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Wechseljahre: Diese Lebensmittel helfen gegen Hitzewallungen in der Menopause

Von Marvena.Ratsch am Donnerstag, 16. Juli 2020 um 08:00 Uhr

Hitzewallungen zählen zu den häufigsten Begleiterscheinungen während der Wechseljahre und mehr als 80 Prozent der Frauen leiden darunter. Was gegen das plötzliche Schwitzen helfen kann? Diese Lebensmittel!

Irgendwann erwischen sie uns alle: die Wechseljahre. Dieser Lebensabschnitt, der im Schnitt Ende der 40er und Anfang der 50er beginnt und sich über mehrere Jahre hinwegziehen kann, ist der Beginn eines ganz neuen Kapitels im Leben einer Frau. Die Produktion der weiblichen Hormone nimmt stetig ab und genau das bringt eine ganze Menge an Veränderungen ins Rollen. Dabei bleibt nicht nur die Periode aus, auch andere Begleiterscheinung treten währenddessen häufiger auf. Eine davon sind Hitzewallungen, von denen rund 80 Prozent der Frauen in der Menopause berichten, und die die Lebensqualität ganz schön einschränken können. Die plötzlichen Schweißattacken machen sich nämlich ständig und zu den wirklich ungünstigsten Momenten (Stichwort: wichtiges Meeting!) bemerkbar. Da sich dieses lästige Symptom auf die Hormonumstellung und eine daraus resultierende Störung des Nervensystems zurückführen lässt, gilt es die Ursache zu bekämpfen: Den Hormonhaushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Dafür müsst ihr allerdings nicht gleich zu speziellen Präparaten greifen, sondern könnt bereits mit einer Ernährungsumstellung einen ausgleichenden Effekt erzielen. Dabei können, neben diesen speziell auf die Bedürfnisse von Frauen in den Wechseljahren abgestimmten Kapseln, auch die folgenden fünf Lebensmittel besonders hilfreich sein.

1. Hülsenfrüchte

Um das Karussell der Hormone wieder ein wenig zu beruhigen und somit auch die Hitzewallungen zu mindern, sollten vermehrt Speisen mit sogenannten Phytoöstrogenen im Ernährungsplan integriert werden. Diese ähneln der Struktur des körpereigenen Östrogens sehr stark, sodass dessen Haushalt auf natürliche Weise aufgefüllt wird. Eine Lebensmittelkategorie, die nur so von diesem Stoff strotzt, sind Hülsenfrüchte. Bohnen, Linsen und Co. – die gesunden Speisen sind demnach nicht nur optimale Begleiter auf dem Weg zur Traumfigur, sondern auch hilfreiche Gefährten für ein schweißfreies Leben.

©Unsplash/Jennifer Pallian

2. Trockenobst

Hitzewallungen können auf Dauer wirklich an den Nerven zehren, denn diese Begleiterscheinung in den Wechseljahren ist nicht nur unangenehm, sondern verlangt dem Körper auch eine Menge ab. Nicht selten kommt es vor, dass man sich nur noch schlapp und abgeschlagen fühlt, und das bereits zu Beginn eines Tages. Trockenobst kann da für ein wenig Erleichterung sorgen, denn besonders getrocknete Aprikosen, Datteln und Pflaumen enthalten Phytohormone, die den Organismus entlasten können. In Kombination mit dem hohen Anteil an Ballaststoffen sowie Vitaminen sind sie der ideale Snack.

3. Nüsse und Samen

Eine weitere Lebensmittelkategorie, die diesen Pflanzenstoff enthalten, sind Nüsse und Samen. Als Topping für das Müsli am Morgen oder auch als kleine Snacks für zwischendurch – Walnüsse, Mandeln, Leinsamen oder Chiasamen schmecken nicht nur köstlich, sie sind auch wahre Wundermittel im Kampf gegen lästige Hitzewallungen, da sie sich so einfach in den Speiseplan integrieren lassen und über den gesamten Tag verteilt dafür sorgen, dass die Hormone im Gleichgewicht bleiben.

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4. Rote Beeren

Erdbeeren, Blaubeeren oder Himbeeren sind bereits dafür bekannt, dass sie aufgrund ihres hohen Anteils von Antioxidantien die Zellen vor einer schnellen Alterung durch freie Radikale schützen können, doch gleichzeitig sind die köstlichen Leckereien auch ideale Helfer bei den plötzlichen Schweißausbrüchen. Der darin enthaltene Anteil der Östrogen-ähnlichen Stoffe wird vom Köper direkt dafür genutzt, um den Hormonspiegel auf natürliche Weise zu erhöhen. Übrigens: Falls keine Beeren-Saison sein sollte, könnt ihr auch ganz einfach zu den Tiefkühlvarianten greifen, die noch sämtliche Vitamine und Mineralien aufweisen.

5. Kurkuma

Last but not least: Ein Wundermittel aus der ayurvedischen Therapie, welches sämtliche Begleiterscheinungen in der Menopause lindern kann – die Rede ist natürlich von Kurkuma. Das aus der Gelbwurz gewonnene Pulver, welches auch in Form von Kapseln für knapp 20 Euro erhältlich ist, sollte bei Frauen mit Hitzewallungen tagtäglich auf dem Speiseplan stehen. Zum einen wird der Körper dadurch mit einer Menge Antioxidantien versorgt, die die Zellen vor freien Radikalen schützen, und zum anderen sind in dem Gewürz Phytoöstrogene enthalten, die den Hormonhaushalt ein wenig ausgleichen können. Das Ergebnis: Nicht nur die Schweißattacken lassen nach, auch andere Symptome à la Stimmungsschwankungen, Gelenkschmerzen oder Gewichtsprobleme gehören der Vergangenheit an.

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