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Wechseljahre: Diese Dinge sollten alle Frauen über die Menopause wissen

Von Marvena.Ratsch am Mittwoch, 8. Juli 2020 um 12:10 Uhr

Die Menopause ist bereits ein Thema, wenn man sich noch gar nicht in dieser Phase befindet, schließlich ranken sich zahlreiche Mythen um diese Lebensphase. Um ein wenig Licht ins Dunkle zu bringen, verraten wir nun fünf Dinge, die alle Frauen über die Wechseljahre wissen sollten.

Nachdem jede von uns bereits die Pubertät überstanden hat und weiß, wie stark die hormonellen Schwankungen das gesamte Leben beeinflussen können, blickt man mit nicht ganz so freudiger Erwartung den Wechseljahren entgegen, die sich im Schnitt bei Frauen Ende der 40er und Anfang der 50er bemerkbar machen. Um die Menopause ranken sich nämlich zahlreiche Mythen und was man über diese Lebensphase alles zu hören bekommt, lässt uns irgendwie schon den einen oder anderen kalten Schauer über den Rücken laufen: Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen, Haarausfall, Probleme mit dem Gewicht, Libidoverlust, Schlafstörungen, Konzentrationsschwächen, Gelenk- und Muskelschmerzen, extreme Hautalterung – und das schließlich noch über mehrere Jahre. Da können wir uns auf jeden Fall etwas Schöneres vorstellen. Doch bevor wir uns nun das Schlimmste ausmalen und regelrecht eine Phobie gegenüber den Wechseljahren entwickeln, haben wir uns ein wenig genauer informiert und verraten, welche Dinge jede Frau über diesen Lebensabschnitt wissen sollte. Kleiner Tipp: Manches ist gar nicht so schlimm, wie man immer zu hören bekommt.

1. Nicht jede leidet unter Hitzewallungen, Haarausfall und Co.

Die Wechseljahre verlaufen von Frau zu Frau individuell und nur, weil eine Bekannte massenhaft Probleme mit den genannten Beschwerden hat, heißt das nicht, dass man selbst darunter leidet. Mit Hitzewallungen haben beispielsweise zwei Drittel der Frauen in der Menopause zu kämpfen, während der andere Teil nichts von den unangenehmen Schweißausbrüchen spürt. Viele Frauen gehen auch komplett sorgenfrei durch diese Phase und verspüren keine Einbußen in Sachen physischer und psychischer Leistungsfähigkeit.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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2. Die ersten Anzeichen können bereits in den 30ern auftreten

Das Durchschnittsalter der deutschen Frauen in der Menopause liegt bei 51 Jahren, doch die ersten Anzeichen können bereits viel früher auftreten. Genauer gesagt in den 30ern, wenn man noch keine Gedanken an die Wechseljahre verschwendet. Schließlich beginnt diese Phase nicht von einen Tag auf den anderen, sondern erstreckt sich über einen ziemlich langen Zeitraum. Diese Vorstufe der Wechseljahre wird auch Perimenopause genannt. Währenddessen lässt bereits die Produktion weiblicher Hormone nach. Leichte Symptome wie Hitzewallungen oder Haarausfall können ebenfalls bereits dann auftreten.

3. Man kann etwas gegen die Beschwerden tun

Selbst wenn man nicht zu den glücklichen Ladies zählt, die von den typischen Wechseljahrsbeschwerden nichts mitbekommen, so heißt das nicht, dass man sich jahrelang mit Hitzewallungen, Haarausfall und Co. abfinden musst. Die Begleiterscheinungen können nämlich deutlich gelindert werden, sodass das eigene Wohlbefinden wieder steigen kann. Dafür braucht es auch nicht mal eine Hormontherapie, sondern bereits kleine Veränderungen im Alltag wirken sich positiv darauf aus. Mehr Sport, eine gesunde Ernährung und pflanzliche und auf die Bedürfnisse von Frauen in der Menopause abgestimmte Nahrungsergänzungsmittel, die den Körper essenzielle Nährstoffe liefern, können bereits wahre Wunder bewirken.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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4. Am Anfang sollte trotzdem verhütet werden

In den Wechseljahren angekommen, fällt endlich ein leidiges Thema weg: die Verhütung. Falsch gedacht! Auch, wenn die Frage, ob nun Kondom, Pille oder ein anderes Verhütungsmittel teilweise wirklich nerven kann, sollte der weibliche Körper nicht unterschätzt werden. Solange sich die Periode noch unregelmäßig bemerkbar macht, kann es zu einer Schwangerschaft kommen, auch wenn es sehr unwahrscheinlich ist. Diese würde schließlich nicht nur enorme Risiken für das Ungeborene, sondern auch für die Mutter zur Folge haben. Erst nachdem wir zwölf Monate am Stück keine Blutung verzeichnen und nach Rücksprache mit dem Frauenarzt kann die Frage zum Schutz endgültig ad acta gelegt werden.

5. Menstruationsbeschwerden lassen nach

Für viele Frauen ist die Periode ein leidiges Thema: Ein Mal im Monat befindet sich der Körper im Ausnahmezustand und man blutet nicht nur, sondern leidet zudem unter starken Unterleibsschmerzen, Rückenschmerzen, spannenden Brüsten und Stimmungsschwankungen. Darunter leidet schließlich auch das eigene Wohlbefinden stark. Nun die guten Nachrichten: Während der ersten Phase der Menopause können sich diese Symptome zwar noch ein wenig verschlimmern und unregelmäßig in Erscheinung treten, doch nach und nach lassen sie nach und es geht ein wenig unbeschwerter durch das Leben.

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