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Wenn der Stress zu viel wird: Das hilft beim Entspannen

Von GRAZIA am Freitag, 8. Mai 2020 um 11:40 Uhr

Das Leben ist in den letzten Jahren immer schneller und hektischer geworden. Ein Hinweis darauf, dass unter dieser Entwicklung immer mehr Menschen leiden, sind die zunehmend häufiger werdenden Krankschreibungen wegen psychischer Krankheiten. Wer immer mehr Probleme damit hat, Berufs- und Privatleben unter einen Hut zu bringen, vielleicht noch weite Strecken pendelt, sich um die Erziehung der Kinder ebenso kümmern muss wie um den Haushalt, das alles vor dem Hintergrund sinkender Reallöhne, der bricht irgendwann unter dem Stress zusammen: Burnout.

Damit es gar nicht soweit kommt, müssen Menschen lernen wieder mehr auf sich und auf andere Acht zu geben. Das eingeübte Mantra "ich eile also bin ich" macht uns Menschen krank – es gilt stattdessen, daran zu denken, Zeit für das eigene Wohlergehen freizuhalten. Beim Entspannen helfen Techniken ebenso Lebensmittel oder moderne therapeutische Mittel. Voll im Trend liegen beispielsweise CBD-Blüten, die ausgezeichnet beim Entspannen helfen, ohne high zu machen.

Entspannungstechniken gegen den Stress

Auch ohne ausgefeilte Techniken kann man dazu beitragen, die Seele baumeln zu lassen und sich zu entspannen – am wichtigsten ist es einfach, sich dafür die Zeit zu nehmen. Dafür braucht es nicht den zweiwöchigen Sommerurlaub am Meer.

So wichtig eine gute, lange Auszeit von Berufsleben und Alltag auch ist, eine regelmäßige, vielleicht sogar tägliche Auszeit von einigen Minuten ist genauso wichtig. Es reicht schon ein paar Minuten, für eine passive Entspannung.

Passive Entspannungsmethoden

Die Klassiker unter den Entspannungsmethoden sind die passiven Entspannungsmethoden, die wir auch alle kennen. Hierzu gehören Tätigkeiten wie genussvollen Musik hören. Ein Buch lesen, nach draußen gehen und über die Wiesen oder durch den Park spazieren, moderates Sport treiben – vielleicht ein paar Kilometer joggen oder eine Fahrradtour unternehmen, der Schwimmbadbesuch oder mit Freunden treffen, ein Konzert hören.

Es gibt unzählige Wege und Möglichkeiten sich zu entspannen, Abstand zu gewinnen und den Alltag Revue passieren zu lassen, einfach durchzuatmen. Es ist wichtig, sich die Zeit zu nehmen und zu entspannen. In die Mentalität zu verfallen, dafür einfach keine Zeit mehr zu haben ist gefährlich – denn irgendwann werden sich Körper und Geist diese Entspannung einfordern, wenn sie zu lange konstant angespannt waren.

Aktive Entspannungsmethoden

Wer wirklich wenig Zeit zur Verfügung hat, sollte sich mit aktiven Entspannungstechniken auseinandersetzen. Diese fördern nachweislich gezielt und systematisch auf den Körper. Die Effekte von Yoga oder Meditation sind wissenschaftlich sorgfältig untersucht und belegt.

Aktive Entspannungsübungen wie Autogenes Training, progressive Muskelentspannung, Yoga, Meditation oder Vorstellungsübungen helfen dabei, Verspannungen zu lösen und wirken beruhigend. Sie schulen die Körperwahrnehmung und helfen dabei in auch in Stress-Situationen die körperlich-emotionale Erregung abzubauen. Damit machen sie den Menschen belastbarer und resistenter gegen Stress. 

Wer sich regelmäßig mit aktiven Entspannungstechniken befasst ist langfristig gelassener und zufriedener. Sie beugen sogar körperlichen Erkrankungen vor. Klassische Zivilisationskrankheiten wie Herz- Kreislaufstörungen oder Spannungskopfschmerzen werden verringert oder bleiben sogar aus. Auch auf chronische Beschwerden wirken sich die Techniken positiv aus.

Es muss gar nicht viel Zeit sein

Für aktive Entspannung muss gar nicht viel Zeit beiseitegestellt werden. Der größte Zeitaufwand steht ganz am Anfang, wenn die Entspannungstechniken erlernt werden müssen. Verschiedene Stellen bieten entsprechende Kurse an. Darunter sind spezielle Dienstleister oder Fitnessstudios, aber auch Krankenkassen oder Volkshochschulen bieten Kurse an.

Wer einmal die Techniken erlernt hat, für den reichen vielleicht schon 15 bis 20 Minuten am Tag – zum Beispiel bevor man zu Bett geht, für eine aktive, wohltuende Entspannung.

Hilfsmittel für die Entspannung

Nicht jeder kann sich so schnell entspannen und einfach den Kopf abschalten, die immer rasenden Gedanken zur Ruhe bringen. Das ist aber auch gar nicht schlimm. Denn wer sich die Zeit nimmt, um sich zu entspannen, sollte nicht den Fehler begehen und sich beim Entspannen auch noch stressen. 

Wenn die Gedanken nicht direkt zur Ruhe kommen wollen, dann sollte man das einfach so akzeptieren – denn was bleibt schon anderes übrig? 

Es gibt aber auch Hilfsmittel, derer man sich bedienen kann. Das muss noch nicht mal etwas ausgefallenes sein.

Was wirklich beim Entspannen hilft

Beim Entspannen helfen schon ganz einfache, alltägliche Hilfsmittel. Das kann einfach und allein die Sonne sein. Sonnenstrahlen zaubern herrliche Wärme auf die Haut, machen gute Laune und in der Sonne lässt sich wertvollen Vitamin D tanken – besonders wichtig für alle, die den ganzen Tag im Büro sitzen.

Wenn die Sonne nicht scheint, oder grade kein Balkon, Park oder Wiese zur Hand ist, dann hilft auch andere Wärme. Eine Wärmelampe, eine warme Heizung oder ein warmes Bad entspannen den Körper. Wer sich in geschlossenen Räumen entspannt, der kann sich auch ein paar Kerzen anzünden, die ebenso wie ein Kaminfeuer für Gemütlichkeit und Ruhe sorgen.

Auch Lebensmittel helfen beim Entspannen. Ein heißer Tee zum Beispiel ist ein bewährtes Entspannungsmittel, das den Körper von innen heraus wärmt und beruhigt. Besonders angenehm wirken Kräutertees oder grüner Tee auf Körper und Geist.

In letzter Zeit ist CBD der große Trend, der beim Entspannen helfen soll. Hierbei handelt es sich um Cannabidiol, einem Wirkstoff der Cannabispflanze. Anders als THC, der andere Wirkstoff von Cannabis, ist CBD nicht psychoaktiv – das heißt man wird nicht high. Daher ist CBD in Deutschland auch nicht verboten und kann in den verschiedensten Formen erworben werden. Die einfachste Form sind CBD-Blüten, die geraucht werden können und entspannend wirken.

Es gibt aber auch viele andere Formen, wie CBD helfen kann. Es gibt verschiedene Produkte, wie Öle oder Tees die ähnlich gut auf den Körper wirken.

Es gibt bereits mehrere Studien, die die Entspannende Wirkung von CBD wissenschaftlich nahelegen. Denn CBD wirkt stressreduzierend und kann auch gegen chronische Schmerzen eingesetzt werden. Anders als viele herkömmliche Medikamente oder Antidepressive wurden bisher noch so gut wie keine Nebenwirkungen von CBD festgestellt.

Die beste Entspannung: Guter und erholsamer Schlaf

Mit die beste Entspannung bietet immer noch ein guter und erholsamer Schlaf. Wer viel gestresst ist, schläft meistens auch nicht ausreichend. Nicht nur nimmt man sich dann zu wenig Zeit zum Schlafen, sondern schläft auch nicht gut ein.

Tipps zur Schlafhygiene würden diesen Artikel sprengen. Aber am wichtigsten ist, für eine gesunde Schlafumgebung zu sorgen. Dazu gehört ein gut durchlüftetes Schlafzimmer, das ausreichend abgedunkelt ist, die richtige Matratze und vor allem: Kein Handy.

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