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Wechseljahre: Diese vermeintlich ungesunden Lebensmittel sollten Frauen in der Menopause unbedingt essen

Von Marvena.Ratsch am Dienstag, 17. März 2020 um 11:29 Uhr

In den Wechseljahren sollte man nur super gesunde Lebensmittel auf dem Speiseplan stehen haben, um lästige Begleiterscheinungen wie Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen und Co. zu lindern? Von wegen! Diese vermeintlich ungesunden Speisen können ebenfalls die Symptome bekämpfen...

Von Stimmungsschwankungen über Hitzewallungen bis hin zu Gewichtsproblemen – die Wechseljahre machen sich mit einigen ziemlich unangenehmen Begleiterscheinungen bemerkbar. Um diese zu lindern, muss man allerdings nicht gleich zu hormonellen Präparaten vom Frauenarzt greifen, manchmal können wir auch mithilfe der richtigen Ernährung einige Verbesserungen bewirken. Viel Trinken, frisches Obst und Gemüse, Hülsenfrüchte, Fisch sowie Nüsse und Samen sollten dabei regelmäßig in unseren Speiseplan integriert werden. Was diese Lebensmittel gemeinsam haben? Ihren Ruf. Sie alle gelten als super gesund, während andere Speisen wiederum verteufelt werden. Was auch gar nicht so verkehrt ist, denn schließlich können beispielsweise Produkte aus Weißmehl, Süßigkeiten oder auch Fertiggerichte die Symptome der Menopause noch verstärken. Doch natürlich sollte man nicht alle Speisen über einen Kamm scheren. Denn einige vermeintlich ungesunde Lebensmittel wirken sich während der Wechseljahre durchaus positiv auf den Körper aus und können sogar dabei helfen die eine oder andere Begleiterscheinung zu lindern. Welche das sind, verraten wir nun.

1. Schokolade

Zugegeben, es darf nicht irgendeine Schokolade sein, vielmehr sollten wir zu einer Variante mit einem Kakaoanteil von mindestens 70 Prozent greifen. Im Gegensatz zu der herkömmlichen Milchschokolade enthält die Zartbitter-Variante nämlich sehr viel weniger Zucker und ist zudem reich an gesunden Nährstoffen. Während Antioxidantien die Zellen vor freien Radikalen schützen und somit den Alterungsprozess der Haut bremsen, sorgt der darin enthaltene Stoff Phenylethylamin für eine erhöhte Ausschüttung des Glückshormons Serotonin. Gerde wenn die Stimmung mal wieder im Keller ist, kann ein Stückchen dunkle Schokolade wahre Wunder bewirken.🍫


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2. Bier

Bier ist zwar nicht jedermanns Lieblingsgetränk, doch wenn man den Geschmack des Hopfengetränks mag, dann kann man es auch ohne schlechtes Gewissen in den Wechseljahren genießen – auch wenn es immer heißt, dass Alkohol alles andere als gut ist. Der Grund für die positive Wirkung des Drinks ist der Hopfen. Das Getreide enthält neben Antioxidantien vor allem sogenannte Phytoöstrogene, ein Pflanzenstoff, der die Östrogenspeicher auf natürliche Weise auffüllt. Dadurch können Hitzewallungen und Stimmungsschwankungen ein wenig gemildert werden. Natürlich sollten wir nicht jeden Abend einen halben Liter trinken, denn das würde sie wiederum auf die Figur auswirken. Und zwar alles andere als positiv…

3. Erdnussbutter

Den Tag mit einem knusprigen Brötchen und einem köstlichen Aufstrich starten? Es gibt wohl kaum etwas Schöneres. Doch Aufstrich? Ob Marmelade, Schokoaufstrich oder Sirup – all diese Leckereien enthalten eine Menge unnötigen Zucker, welcher die Hormonumstellung in der Menopause noch einmal zusätzlich erschwert. Allerdings findet sich in diesen Reihen auch eine gesunde Alternative. Die Rede ist von Erdnussbutter, welche zwar reich an Kalorien ist, doch gleichzeitig auch die ungesättigten Fettsäuren von Nüssen enthält, denen eine Menge gesundheitsfördernder Eigenschaften, beispielsweise für das Herz-Kreislauf-System, nachgesagt werden.🥜


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4. Eier

Wie oft hört man, dass man nicht so viele Eier essen soll, da diese den Cholesterinspiegel in die Höhe treiben und so wiederum das Risiko von Herzinfarkten und Schlaganfällen erhöhen können. In großen Mengen würden wir unserem Körper damit wohl wirklich schaden, doch genießen wir ab und zu ein frisch gekochtes Ei, bringt dies viele positive Wirkungen mit sich. Die darin enthaltenen Proteine unterstützen nämlich den Muskelaufbau, der in der Menopause erschwert wird und zudem verringert die Nährstoffzusammenstellung das Risiko von Heißhungerattacken. Dies ist noch nicht alles: Der hohe Anteil des Mikronährstoffs Cholin wirkt sowohl entzündungshemmend als auch effektiv gegen Nervosität und Schlafstörungen, die die Wechseljahre nicht selten mit sich bringen.🍳

5. Kartoffeln

Sie sind reich an Kohlenhydraten und somit eine absolute Kalorienbombe. Kartoffeln genießen, wie auch Pasta oder Brot, keinen besonders guten Ruf. Doch Carbs sind nicht nur schlecht. Die hochwertigen Kohlenhydrate in dem Erdapfel liefern unserem Organismus wichtige Energie, sie halten lange satt und zudem sind Kartoffeln auch reich an anderen Nährstoffen. Vitamin B und C, Eisen, Kalium und wertvolle Ballaststoffe zählen dazu. Besonders Letzteres sorgt dafür, dass die träge Verdauung in Schwung gebracht wird und somit auch der Stoffwechsel besser funktioniert.


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