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Wertvolle Erinnerungen festhalten: Die fünf besten Ideen

Von GRAZIA am Freitag, 19. März 2021 um 16:07 Uhr

Es gibt Tage, die möchte man am liebsten niemals vergessen, weil sie so schön waren. Hochzeiten, Geburtstage, Urlaubsreisen oder tolle Abende mit guten Freunden – noch Jahre später denken wir gern an solche Momente zurück. Je länger ein Ereignis zurückliegt, desto mehr verblasst leider oft auch die Erinnerung. Mit Fotobüchern, Videos oder besonderen Erinnerungsstücken lassen sich diese Momente lebendig halten. 

Besondere Foto-Kreationen Fotos sind die wohl am häufigsten vorhandenen Erinnerungsstücke – mit dem Smartphone oder einer Kamera sind sie in schnellster Zeit erstellt und fangen den Moment optisch ein. Und man kann so viel mehr mit ihnen machen, als sie im digitalen Archiv zu speichern oder in ein Album einzukleben. Viele kreative Ideen findest du etwa bei myposter. So lassen sich die Fotografien zu Fotocollagen zusammenstellen, als Wandposter drucken oder daraus Fotobücher erstellen. Ein individuell gestaltetes Fotobuch, in das Bilder und Beschriftungen geklebt werden, ist noch dazu ein schönes Geschenk, beispielsweise für den Liebsten oder die Liebste zum Valentinstag. Auch Jahre später wirft man gern noch einen Blick hinein. Sogar die sozialen Medien lassen sich nutzen, um Fotos aufzubewahren – beispielswiese als Storys, die anschließend archiviert werden und so immer wieder angeschaut werden können.

Tagebuch schreiben Tagebücher klingen für manche vielleicht zunächst altmodisch. Doch sie sind sehr effektiv, um sich Jahre später noch an die kleinen Momente zu erinnern. Voraussetzung ist natürlich, dass man sie zeitnah aufschreibt. Im Gegensatz zu einem Foto, das nur den äußeren Eindruck eines Ereignisses von außen zeigt, kannst du in Tagebüchern Gedanken, Gefühle und innere Bilder festhalten. Dabei muss nicht jeder neue Eintrag mit „Liebes Tagebuch“ beginnen. Es gibt viele verschiedene Journaling-Techniken, die auf lange Sicht dein Leben transformieren können. Für Eilige bietet sich beispielsweise diese Fünf-Minuten-Übung an.

Erinnerungsboxen Erinnerungsboxen sind kleine Schachteln oder Schubladen, in denen du beispielsweise Urlaubserinnerungen sammelst. In Filmen werden in solchen Boxen gerne Erinnerungen an verflossene Lieben verstaut – du kannst sie jedoch auch für deutlich erfreulichere Gegenstände nutzen. Muscheln oder Steine vom Strand, Eintrittskarten zu besonderen Events oder andere Souvenirs finden dann dort ihren Platz. Wenn du dann einmal Fernweh bekommst, kannst du einfach die Box hervorholen und dich zumindest in Gedanken zurückversetzen. Bei der Box selbst lässt du einfach deiner Kreativität freien Lauf – beklebe sie, gestalte sie, bemale sie – ganz wie es dir gefällt.

Sprachaufnahmen und Sprachtagebücher Um eine Sprachaufnahme anzufertigen, braucht man heutzutage glücklicherweise kein Diktiergerät mehr. Jedes Smartphone hat eine Funktion dafür. Sprachnachrichten zu verschicken ist bei WhatsApp, Instagram und anderen sozialen Medien mittlerweile keine Seltenheit. Mehrere solcher Nachrichten, die in einem Chat hin- und hergeschickt wurden, bilden später eine schöne Erinnerung des Kontaktes. Aber auch Nachrichten an sich selbst, die wie ein Tagebuch aufgebaut sind und besondere Momente festhalten, sind eine gute Erinnerungsmöglichkeit. Sie können sogar als eine einzelne Datei gespeichert und immer wieder angehört werden.

Erinnerungsvideos Bei besonderen Anlässen ist es gang und gäbe, dass nebenbei Videos gemacht werden. Auf Hochzeiten oder bei großen Geburtstagsfeiern werden bisweilen sogar Profis dafür bezahlt, diese Aufgabe zu übernehmen. Aber auch private Videos entstehen gern bei Reden, Aufführungen oder anderen interaktiven Aktionen: Kaum wird ersichtlich, dass jemand eine Rede halten möchte, zücken die Anwesenden ihre Smartphones. Das Problem bei diesem Format ist, dass die Person, die filmt, auf den Videos nie zu sehen ist. Eine schöne Alternative ist es, die Gäste darum zu bitten, Video-Botschaften aufzunehmen. Dafür kann auf dem Event eine spezielle Ecke dafür aufgebaut werden, in der gefilmt wird. Beispielsweise steht dort eine Kamera auf einem Stativ, mit der die Gäste individuelle Video-Botschaften einsprechen können. Oder der "Filmemacher" geht herum und spricht die Gäste während der Feier an, in Aktion sozusagen. Derjenige muss dann nur darauf achten, dass niemand vergessen wird. Am Ende des Abends wird dann aus diesen Video-Schnipseln ein Film zusammengeschnitten. Diesen kannst du dir dann Jahre später noch anschauen – wie ein lustiger Gruß aus der Vergangenheit. 

© Photo by John Schnobrich on Unsplash

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