle Kraftübungen ergänzt werden. Da die Muskelmasse bereits ab dem 30. Lebensjahr schwindet und vom Körper in Fett umgewandelt wird, bilden sich leicht Fettpolster. Damit die Muskulatur gestärkt wird, muss regelmäßig trainiert werden. Meist lagern sich Fettpolster an Bauch und Hüften ab. Dabei entstehen im äußeren Oberschenkel- und Gesäßbereich oft sogenannte Reiterhosen. Diese Fettpolster, die oft mit Cellulite verbunden sind, lassen sich nur schwer wegtrainieren. Aufgrund hormoneller Umstellungen während einer Schwangerschaft verändert sich der Stoffwechsel. Überflüssige Kilos halten sich auch nach der Geburt hartnäckig und können trotz Diät oft nicht abgebaut werden. Häufig entscheiden sich Frauen, die unter ihrer fülligen Körperform leiden und störende Fettpolster nicht loswerden, für eine Fettabsaugung. Der operative Eingriff, der auch als Liposuktion bezeichnet wird, ist mittlerweile die am häufigsten durchgeführte Operation in der Schönheitschirurgie. Dies ist dadurch begründet, dass eine Fettabsaugung häufig die einzige Möglichkeit ist, eine ästhetische Körpersilhouette zu bekommen. Bei einer Liposuktion kann überschüssiges Fett im Bereich von Bauch und Hüften, aber auch an der Brust, an den Oberarmen und Oberschenkeln abgesaugt werden. Eine Fettabsaugung im Bereich der Taille kann dazu beitragen, dass diese Körperregion schlanker wirkt, wobei der Körper schönere Proportionen bekommt. Da es sich beim Fett absaugen um einen operativen Eingriff handelt, sollte eine Liposuktion in einer Schönheitsklinik, die meist in Großstädten zu finden sind, durchgeführt werden. Wer für eine Fettabsaugung Berlin in Erwägung zieht, sollte sich zuvor über alle mit der Operation verbundenen Details informieren. Eine Fettabsaugung beim Berliner Chirurgen Prof. Dr. Nektarios Sinis wird in einer Fachklinik durchgeführt. Als plastischer Chirurg Berlin kann der renommierte Mediziner langjährige Erfahrungen in den Bereichen Plastische- und Ästhetische Chirurgie vorweisen. Vor dem Operationstermin erfolgt eine individuelle fachgerechte Beratung, bei der alle Fragen mit dem Arzt besprochen werden können. Die Operation dauert zwischen einer und mehreren Stunden und wird meist unter örtlicher Betäubung oder bei größeren Eingriffen auch unter Vollnarkose durchgeführt. Nach der Fettabsaugung muss mehrere Wochen lang ein Kompressionsmieder getragen werden, damit Schwellungen entgegenwirkt und die Ausformung des Körpers unterstützt werden kann. Schon unmittelbar nach der Operation kann man sich wieder normal bewegen, allerdings sollte in den ersten Wochen auf Sport verzichtet werden. Nach etwa drei bis sechs Monaten ist das endgültige Ergebnis der Liposuktion zu sehen.

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Die häufigsten Gründe für die Entfernung von Fettgewebe

Bei der operativen Entfernung von Fettgewebe spielen meist kosmetische Gründe eine Rolle. Das überschüssige Fett wird während der Operation mittels einer Kanüle abgesaugt. Möglich ist eine Fettabsaugung in folgenden Bereichen:

  • Gesicht
  • Bauch
  • Hüften
  • Arme
  • Beine
  • Po

Grundsätzlich kommt jede Körperstelle für eine Fettabsaugung infrage. In der Schönheitschirurgie werden allerdings Oberschenkel und Bauch am häufigsten behandelt. Bei einer Liposuktion wird zwischen verschiedene Techniken unterschieden:

  • Trockene Liposuktion
  • Feuchte Liposuktion
  • Ultraschall-assistierende Aspirationslipektomie (UAL)
  • Vibrations-assistierte Liposuktion (VAL)

Bei einer trockenen Liposuktion handelt es sich um eine Fettabsaugung ohne vorherige Spülung. Die feuchte Liposuktion (Tumeszens-Liposuktion) wird nach Spülung mit Medikamenten, die Arzneimittel zur lokalen Betäubung sowie Adrenalin und Bicarbonat enthalten, durchgeführt. Diese Technik hat sich als Mittel der Wahl bei der Fettabsaugung durchgesetzt. Ultraschallbehandlungen wie die Power Assisted Liposuction (PAL), Vibrations-assistierte Liposuktion (VAL)oder die Ultraschall-assistierende Aspirationslipektomie (UAL) dienen dazu, das Fettgewebe aufzuweichen und dadurch das anschließende Absaugen zu erleichtern.

Effiziente Methode zur Beseitigung kosmetisch störender Fettpolster

Die Fettabsaugung gilt als effiziente Methode, wenn es um die Beseitigung kosmetisch störender Fettpolster geht. Eine Liposuktion kann außer zu kosmetischen Korrekturen auch aus weiteren Gründen durchgeführt werden. Unter anderem zählen dazu:

  • Vorbereitung zur plastischen Operation
  • Fettgewinnung bei Eigenfetttransplantation
  • krankhafte nicht ernährungsbedingte Fettgewebsvermehrung

In manchen Fällen sollte jedoch auf eine operative Fettabsaugung verzichtet werden. Bei diesen Erkrankungen ist eine Liposuktion nicht angezeigt:

  • starkes Übergewicht (BMI 35+)
  • Venenentzündungen
  • Wundheilungsstörungen
  • Diabetes mellitus
  • Embolien
  • psychiatrische Erkrankungen
  • Störung der Blutgerinnung
  • Einnahme gerinnungshemmender Medikamente (ASS, Heparin, Marcumar)
  • Narben oder Entzündungen im OP-Bereich

Es empfiehlt sich, beim Beratungsgespräch mit dem Arzt auch über diese Ausschlusskriterien zu sprechen. Im Allgemeinen kann mit einer Fettabsaugung eine attraktivere Körperform geschaffen werden. Gleichzeitig lässt sich mit einer Liposuktion auch Cellulite beseitigen, denn die unschönen Dellen werden durch das Absaugen reduziert. Die Fettzellen werden dabei durch feine, durch die Haut eingeführte Kanülen abgesaugt, während das Fett mithilfe von Vibrationen, Ultraschall oder einer Tumeszens-Lösung gelöst wird. Die Tumeszenz-Technik, bei der ein Gemisch aus Betäubungsmitteln, physiologischer Kochsalzlösung, gefäßverengender Arznei sowie Bikarbonat in die zu behandelnden Körperpartien eingespritzt wird, ist die am häufigsten angewandte Methode. Vor der Fettabsaugung werden die entsprechenden Körperregionen markiert, sodass anschließend unauffällige Schnitte gesetzt werden können.

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Ist eine Fettabsaugung im Gesicht möglich?

Fettpölsterchen im Gesicht, die insbesondere im Bereich von Wangen und Kinn häufiger vorkommen, werden oft als Makel empfunden. Diese meist erblich bedingten Pölsterchen können jedoch weder durch Ernährung noch durch Sport reduziert werden. Oft ist eine Liposuktion im Gesicht die einzige Möglichkeit, die gegen Doppelkinn, runde Pausbacken und ein fülligeres Gesicht hilft. Da die Fettschicht im Gesichtsbereich sehr dünn ist, stellt eine Fettabsaugung im Gesicht einen anspruchsvollen Eingriff dar. Der Operatur muss dabei nicht nur die OP-Techniken perfekt beherrschen, sondern auch die anatomischen Besonderheiten des Gesichtes beachten. Deshalb kann bei einer Fettabsaugung im Wangenbereich nur das oberflächliche Fett abgesaugt werden. Zur Behandlung des sogenannten Doppelkinns ist eine gezielte Fettabsaugung am Kinn notwendig. Da nach einem operativen Eingriff im Gesicht häufiger Blutergüsse und
leichte Schwellungen auftreten, ist es wichtig, nach der Operation mindestens ein bis drei Wochen einen Kompressionsverband zu tragen. In diesem Zeitraum sollte auch die Gesichtsmuskulatur möglichst geschont werden. Dabei gilt es, extreme Gesichtsausdrücke zu vermeiden und Nahrungsmittel, die leicht zu kauen sind, zu bevorzugen. Die Fettabsaugung am Bauch und an den Hüften gehört zu den am häufigsten durchgeführten Schönheitsoperationen, da sich an diesen Körperregionen in besonderem Maß unschöne Fettpölsterchen bilden. Durch eine Liposuktion an Hüfte und Bauch besteht die Möglichkeit, das Fett in diesem Bereich dauerhaft loszuwerden. Mit Sport oder Diäten kann hingegen nur das in den Zellen gespeicherte Fett verringert werden, während die Fettzellen nie ganz verschwinden. Bei einer Liposuktion an Hüften und Bauch werden kleine Schnitte von höchstens einem Zentimeter an unauffälligen Hautstellen gelegt, sodass das Einführen der Kanüle ermöglicht wird. Diese kleinen Stiche werden nach dem Eingriff in den meisten Fällen mit einem Pflaster verklebt. Damit keine Schwellungen auftreten, müssen nach der Operation Bandagen getragen werden, die gleichzeitig der Narbenbildung entgegenwirken. Das Ergebnis der Fettabsaugung ist circa sechs Monate nach der Operation komplett sichtbar.

Fett absaugen bei dicken Oberarmen und hässlichen Fettpolstern an Hüfte und Po

Dicke Oberarme können das optische Erscheinungsbild stören. Eine schlanke Figur wirkt unattraktiv, wenn die Oberarme nicht zu den Körperproportionen passen, indem diese verglichen mit dem restlichen Körper zu kräftig sind. Meist sind starke Oberarme erblich bedingt, sodass durch Diät, Sport und andere Maßnahmen nur selten ein Erfolg erzielt wird. Bei einer Fettabsaugung an den Oberarmen wird das zwischen Haut und Muskeln liegende überschüssige Fett abgesaugt. Da das Fett mithilfe einer ein bis drei Millimeter dünnen Kanüle entfernt wird, setzt der Chirurg die notwendigen Stiche an versteckten Stellen im Bereich des Oberarms, sodass später meist keine Spuren des Eingriffs zu sehen sind. Beim Fettabsaugen am Oberarm ist der erste OP-Erfolg bereits direkt nach dem Eingriff sichtbar. Allerdings muss bis zum Endergebnis eine Heilungsphase von mehreren Wochen abgewartet werden. Der Begriff Reiterhosen beschreibt unschöne Fettdepots, die sich an den Außenseiten der Oberschenkel befinden. Diese Fettpolster werden häufig als ebenso hässlich empfunden wie Fettablagerungen an den Beinen und am Po. Gegen die Fettansammlungen an diesen Körperregionen lässt sich meistens mit Ernährungsumstellung oder Sport nicht viel ausrichten. Bei einer Fettabsaugung an den Oberschenkeln, am Po oder im Bereich der Knie werden überschüssige Fettzellen entfernt. Nach dem Eingriff muss allerdings eine spezielle Kompressionskleidung getragen werden, um den Heilungsprozess zu unterstützen und mögliche Schwellungen verringern. Durch das Tragen von Kompressionsbekleidung soll außerdem die natürliche Ausformung der entsprechenden Körperbereiche unterstützt werden. Erste Ergebnisse der Fettabsaugung sollen schon am Tag nach der Operation erkennbar sein.

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Worauf muss nach einer Fettabsaugung geachtet werden?

Bei einer Fettabsaugung handelt es sich um einen operativen Eingriff, der ebenso wie alle anderen Operationen mit bestimmten Risiken und Nebenwirkungen verbunden ist. Damit sich die Haut nach der Liposuktion besser zusammenzieht, wird in der Regel auf dem Operationstisch eine feste Miederhose oder ein Kompressionsverband angelegt. Außerdem soll durch den Verband verhindert werden, dass sich die bei einer Liposuktion entstandenen Hohlräume nach der Operation mit Gewebsflüssigkeit füllen. Wer über eine Fettabsaugung nachdenkt, sollte berücksichtigen, dass sich an die OP eine 24-stündige Überwachung anschließt und entsprechend Zeit einplanen. Da man sich unmittelbar nach dem operativen Eingriff nicht selbst hinter das Steuer setzen darf, empfiehlt es sich, eine Freundin oder eine andere Vertrauensperson um das Abholen aus der Klinik zu bitten. Auf sportliche Aktivitäten und körperliche Anstrengungen sollte in den vier Wochen nach der Fettabsaugung verzichtet werden. Zur ersten Kontrolle wird man in der Regel ein bis zwei Wochen nach der Operation in die Klinik gebeten. Anschließend erfolgt eine weitere kosmetische Kontrolle nach circa drei bis vier Monaten, da zu diesem Zeitpunkt die Hautschrumpfung weitgehend abgeschlossen ist. Mit dem endgültigen Ergebnis kann nach vier bis sechs Monaten gerechnet werden. Eine Liposuktion birgt immer ein gewisses Risikopotenzial. Deshalb empfiehlt es sich, die Operation nur durch einen ausgewiesenen Spezialisten durchführen zu lassen, damit ein kosmetisch gutes Ergebnis erreicht werden kann. Die im Zusammenhang mit einer Liposuktion entstehenden Kosten werden in der Regel nicht von den Krankenkassen übernommen. Falls eine Fettabsaugung aus medizinischer Sicht nötig ist, kann ein entsprechender Antrag zur Kostenübernahme eingereicht werden. In der Praxis werden jedoch die meisten Anträge abgelehnt, da ästhetische Eingriffe grundsätzlich nicht zu den medizinischen Regelleistungen gehören. Eine Ausnahme ist ein schmerzendes Lipödem, bei dem die Übernahme der Operationskosten unter Umständen bewilligt wird, vorausgesetzt, dass durch eine konservative Therapie die Beschwerden nicht beseitigt werden können.

Wann ist die neue Traumfigur zu sehen?

Nach einer Fettabsaugung müssen einige Verhaltensregeln beachtet werden, um sicherzustellen, dass die Wunde gut verheilt. Unmittelbar nach der Operation können leichte Schmerzen auftreten, die meist medikamentös behandelt werden. Schwellungen und Taubheitsgefühle an den behandelten Stellen verschwinden meist innerhalb weniger Tage von selbst. Falls nach einer Liposuktion stärkere Schmerzen oder auffällige Symptome auftreten, muss unverzüglich der behandelnde Arzt aufgesucht werden. Obwohl es sich bei einer Fettabsaugung um einen vergleichsweisen harmlosen Eingriff handelt, sind Komplikationen nicht völlig ausgeschlossen. In jedem Fall muss darauf geachtet werden, die Druckverbände mindestens in den ersten beiden Wochen nach dem operativen Eingriff rund um die Uhr zu tragen. Während dieser Zeit dürfen die Verbände nur zum Duschen abgenommen werden. Obwohl bei einer Fettabsaugung nur winzig kleine Einstichstellen entstehen, sollten diese nicht unterschätzt werden. Das Tragen des Druckverbands kann durchaus gewöhnungsbedürftig sein und erfordert eine Menge Disziplin. Allerdings kann sich die Haut nur an die neue Formgebung gewöhnen, wenn der Verband getragen wird. Arbeitsfähig ist man nach einer klinischen Fettabsaugung bereits nach zwei bis drei Tagen. Damit sich später keine neuen Fettpolster mehr bilden, empfiehlt es sich, einige ungesunde Essensgewohnheiten aufgeben und lieber auf eine gesunde vitaminreiche Ernährung zu setzen. In Verbindung mit regelmäßiger körperlicher Bewegung lässt sich die Figur stylen, sodass der Traumbody 2020 kein Traum bleibt, sondern zur Realität wird.

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