Veganuary 2022: 5 Tipps für eine pflanzenbasierte Ernährung

Veganuary 2022: 5 Tipps für eine pflanzenbasierte Ernährung

Für viele ist der Januar der Monat der Neuanfänge. Ob Anmeldung im Fitnessstudio oder Besuch beim Friseur, der Jahreswechsel lädt dazu ein, Neues auszuprobieren. Und mit der sogenannten "Veganuary"-Challenge, ist der Januar außerdem ein perfekter Zeitpunkt, um eine vegane Ernährung für sich zu entdecken...

Viele haben bestimmt schon davon gehört, doch nicht alle wissen genau, worum es geht: Die Rede ist natürlich von "Veganuary". Aus dem Englischen übersetzt ("Vegan" + "January" = "Veganuary") – Veganuary ist eine jährliche Challenge, die von einer gleichnamigen britischen Organisation gestartet wurde, um Leute zu ermutigen, mehr pflanzenbasierte Lebensmittel (und dafür weniger Fleisch und andere Tierprodukte wie zum Beispiel Milch, Käse, Eier und Honig) zu essen. Und das grüne Konzept kommt gut an. Laut einer Ernährungsstudie von "Veganz" im Jahr 2020, ernähren sich rund 2,6 Millionen Menschen vegan. Mit über 200 teilnehmenden Unternehmen allein in Deutschland ist auch die aktuelle Vegan-Challenge bereits ein voller Erfolg. Auch auf Google trendet das Thema momentan. Ihr seid neugierig geworden oder nehmt bereits am Veganuary teil? Dann haben wir hier fünf tolle Tipps für eine pflanzenbasierte Ernährung... 💚

Vegan: 5 Tipps für eine pflanzenbasierte Ernährung

Veganuary liegt gerade in aller Munde: Doch besonders bei einer drastischen Umstellung vom Fleisch-Fan zum Veganer solltet ihr einige Dinge beachten.  

  1. Die Mischung macht's: Es gibt über 30.000 essbare Pflanzen auf diesem Planeten – die wenigstens landen jedoch auf unseren Tellern. Eigentlich schade, da sich Körper und Darm gerade über eine Vielfalt an Lebensmitteln freuen. Unser Tipp: Statt ausschließlich im Supermarkt einzukaufen, geht doch auch mal auf den Wochenmarkt. Die bunte (und vor allem saisonale) Vielfalt an Obst und Gemüse liefert jede Menge Inspiration und macht direkt Lust auf neue Rezepte. 
  2. Führt ein Tagebuch: Gerade die Anfangsphase der Essumstellung ist nicht immer einfach. Ein Tagebuch ist daher ein gutes Tool, um eure Gefühle während Veganuary festzuhalten und herauszufinden, welche Rezepte oder Lebensmittel euch besonders gut geschmeckt haben. Hier könnt ihr auch die kleinen Veränderungen in eurem Körper notieren – vielleicht habt ihr mehr Energie oder sogar ein bisschen Gewicht verloren? Am Ende der Challenge ist es außerdem ein tolles Gefühl, den Fortschritt Schwarz auf Weiß zu sehen.
  3. Sucht euch einen Vegan-Buddy: Wie ihr bestimmt bereits vom Sport oder Workout im Gym gemerkt habt, macht es eigentlich immer mehr Spaß, wenn man zu zweit oder in einer Gruppe ist. Veganuary ist natürlich keine Ausnahme. Noch mehr Spaß macht es, wenn ihr es gemeinsam durchzieht – dabei könnt ihr euch auch gegenseitig inspirieren und motivieren – und vielleicht auch das ein oder andere Rezept teilen. 
  4. Informiert euch gut: Es gibt viele positive Aspekte einer pflanzenbasierten Ernährung. Doch für eine optimale vegane Ernährung solltet ihr euch gut über die potenziellen Auswirkungen informieren. Denn speziell in der veganen Ernährung zählen folgende Nährstoffe zu den potenziell kritischen: Proteine, DHA&EPA, Vitamin B12, Vitamin D, Vitamin B2, Kalzium, Eisen, Zink, Selen und Jod. Behaltet ein Auge auf diese Nährstoffe und versucht sie so gut es geht durch die Ernährung aufzunehmen. Klappt es nicht immer, können auch Supplemente helfen.
  5. Hilfreiche Apps: Es gibt viele Apps, die den Einstieg in den Veganismus deutlich erleichtern. Zu unseren Favoriten gehören: feel better | deliciously ella, HappyCow – Find Vegan Food, Der vegane Einkaufsguide (PETA) und Veganstart (PETA).

Wie gesund ist Veganismus eigentlich?

Auf dem veganen Speiseplan stehen viele Lebensmittel, die dem Körper Gutes tun. Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte sind reich an Vitaminen sowie Mineral- und Ballaststoffen. Dieser Mix sorgt nicht nur für eine ausgewogene Darmflora, sondern senkt zusätzlich das Darmkrebsrisiko. Der zweite Trumpf: Obst und Gemüse. Sie sind nicht nur Ballaststoff-, sondern auch Vitaminwunder. Wer täglich eine Extraportion zu sich nimmt, beugt Krankheiten wie Demenz, Krebs und Osteoporose vor. Weitere vegane Wunderwaffen sind Nüsse, Avocados und pflanzliche Öle. Die ungesättigten Fettsäuren dieser Lebensmittel bringen den Cholesterinspiegel ins Gleichgewicht. Das gute HDL-Cholesterin steigt während das schlechte LDL-Cholesterin sinkt. So ist der Körper bestens gegen Herzinfarkt und Schlaganfall gerüstet.

Leckere Rezepte auf Pflanzenbasis

Um euch den Start in den veganen Lebensstil zu vereinfachen, lohnt es sich online nach Rezepten zu schauen. Eine große Rezeptsammlung gibt es unter anderem bei REWE. Ob Salat, Linsensuppe oder Hauptgerichte wie Thai-Curry mit Kokosmilch – REWE sammelt eine Vielzahl veganer Rezepte zum Nachkochen. Auch die Zutaten könnt ihr direkt online bestellen. Praktisch! Wie wäre es beispielsweise mit einem grünen Curry? In 30 Minuten steht die vegane Köstlichkeit auf dem Tisch. Empfehlenswert ist auch ein veganes Pilzragout. Fernöstliche Aromen lasst ihr euch auch mit Mercimek Corbasi schmecken, einer türkischen Linsensuppe. 

Lade weitere Inhalte ...