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Wechseljahre: Daran merkst du, dass du vorzeitig in der Menopause bist

Von Marvena.Ratsch am Mittwoch, 27. Mai 2020 um 12:07 Uhr

Normalerweise machen sich die Wechseljahre gegen Ende der 40er oder in den 50ern bemerkbar. Doch eine vorzeitige Menopause ist keine Seltenheit und wir verraten, an welchen Signalen du diese erkennen kannst.

Wenn man sich ein wenig mit den Symptomen der Wechseljahre auseinandersetzt, dann kann einem schonmal ein kalter Schauer über den Rücken laufen. Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen, Schlaflosigkeit Libidoverlust, Hautprobleme oder Haarausfall sind nur einige der Begleiterscheinungen. Ein Trost ist allerdings, dass sich die Menopause im Schnitt erst mit Anfang 50 bemerkbar macht und man sich in den 20ern, 30ern und den Großteil der 40er noch gar keine Gedanken zu dem lästigen Thema machen muss. Doch natürlich entwickelt sich jeder Körper anders und so wie manche Mädchen ihre erste Periode schon mit elf Jahren bekamen und andere wiederum erst mit 14, verhält es sich auch mit dem Beginn der Wechseljahre. Bei einigen Ladies stellen die Eierstöcke bereits zu Beginn der 40er und sogar schon davor (dann sprechen Mediziner von den vorzeitigen Wechseljahren) die Produktion der weiblichen Hormone ein. Natürlich sollten bei diesem Thema immer die Meinung und das Fachwissen des Frauenarztes zurate gezogen werden, doch natürlich kannst du auch selbst ein wenig auf deinen Körper achten. An den folgenden fünf Anzeichen kannst du nämlich ausmachen, ob bei dir die Menopause bereits früher als beim Durchschnitt eintritt.👀

1. Unregelmäßiger Zyklus

Wenn die Periode nicht mehr dann einsetzt, wenn du sie erwartest, der Zyklus sich überhaupt nicht mehr genau ausmachen lässt und die Periode sogar ausbleibt, dann kann dies ebenfalls ein Anzeichen für den Beginn einer vorzeitigen Menopause sein. Natürlich wirken sich enormer Stress oder ein ungesunder Lebensstil ebenfalls auf die monatliche Blutung aus und können diese durcheinanderbringen, doch wenn du diese Faktoren ausschließen kannst, solltest du lieber dem Frauenarzt einen Besuch abstatten und darüber reden. Schließlich ist das Ausbleiben der Periode kein Spaß und ist ein Anzeiger, dass sich irgendetwas in deinem Körper verändert.

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2. Hitzewallungen

Auch wenn du nicht in der prallen Sonne sitzt, sondern in einem gut klimatisierten Büro, beginnst du aus heiterem Himmel an zu Schwitzen? Und das passiert dir nicht nur einmal, sondern regelmäßig? Wenn du zudem auch noch in der Nacht mit Schweißausbrüchen zu kämpfen hast, dann könnte es wirklich sein, dass die Produktion der weiblichen Hormone so langsam nachlässt. Hitzewallungen sind eines der häufigsten Symptome der Wechseljahre und diese unangenehme Begleiterscheinung lässt sich auf das Ungleichgewicht des Hormonhaushalts zurückführen, wodurch wiederum das Nervensystem beeinflusst wird und mit Schweißattacken reagiert. Zum Glück gibt es allerdings Tricks, dank denen du besser mit diesem lästigen Problem umgehen kannst und auch spezielle Kapseln können dieses Symptom effektiv lindern.

3. Gewichtsprobleme

Hormonelle Veränderungen können auch den Stoffwechsel negativ beeinflussen und so kommt es nicht selten vor, dass sich bei der nachlassenden Ausschüttung der weiblichen Hormone das Gewicht und der Körper verändern – obwohl man nichts an seinen Essgewohnheiten ändert. Dies liegt vor allem daran, dass aufgrund des trägen Metabolismus' der tägliche Kalorienverbrauch sinkt und sich die entstehende Differenz zwischen dem Verbrauch und der eigentlichen Aufnahme als Problemzonen an Bauch, Hüfte und Po anlagert. Was du dagegen tun kannst? Weniger Essen und mehr Bewegung sowie die Einnahme spezieller Nahrungsergänzungsmittel, die den Stoffwechsel auf natürliche Weise aktivieren.

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4. Energielosigkeit, Schlaflosigkeit und Stimmungsschwankungen

Manchmal erkennst du dich und dein Verhalten einfach nicht wieder? Als eigentlich aktiver und fröhlicher Mensch bist du neuerdings launisch, fast schon depressiv und du kannst dich zu nichts richtig aufraffen und würdest am liebsten den ganzen Tag gemütlich auf der Couch verbringen? Energielosigkeit und Stimmungsschwankungen bei gleichzeitiger Schlaflosigkeit und Unruhe können natürlich viele Ursachen – von einer ungesunden Ernährung über mangelnde Bewegung bis hin zu Stress – haben, doch kommen diese Veränderungen mit einem oder auch mehreren der anderen genannten Anzeichen vor, dann scheinen hormonelle Veränderungen in deinem Körper zuzugehen.

5. Intime Veränderungen

Über manche Themen und Probleme, vor allem diese, die den Intimbereich betreffen, sprechen die meisten Frauen nur ungern, doch gerade mit dem Eintritt der Wechseljahre verändert sich dieser Bereich ebenfalls sehr stark. Aufgrund des niedrigeren Östrogengehalts verändert sich die Scheidenflora und diese äußert sich mit einer unangenehmen Trockenheit, was wiederum zu Schmerzen beim Sex führen kann. Der natürliche Verlust der Libido, der während der Wechseljahre nachlässt, tut schließlich sein Übriges dazu.

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