Lifestyle

Wechseljahre: Das hilft bei den Begleiterscheinungen von Hormonschwankungen

Von Lea.Mahlau am Freitag, 30. August 2019 um 15:37 Uhr

Viele Frauen kämpfen in den Wechseljahren mit den Folgen von Hormonschwankungen: Schlafstörungen, Hitzewallungen und Haarausfall sind nur einige Begleiterscheinungen. Wir verraten euch, welcher Lifestyle die Übergangszeit entspannter machen kann…

Während der Wechseljahre befinden sich Frauen in einer Übergangsphase, von dem Zustand, in dem sie Kinder bekommen können bis hin zu einer Lebensphase, in der keine Schwangerschaften mehr möglich sind. Bei den meisten Frauen beginnen die Wechseljahre ab Mitte 40, allerdings kann das Alter stark variieren. Falls ihr euch gerade in den Wechseljahren befindet, die in der Fachsprache Klimakterium genannt werden, dann kennt ihr vermutlich die Beschwerden, die mit der hormonellen Umstellung einhergehen: Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Stimmungsschwankungen und Gewichtszunahmen sind nur einige davon. Damit ihr ganz entspannt durch diese Lebensphase kommt, haben wir euch ein paar Tipps zusammengestellt, die eure Begleiterscheinungen lindern können... 💛

1. Das hilft bei einem langsamen Stoffwechsel

Schon in jungen Jahren muss auf eine ausreichende Wasserzufuhr geachtet werden und in den Wechseljahren wird trinken noch viel wichtiger. Bis zu drei Liter frisches Wasser oder ungesüßter Tee regen den verlangsamten Stoffwechsel an und versorgen die Haut mit Feuchtigkeit. Auf diese Weise schützt man sich vor Hautproblemen und kleinen Polstern, die sich gerne auf die Rippen schleichen. Kaffee und Alkohol bringen den Körper dagegen zum Schwitzen und sollten mit Vorsicht genossen werden. Am besten setzt man auf lauwarmes Wasser, denn dieses hat eine kühlende Wirkung und reguliert die Wärmeproduktion. 

Übrigens: Weitere Tipps, die den Stoffwechsel ankurbeln, findet ihr hier.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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2. Das kann man gegen starkes Schwitzen tun

Wer während der Wechseljahre mit Hitzewallungen und Schweißausbrüchen zu kämpfen hat, sollte es mal mit kalten Umschlägen aus Minze- oder Salbeitee probieren. Gerade das Menthol der Minze hilft dabei, den Körper zu kühlen. Natürlich kann man die Teesorten auch trinken und damit gleichzeitig für eine ausreichende Wasserzufuhr sorgen. Vor allem Salbeitee unterdrückt starkes Schwitzen und beruhigt die Wärmeregulation des Körpers.

3. Das könnt ihr bei Schlafstörungen machen

Schlafprobleme, egal ob beim Einschlafen oder Durchschlafen, sind während der Wechseljahre keine Seltenheit. Die hormonellen Veränderungen wirken sich nämlich nicht nur auf den Körper aus, sondern auch auf das Gehirn. Deshalb schwanken Botenstoffe, die für die Steuerung der Schlafphasen wichtig sind. Die Folge: Der Schlafrhythmus gerät durcheinander und der nächste Tag ist geplagt von Müdigkeit und schweren Augenlidern. Dagegen helfen schöne Abendrituale: Beispielsweise kann ein Entspannungsbad wahre Wunder vollbringen. Sehr gut geeignet ist der Zusatz von Melisse, denn die Pflanze sorgt nicht nur für einen erholsamen Schlaf, sondern wirkt auch ausgleichend auf das Nervensystem. Entweder gibt man Badesalz in die Wanne oder eine Handvoll der getrockneten Blätter.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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4. Das sorgt für seelischen und körperlichen Ausgleich

Sogenanntes Hormon-Yoga sorgt für den idealen Ausgleich in den Wechseljahren. Bei dieser Sportart werden Übungen durchgeführt, die gezielt bei der Aktivierung der Schilddrüse, der Eierstöcke und der Nebennieren helfen. Damit wird die Hormonproduktion auf natürliche Weise angeregt und negative Begleiterscheinungen werden vorgebeugt. Zudem hilft Yoga dabei, Schlafprobleme zu mindern und das Gemüt zu erhellen. Natürlich wirkt sich diese sanfte Sportart auch positiv auf unser Gewicht aus.

5. Darauf setzen wir bei der Gewichtszunahme

Auch wenn wir unseren inneren Schweinehund besiegen müssen: Sport ist das Einzige, was unsere Figur langfristig in Shape hält – neben einer ausgewogenen Ernährung. Regelmäßiges Schwitzen kann zudem Hitzewallungen verringern und die Entstehung von Osteoporose (Knochenschwund) vorbeugen. Schon 30 Minuten täglich reichen aus, um das Wohlbefinden zu verbessern und leichter durch die Wechseljahre zu kommen. Man kann Bewegung auch ganz leicht in den Alltag integrieren, indem man häufiger das Rad nimmt oder zu Fuß geht. Auch das Herz-Kreislauf-System profitiert von regelmäßigen sportlichen Aktivitäten und dadurch wird die Gefahr für beispielsweise Herzinfarkte verringert.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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