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Insider-Travel-Tipps zur Art Basel in Miami

Von Mirjana am Mittwoch, 16. Januar 2019 um 09:14 Uhr

Kommt Kunst nicht von Können? So ist es. Und wer kann, der kommt am 5. bis zum 8. Dezember. Zur Art Basel in Miami, für Kunstbeflissene ist das DER Messetermin überhaupt. Wir kommen mit...

Messe oder nicht, eigentlich besteht in Miami – besonders am Beach – die Kunst stets darin, sich möglichst auffällig in Szene zu setzen. Die Jungs vom Segafredo machen das genau umgekehrt. Und das extrem erfolgreich. Ihr Laden und ihr Konzept? Nicht mehr als ein liebevoll arrangiertes Durcheinander von Tischen und Stühlen auf der Lincoln Road – hier schaut man bei großzügig gemixten Drinks zu, wie sich links und rechts die Karawane der Schönen in die Nacht stürzt. Zum Beispiel wenige Meter weiter in den Meat Market, Mix aus Bar und Restaurant. Der Name ist übrigens NICHT Programm, weder ist es eine Schlachterbörse, noch hat es was von Fleischbeschau. Zum Beschauen und entsprechendem Abfeiern wartet dann das LIV, das Epizentrum unter den Nightlife-Tempeln. Die heißesten DJs (Ruen, Contra, Diplo), die wichtigsten Stars (Lady Gaga, Will Smith) und leider auch die härtesten Türsteher. Noch relativ neu auf dem Zettel der In-Crowd: das Story und das Bamboo.

 

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Kleine Randnotiz: Die local hipster feiern im Foxhole, eine komplett unscheinbare und versteckte Location zwischen Alton Road und West Avenue, bis in die frühen Morgenstunden. Miami wäre übrigens nicht Miami, wenn die Party tagsüber nicht weiterginge, legendär sind die Poolpartys im Mondrian und im SLS-Hotel. Zwischendurch mal auftanken? Ja, es gibt ein (Kaffee-) Leben nach Starbucks. Im stylischen Panther Coffee mit stets wechselnden Kunstwerken an den Wänden servieren tätowierte Buben den wohl besten Latte macchiato am Beach. Wer den nicht drinnen trinken mag, der nimmt ihn to-go und schaut sich an, was gerade alles an neuen Läden an der angesagten Purdy Avenue hochgeht. Höchste Zeit, sich endgültig unter die ARTgenossen zu mischen. Das architektonisch äußerst gelungene Bass Museum punktet derzeit mit modernen Installationen. Wer sich für Pop-Art begeistert und die Ausstellung von Romero Britto in Deutschland verpasst hat, der kommt eigentlich an einem Besuch der Eden Fine Art Gallery auf der Lincoln Road nicht vorbei.

 

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Die Avantgarde hingegen hat gleich einen ganz neuen Stadtteil für sich erobert – Wynwood. Und ihn inzwischen umgetauft in Wynwood Art District (mit seinem Graffiti so ein wenig das Kreuzberg von Miami). Die Entdeckung des bunten Viertels fängt am besten bei einem guten Snack in der Wynwood Bar & Kitchen an. Danach einfach drauf losgehen, um später einmal in der Gary Nader Gallery vorbeizuschauen. In diesem komplett unprätentiösen Interieur mit dem Charme einer Lagerhalle lagern sündhaft teure Gemälde und Skulpturen. Wer stattdessen lieber Schuhe shoppt, der muss zurück nach South Beach.

 

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Sehr trendy gerade, Melissa, 830 Lincoln Road, ein Pop-up Shoe-Store. Ebenfalls hip: der Miami-Ableger der New Yorker Atrium-Boutique an der 925 Collins Avenue: Designer Brands zu kleinen Preisen, hier greift auch eine Hilton oder eine Spears gern zu. Auch auf der Collins Avenue – Intermix, sehr angesagt bei der Rapper-Elite a la Kanye West, Diddy & Co., die kaufen hier Marken wie Tocca, Kate Spade, Anna Sui, Helmut Lang und Daryl K. Fehlt noch was? Ach ja, übernachtet werden muss auch noch. Das Sagamore (ab 225€), das JW Marriott Marquis und das Betsy (ab 250€) haben sich ganz dem Kunstgedanken verschrieben. Wer schon immer mal wissen wollte, wie in Miami der 60 und 70er Jahre gefeiert wurde, der lässt sich von den vielen Fotografien verführen. Das Sagamore hat ein kleines, aber feines Spa und eine eigene Kunstsammlung von Künstlern aus der ganzen Welt. Im Garten gibt es eine moderne Video-Art-Installation zu besichtigen. Das Hotel bietet insgesamt 93 Suiten, zwei Story-Bungalows und ein Penthouse – wer hier wohl in den nächsten Tagen absteigt?
 

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Wer es so richtig luxuriös mag, könnte im JW Marriott Marquis einchecken. Hier gibt es gleich zwei Stockwerke nur für Fitness und Wellness – wow. Neben einem Outdoor-Pool gibt es einen NBA-getesteten Basketballplatz, eine Golf Schule und eine Bowling-Bahn.

Übrigens, wer sich ein wenig der Hoffnung hingibt, vielleicht neben kunstinteressierten Stars wie Brad Pitt, Leonardo di Caprio oder Michael Douglas zu stehen, während die auf der Art Basel für eines ihrer vielen Wohnzimmer einkaufen, dem sei gesagt: Die Hautevolée der Szene darf schon einen Tag früher auf den sogenannten "Private View“-Vernissagen den Geldbeutel zücken. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit - leider. Aber vielleicht trifft man sie am nächsten Tag auf einer der angesagten Partys, im Soho House, im W Hotel, im ... - Wir behalten die Stars im Blick.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Na dann: Viel Spaß in Miami!

Ihr braucht noch mehr Info’s? Hier gibt es noch mehr Miami-Vibes:
 

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Text: Jens Fritzenwalder, Bilder: PR

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