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Wechseljahre: Dank dieser Tipps nehmen wir in der Menopause nicht zu

Von Marvena.Ratsch am Donnerstag, 10. Oktober 2019 um 12:45 Uhr

Gerade während der Wechseljahre und der damit verbundenen Hormonumstellung und der Verlangsamung des Stoffwechsels, fällt es manchmal gar nicht so leicht nicht zuzunehmen. Allerdings dürfte das mithilfe dieser fünf Tipps in Zukunft kein Problem mehr sein…

Während der Wechseljahre spielt nicht nur der Hormonhaushalt verrückt, was dazu führt, dass einige von uns unter Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen, Haarausfall und dem Verlust der Libido leiden, auch der Stoffwechsel ist nicht mehr so aktiv, wie noch vor zehn Jahren. Dies hat logischerweise zur Folge, dass unser täglicher Grundumsatz sinkt und wir – vor allem wenn wir unseren Lebensstil nicht an diese Veränderungen anpassen – das eine oder andere Kilo zunehmen. Natürlich ist dies das Letzte, was wir wollen und wenn wir die folgenden fünf Tipps in unserem Alltag beherzigen, dann nehmen wir während unserer Menopause auch garantiert nicht zu.

1. Eine ausgewogene Ernährung

Besonders wenn es um das Gewicht geht, ist eine gesunde und gleichzeitig ausgewogene Ernährung das A und O. So sollten wir vor allem während unserer Wechseljahre darauf achten, was auf unserem Speiseplan stehen darf und um welche Gerichte wir lieber einen Bogen machen sollten. Dabei machen Gemüse und Obst den Großteil unserer Mahlzeiten aus, da sie unseren Körper mit wichtigen Vitaminen und Mineralien versorgen und einige Sorten wie Hülsenfrüchte, Zitronen oder rote Beeren auch andere Beschwerden der Wechseljahre lindern können. Zudem sollten wir statt zu Produkten aus Weißmehl zu den leckeren und sehr viel gesünderen Alternativen aus Vollkorn greifen, da diese für ein längeres Sättigungsgefühl sorgen und gleichzeitig noch vor fiesen Heißhungerattacken schützen. 

Auf zu viel Fleisch, salzhaltige Mahlzeiten, Fertiggerichte, ungesunde Zwischenmahlzeiten und zu viel Alkohol sollten wir dagegen lieber verzichten, da sie den Stoffwechsel noch zusätzlich verlangsamen würden. 

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2. Genügend Schlaf ist das A und O

Auch wenn man Schlaf nicht wirklich mit Abnehmen verbindet, so spielt die nächtliche Ruhe eine wichtige Rolle, denn davon wird die Bildung von Leptin und Ghrelin beeinflusst. Leptin und Ghre... was? Dies sind zwei Hormone, welche das Sättigungs- beziehungsweise Hungergefühl beeinflussen. Während unser Körper im Schlaf vor allem das appetitzügelnde Hormon Leptin ausschüttet, wird das Hungerhormon Ghrelin im wachen Zustand freigesetzt. Schlafen wir also länger und besser, so reguliert Leptin unseren Appetit und wir verspüren tagsüber weniger Hunger, sodass unsere Kalorienaufnahme automatisch sinkt, ohne dass wir es merken. 

3. Trinken, Trinken, Trinken

Dass Wasser beim Abnehmen hilft, ist schon lange kein Geheimnis mehr und wenn wir in den Wechseljahren keine Extrapfunde an Bauch, Hüfte und Po anlagern wollen, sollte das kühle Nass zu unserem besten Freund werden. Mindestens zwei Liter Flüssigkeit – ob als herkömmliches Mineralwasser oder als ungesüßter Kräutertee – sorgen dafür, dass unsere Verdauung, ein wichtiger Mitspieler des Stoffwechsels, in Schwung gebracht wird. Einen noch besseren Effekt erzielen wir, wenn wir den Tag mit einem Glas auf nüchternen Magen starten und uns vor jeder Mahlzeit ein Getränk gönnen. Zudem verhindert eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, dass unser Körper unangenehme Wassereinlagerungen ansammelt, da Giftstoffe aus dem Körper gespült werden. 

4. Ein Mix aus Ausdauer- und Krafttraining

Wie aktivieren wir den Stoffwechsel am besten? Mit ausreichend Bewegung! Daher sollten wir nicht nur im Alltag häufiger die Treppen, statt den Fahrstuhl nehmen und eine gewisse Schrittanzahl pro Tag gehen, auch ein Mix aus Ausdauereinheiten wie Joggen oder Radfahren und Krafttraining bieten sich an, um dafür zu sorgen, dass wir unser Gewicht halten und vielleicht sogar das eine oder andere überschüssige Pfündchen verlieren. Dabei kommt es nicht darauf an, dass man sich jeden Tag stundenlang im Gym quält, vielmehr sollten wir ein gesundes Mittelmaß finden, um unseren Körper gleichzeitig nicht zu überfordern. 

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5. Einfach mal entspannen

Gerade wenn man von Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen und anderen negativen Begleiterscheinungen der Wechseljahre geplagt ist, liegen die Nerven manchmal einfach blank. Dieser Stress ist allerdings nicht nur schlecht für unsere psychische Gesundheit, auch unsere Figur wird negativ davon beeinflusst. Grund dafür ist das Stresshormon Cortisol, welches unseren Körper in einen Notzustand versetzt und dieser schließlich nach mehr Energie – in Form von Essen – fordert. Um die Ausschüttung zu verhindern, sollten wir uns also jeden Tag eine kleine Auszeit gönnen und etwas entspannen. Ob wir nun Yoga machen, ein Buch lesen wie dem Bestseller "Wechseljahre? Keine Panik!: Meine 10 Geheimnisse, wie Sie auch bei Hitzewallungen cool bleiben" von Katja Burkard oder ein entspanntes Bad nehmen – der Körper benötigt die Ruhe und Regeneration, damit auch aller Körperfunktionen wie auch der Stoffwechsel optimal funktionieren. 

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