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Wechseljahre: Diese Gemüsesorten sollten Frauen in der Menopause unbedingt essen

Von Marvena.Ratsch am Samstag, 23. Mai 2020 um 09:00 Uhr

Die Wechseljahre bringen eine Menge körperlicher und psychischer Veränderungen mit und in dieser Lebensphase ist es umso wichtiger, auf die richtige Ernährung zu setzen. Welche Gemüsesorten unbedingt regelmäßig in den Speiseplan von Frauen in der Menopause integriert werden sollten, verraten wir nun.

Ein zunehmendes Alter bringt nicht nur positive Dinge, wie Lebenserfahrung, eine Familie oder ein sicheres Einkommen, mit sich, gerade für Frauen gibt es eine Phase im Leben, die für einen Großteil ganz schön an die Substanz geht. Die Rede ist natürlich von den Wechseljahren, die sich bei den meisten von uns gegen Ende der 40er und in den 50ern bemerkbar machen. Hormonelle Veränderung – die Produktion weiblicher Hormone nimmt stetig ab – bringen eine Menge unangenehme Symptome mit sich, zu denen unter anderem Hitzewallungen, Haarausfall, Stimmungsschwankungen, Libidoverlust oder Gewichtszunahme gehören. Natürlich können wir dagegen bei unserem Frauenarzt nach speziellen Präparaten fragen, doch bereits mit der richtigen Ernährung können wir gegen die lästigen Begleiterscheinungen angehen und diese mildern. Besonders Gemüse sollte zu Haufe in unseren Speiseplan integriert werden und welche Sorten aufgrund ihrer Nährstoffe besonders gegen die Beschwerden der Menopause wirken, verraten wir nun.🍆🥒🥕

1. Hülsenfrüchte

Auch wenn das Wort "Früchte" in dem Namen auf etwas anderes hindeutet, so zählen Hülsenfrüchte aus botanischer Sicht zum Gemüse. Und genau dieses Gemüse sollte bei Frauen in den Wechseljahren regelmäßig in den Speiseplan integriert werden. Erbsen, Linsen und Co. versorgen den Körper nicht nur mit essenziellen pflanzlichen Proteinen, die den Muskelaufbau unterstützen sowie die Fettverbrennung ankurbeln können. Darin enthaltene Ballaststoffe wirken sich zudem positiv auf die Verdauung aus und regulieren den Blutzuckerspiegel, was auf Dauer zu einer Gewichtsabnahme führt. Allerdings beeinflussen Bohnen, Kichererbsen und all die anderen Sorten nicht nur die Figur, sondern auch den Hormonhaushalt. Sogenannte Phytoöstrogene in diesem Gemüse können auf natürliche Weise den durcheinandergeratenen Hormonhaushalt ausgleichen, sodass einige Symptome wie die Hitzewallungen gemindert werden.

©Photo by Mariana Medvedeva on Unsplash

2. Zwiebeln

Auch Zwiebelgemüse gilt als Heilpflanze gegen die lästigen Beschwerden der Wechseljahre. Aufgrund des Mangels der weiblichen Hormone Östrogen und Progesteron reagiert der Organismus mit Hitzewallungen, depressiven Verstimmungen und auch Müdigkeit und an diesem Zustand kann die Zwiebel etwas ändern. Das etwas schärflich schmeckende Gemüse enthält nämlich einen hohen Anteil an Phytoöstrogenen, die das Ungleichgewicht des Hormonhaushaltes ein wenig regulieren können. Gleichzeitig sorgen Präbiotika für eine gesunde Darmflora, sodass altersbedingten Magen-Darm-Beschwerden ein Ende bereitet werden kann. Außerdem können Zwiebeln nahezu jedes Gericht verfeinern, sodass wir uns keine großen Gedanken darüber machen müssen, wie wir diese in den Speiseplan integrieren.

3. Brokkoli

Brokkoli ist nicht nur ein Gemüse, welches aufgrund seiner Ballaststoffe, Mineralien wie Kalium, Kalzium, Phosphor, Eisen, Zink und Natrium sowie der Vitamine A, B, C und E ein effektiver Helfer im Kampf gegen überschüssige Pfunde an Bauch, Hüfte und Po ist, auch die nervigen Begleiterscheinungen der Menopause können wir mithilfe des regelmäßigen Verzehrs der Gemüsesorte entgegenwirken. Grund dafür sind wieder die sekundären Pflanzenstoffe, die ähnlich aufgebaut sind, wie das körpereigene Östrogen, und somit den Hormonhaushalt regulieren können. Zudem sorgen natürliche Entgiftungs- und Antioxidations-Enzyme dafür, dass der gesamte Organismus von schädlichen Stoffen gereinigt wird und wir uns nicht mehr so abgeschlagen fühlen.

©Adobestock

4. Rote Bete

Sie ist nicht jedermanns Geschmack, doch es lässt sich nicht leugnen, dass rote Bete und ihr hoher Anteil von Vitaminen und Mineralstoffen ein richtiger Booster für das Immunsystem und die körperliche Leistungsfähigkeit ist sowie einen positiven Einfluss auf die Stimmung hat. Doch dies ist noch lange nicht alles: Darin enthaltene Antioxidantien beugen die Zellalterung vor, wodurch das Hautbild gestrafft und dem Haarverlust entgegengewirkt wird. Gleichzeitig sorgt der Anteil von Kalium dafür, dass Wassereinlagerungen und Giftstoffe aus dem Körper geschwemmt werden. Essen wir also regelmäßig einen Salat mit der leicht erdig schmeckenden Knolle oder trinken den Saft, steigert sich das gesamte Wohlbefinden, welches während der Wechseljahre des Öfteren zu kurz kommt.

5. Kohl

Ob nun Grün-, Rot-, Weiß-, Blumen- oder Rosenkohl – sämtliche Kohlsorten, die zu der Gattung der Kreuzblüter gehören, dürfen auf keinen Fall in einem ausgewogenen Ernährungsplan während der Menopause fehlen. Diese Gemüsegattung ist nämlich nicht nur reich an Ballaststoffen, die sowohl die Verdauung anregen als auch einen positiven Effekt auf den Blutzuckerspiegel haben und somit effektiv beim Abnehmen helfen, auch Phytohormone finden sich in diesen gesunden und zugleich kalorienarmen Lebensmitteln, dank der Hitzewallungen (die übrigens auch mithilfe dieser Natürlichen Kapseln aus der Welt geschaffen werden können), Schlaflosigkeit oder Libidoverlust auf natürliche und gleichzeitig sehr leckere Weise gelindert werden können.

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