Workout: 5 Experten-Tipps für mehr Motivation zum Sport

Workout: 5 Experten-Tipps für mehr Motivation zum Sport

Ein Personaltrainer packt aus: So motiviert ihr euch zum Training!

Ob Sportskanone oder Couch-Potato: Irgendwann fehlt jedem mal die Motivation zum Training. Schließlich sind wir nur Menschen und Dauer-Energie liegt uns nicht allen im Blut. Doch 2022 hat mit jeder Menge guter Vorsätze begonnen und ehe am Ende des Jahres zehn von zwölf Monaten Fitnessstudio-Mitgliedschaft ungenutzt bleiben, haben wir einen Experte zu Rate gezogen. Jonas Spolders, Personaltrainer und Sportphysiotherapeut bei Athletik Docks in Hamburg hat uns seine fünf besten Tipps verraten, mit denen wir unsere guten Vorsätze jetzt vorantreiben. Na, worauf wartet ihr noch? 💪

1. Plant feste Termine

"Jeden Tag überlegen, ob man heute wohl Lust zum Training hat, ist für die meisten Menschen wohl ein sicherer Weg zu scheitern", erklärt der Personaltrainer. "Denn gerade nachdem die anfängliche Euphorie etwas verflogen ist, hat man eigentlich selten wirklich Lust zu trainieren." Er rät: "Das Training muss Teil des Alltags sein. Setzt euch deswegen feste Termine. Viele Leute suchen unter anderem die Hilfe eines Personaltrainers, damit sie einen festen Termin haben, den sie nicht verschieben können. "

2. Trainiert mit Freunden

Mit einem Trainingspartner macht das Workout nicht nur mehr Spaß, sondern ihr könnt euch auch gegenseitig motivieren. "Wenn ich mit jemandem zum Training verabredet bin, möchte ich diesen nicht hängen lassen", erklärt der Trainer aus Hamburg. "Zusätzlich dazu kann die oft einschüchternde Umgebung eines Fitnessstudios mit Trainingspartner als angenehmer wahrgenommen werden."

3. Setzt euch Ziele

"Ziele sind unglaublich wichtig. Die sogenannten SMART-Kriterien sind ein gutes Tool, um diese zu formulieren. Sie stehen für Spezifisch, Messbar, Attraktiv, Realistisch und Terminiert", erklärt der Personaltrainer. Überlegt euch genau, was ihr erreichen möchtet, beispielsweise mehr Muskelmasse, bessere Ausdauerfähigkeit oder ein geringerer Körperfettanteil?

Darüber hinaus solltet ihr eure Fortschritte messen können: "Das Körpergewicht auf der Waage ist wohl der einfachste Weg." Das Ziel sollte außerdem attraktiv sein. "Ihr müsst dahinter stehen und ein Ziel formulieren, dass ihr erreichen möchtet", verrät Jonas. Aber: Natürlich sollte es realistisch sein! "50 Kilo in 6 Monaten verlieren? Unrealistisch und ungesund!"

Zu guter Letzt sollte ein Zeitrahmen festgelegt sein. Kleine erreichbare Zwischenziele können dabei helfen, motiviert zu bleiben.

4. Schluss mit Ausreden!

Es sollte nicht verhandelbar sein, ob man trainiert oder nicht. Denn oft kommt die Motivation erst beim Training. Der Sport-Experte rät: "Hilfreich kann eine Vereinbarung mit dir selbst sein. Du sagst dir: Ich gehe zum Training und wenn ich nach dem Warm-Up und den ersten beiden Übungen immer noch keine Lust habe, gehe ich wieder nach Hause. Hilft meistens!"

5. Realistisch bleiben

Schlussendlich solltet ihr euch klar machen, dass man nicht immer motiviert sein kann. "Erinnert euch dann daran, dass nicht zu trainieren keine Option ist", schlägt der Fitnesstrainer vor. "Wichtig ist, dass man trotzdem geht, damit sich eine Routine aufbaut. Es wird Trainingseinheiten geben, die nicht gut laufen und keinen Spaß machen. Gewöhn dich dran! Die Zähne zu putzen und zu duschen macht auch keinen Spaß (zumindest nicht immer), aber lässt du es deswegen ausfallen?"

Verwendete Quellen: athletikdocks.de

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