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Lilly Becker im GRAZIA-Talk

Von GRAZIA am Dienstag, 8. November 2011 um 16:44 Uhr

Die Frau von Ex-Tennisprofi Boris Becker hat uns in der Redaktion besucht! Ein guter Anlass, Lilly Becker das ein oder andere Stil- und Beauty-Geheimnis zu entlocken und sie nach ihren ganz persönlichen Fashion-Sünden zu fragen…

Wir sind es ja schon gewohnt, dass Models wie Miranda Kerr oder Alessandra Ambrosio nach der Geburt ihrer Kinder wieder einen flachen Bauch haben, als wären sie nie schwanger gewesen. Nun steht Lilly Becker vor uns. Quasi als lebender Beweis dafür, dass eine Schwangerschaft nicht im Geringsten Spuren hinterlassen muss. Aber anders, als viele Models, schiebt sie dieses Beauty-Wunder nicht auf ihre guten Gene, sondern verrät uns ehrlich, wie sie ihre Babypfunde losgeworden ist…

Frau Becker, verraten Sie uns bitte sofort, wie Sie so einen flachen Bauch bekommen haben?

"Ich habe mir meine resistenten Fettpolster einfach mit dem so genannten "Cryolipolysis"-Verfahren wegfrieren lassen. (Psst: Alles zu dieser neuen Beauty-Waffe lesen Sie in der übernächsten GRAZIA Nr. 47!) Denn nachdem Amadeus auf der Welt war, habe ich zwar viel Sport gemacht, um mir meine Bauchmuskeln wieder anzutrainiern, aber es blieben immer diese kleinen Pölsterchen am unteren Bauch und um meine Hüften, die einfach nicht weg wollten. Nach einer Behandlung waren die wirklich verschwunden!"

Aber tat das nicht weh?

"Während der Behandlung überhaupt nicht. In den ersten 15 Sekunden war es schon komisch. Aber nicht unangenehm – denn ich habe natürlich an meinen flachen Bauch gedacht. Es dauert zwar eine Stunde, aber das war nicht schlimm. Einen Tag danach hatte ich aber Krämpfe, so wie Regelschmerzen."

Wann haben Sie zum ersten Mal gedacht: "Hey, mein Bauch ist deutlich flacher geworden"?

"Nach drei Monaten. Und das geniale daran ist: Die Fettzellen sind für immer weg!"

Wie oft haben Sie sich dieses "Cryolipolysis"-Verfahren gemacht?

"Nur einmal! Denn öfter sollte man es nicht machen, sonst fängt die Haut an zu hängen. Aber so, ist es wirklich perfekt geworden und ich würde es jedem empfehlen, denn ist so ein tolles Geheimnis!"

Haben Sie vielleicht auch ein tolles Fashion-Geheimnis, das jeder kennen sollte?

"Ja, Jimmy Choo Schuhe! Denn mal ehrlich: Louboutins sehen zwar umwerfend aus, aber sie sind nicht dazu gemacht, um darauf zu laufen – sie sind so unbequem! Ich würde sie niemals kaufen."

Welches ist das teuerste Modestück, das sie sich jemals gekauft haben?

"Oh, das hat mir viel Streit eingebracht. Es war ein Kleid für fast 3.000 Euro von Etro. Boris ist fast ausgeflippt. Ich habe es mir an einem Tag gekauft, als ich mich nicht ganz wohl in meiner Haut gefühlt habe und mich sexy fühlen wollte. Jennifer Lopez hat es auch getragen, es hat viel Gold und ich habe es einfach geliebt! Und ich war so glücklich darüber und meinte zu Boris 'Ich habe mir ein neues Kleid gekauft!' Und er wollte dann wissen, wie teuer es war – und musste dann erstmal schlucken. Bis heute ist es mein absolutes Lieblingskleid! Aber immer, wenn ich es anziehe, guckt Boris mich mahnend an."

Gibt es denn ein Kleidungsstück, dass Boris total toll findet?

"Also dieses Kleid, das ich gerade anhabe, findet er klasse! Es ist figurbetont und das ist genau sein Ding – klar, er ist ja auch ein Mann. Deswegen möchte ich auch in Form bleiben. Für mich, für ihn und auch für alle, die mich sehen."

Haben Sie auch eine persönliche Stilikone?

"Ganz klar Marlene Dietrich! Alle anderen Stars werden ja von ihren Stylisten angezogen. Ich kann sie daher nicht als Stilikone ansehen, denn ihr Stil ist nicht ihre eigene Wahl. Ich liebe den Style von Jennifer Lopez - aber das liegt an ihrer Stylistin! Sie selbst hat keine Zeit, sich einen Überblick zu verschaffen, was heiß und neu ist. Marlene Dietrich war da ganz anders. Sie war diejenige, die einen Herrenanzug trug und sich damit einzigartig machte."