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Wechseljahre: Mit diesen überraschenden Dingen müssen Frauen in der Menopause rechnen

Von Anne-Kristin am Mittwoch, 20. November 2019 um 15:55 Uhr

Dass Frauen in den Wechseljahren mit Hitzewallungen und Gewichtszunahme zu kämpfen haben, ist den meisten klar. Dabei gibt es noch weitere, überraschende Probleme, die es zu bewältigen gilt. Welche das sind, verraten wir euch jetzt…

Das Wort "Wechseljahre" bereitet vielen Frauen Angst, da sich jeder in erster Linie mit unzähligen Problemen und Veränderungen konfrontiert sieht. Tatsächlich hat der weibliche Körper während dieser Zeit mit einer enormen Umstellung zu kämpfen. Da sich der Zyklus dem Ende neigt, werden weniger weibliche Geschlechtshormone, auch Östrogene genannt, produziert, was in den meisten Fällen Beschwerden mit sich bringen kann. Klar Hitzewallungen oder die Verschlechterung von Haut und Haaren sind die typischen Anzeichen für eine kleinere Menge an Östrogenen in eurem Körper. Aber auch andere Dinge zeigen euch, dass der Hormonhaushalt allmählich verrückt spielt. Sie zählen nicht zu den typischen Wechseljahrsbeschwerden und ihr nehmt sie im ersten Moment wahrscheinlich auch gar nicht als solche wahr oder sucht vielleicht sogar nach anderen Ursachen für diese Probleme. Dabei ist die Erklärung ganz einfach: Die Wechseljahre haben euch voll im Griff. Welche überraschenden Dinge mit eurem schwankenden Hormonhaushalt zusammenhängen und warum, das verraten wir euch jetzt. 👆🏼

1. Schlafstörungen

Wenn ihr in den Wechseljahren keinen Schlaf findet oder immer wieder aufwacht, kann der Grund dafür durchaus euer schwankender Hormonspiegel sein. Die Ursache für eine unruhige Nacht liegt dabei oft in den Hitzewallungen, mit denen besonders viele Frauen in dieser Zeit zu kämpfen haben. Schlafstörungen solltet ihr aber auf gar keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen. Konzentrationsschwierigkeiten, Erschöpfung und sogar Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes können Folge von zu wenig nächtlicher Ruhe sein. 

2. Konzentrationsschwierigkeiten

Ihr vergesst immer häufiger, wo ihr euren Schlüssel abgelegt habt, oder könnt euch einfach keine Namen mehr merken? Konzentrationsprobleme und Vergesslichkeit können tatsächlich durch die Wechseljahre hervorgerufen werden. Auch hier sind die ausbleibenden Hormone der Grund. Die Schwankungen in den Wechseljahren stressen das Gehirn und können so zu Schwierigkeiten bei der Konzentration führen. Außerdem schützen Östrogene die Nervenzellen und verhindern ihr Absterben. Durch die geringere Produktion der weiblichen Geschlechtshormone kann dieser Schutz nicht mehr zu einhundert Prozent gewährleistet werden. 🧠

3. Depressionen

Neben den körperlichen können auch psychische Beschwerden mit den Wechseljahren einhergehen. Durch die Veränderungen des Hormonhaushaltes können vor allem Stimmungsschwankungen und Ängste gehäuft auftreten. Das eine Depression explizit durch die Wechseljahre hervorgerufen wird, ist jedoch nicht eindeutig nachweisbar. Das Ausbleiben der Östrogene kann allerdings eine bestehende psychische Erkrankung verschlimmern. Hinzu kommt, dass sich Frauen in den Wechseljahren zunehmend mit Verlusten konfrontiert sehen. Die Kinder ziehen aus, die eigene Energie lässt nach und man beginnt kritischer über die kommenden Jahre nachzudenken. 💭

4. Gelenkschmerzen

Viele Frauen klagen explizit in den Wechseljahren über zunehmende Gelenkschmerzen. Dabei kann aber nicht immer explizit gesagt werden, ob sie wirklich ausschließlich auf die Veränderungen eures Hormonhaushaltes zurückzuführen sind, da sie auch unabhängig von Alter und Geschlecht zu jeder Zeit auftreten können. Allerdings kann Osteoporose eine Langzeitfolge der Wechseljahre sein, da sich der Mangel an Östrogenen auf Muskeln und Knochen auswirkt. Das weibliche Geschlechtshormon schützt nämlich normalerweise vor einer abnehmenden Knochendichte. Aus diesem Grund werden die Knochen in den Wechseljahren weicher und instabiler. 

5. Verdauungsbeschwerden

Bemerkt ihr zunehmend Verdauungsbeschwerden, kann das durchaus an den Wechseljahren liegen. Grund dafür ist die geringere Menge an Östrogenen, die zu einem trägen Darm und Verstopfungen führen kann. Diese Probleme lassen sich aber ganz einfach durch eine Ernährungsumstellung in den Griff kriegen. Zum einen solltet ihr ballaststoffreicher essen und vor allem Vollkorn, Nüsse oder Samen zu euch nehmen. Wenn euch Rohkost Probleme bereitet, ist es besser auf gedünstetes Gemüse zu setzen. Bei einem trägen Darm hingegen helfen Joghurt oder Quark die Verdauung wieder anzukurbeln. 🌾

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