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Wechseljahre: Die drei Phasen der Menopause

Von Marvena.Ratsch am Donnerstag, 4. Februar 2021 um 17:45 Uhr

Wer dachte, dass die Wechseljahre eine Phase im Leben beschreiben, der hat sich geirrt. Denn die Menopause setzt sich aus genau drei Abschnitten zusammen und was ihr darüber wissen müsst, verraten wir nun…

Die meisten Frauen haben bereits von ihr gehört, wenn sie selbst noch nicht drin sind, und blicken ihnen nicht gerade mit Freude entgegen. Die Rede ist natürlich von den Wechseljahren, welche das Pendant zur Pubertät in den Teenagerjahren sind. Dass sich die hormonelle Umstellung in den 40ern und 50ern in Form von Hitzewallungen, Haarausfall, Stimmungsschwankungen, Libidoverlust sowie Gewichtsschwankungen bemerkbar macht, dürfte vielen Ladys klar sein, doch es gibt noch andere Details über die Menopause, die ihr kennen solltet, bevor sie bei euch eintritt. Und zwar teilt sich dieser Lebensabschnitt in drei Phasen auf, in denen jeweils unterschiedliche körperliche Vorgänge stattfinden und die sich auf variable Weise bemerkbar machen. Alle Infos dazu folgen jetzt!

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Aus diesen 3 Phasen bestehen die Wechseljahre

Wenn ihr euer Auto bremsen wollt, tut ihr das, indem ihr das Pedal voll durchdrückt? Im Normalfall nicht, um die Bremsen sowie das ganze Fahrzeug nicht zu überlasten. Ganz ähnlich funktionieren die Wechseljahre. Auch hier wird die Produktion der weiblichen Geschlechtshormone Östrogen und Progesteron nach und nach heruntergefahren, statt von heute auf morgen sämtliche Abläufe einzustellen und den Organismus damit zu überfordern. Daher unterteilt sich dieser Lebensabschnitt in die drei Phasen Prä-, Peri- und Postmenopause, in denen der Körper Schritt für Schritt umgestellt wird:

  1. Prämenopause: Bei den meisten Frauen fängt die erste Phase der Wechseljahre Anfang der 40er an und in dieser Zeit beginnt die Aktivität der Eierstöcke nachzulassen. Weniger weibliche Hormone werden produziert, weshalb sich die Regelblutung schon etwas unregelmäßiger bemerkbar machen kann. Zudem können vor, während und nach der Periode Kopfschmerzen, Wassereinlagerungen oder Brustspannen auftreten, obwohl ihr bisher nie Probleme damit hattet.
  2. Perimenopause: Während sich euer Körper in der ersten Phase erst einmal ganz leicht an die Umstellung herantastet, geht es in dem zweiten Abschnitt der Wechseljahre so richtig los. Zwischen Mitte und Ende 40 beginnt dieser Teil der Umstellung, der durchschnittlich vier Jahre andauert. Östrogen und Progesteron werden immer weiter heruntergefahren, bis die unregelmäßige Monatsblutung komplett ausbleibt. Das ist allerdings nicht das einzige Anzeichen, auch die typischen Begleiterscheinungen wie Hitzewallungen, Schlafstörungen und Probleme im Intimbereich wie der Verlust der Libido treten in dieser Zeit auf.
  3. Postmenopause: Last und wirklich least beginnt ein Jahr nach dem Ausbleiben der Periode die letzte Stufe der Wechseljahre. Zu diesem Zeitpunkt ist die Produktion der weiblichen Hormone komplett heruntergefahren und ein Kinderwunsch kann nicht mehr erfüllt werden. Diese Veränderung macht sich neben den bereits genannten Symptomen zusätzlich noch mit Gelenk- und Knochenproblemen aufgrund der nachlassenden Elastizität bzw. Dichte dieser bemerkbar und auch die Haut sowie das Haarwachstum verändern sich. Ein trockener und empfindlicher Teint sowie verstärkte Körperbehaarung können die Folge sein. Dauern kann dieser Zustand mehrere Jahre und im Schnitt endet er Ende der 50er, Anfang 60. 

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