Beauty Impact Report 2021: "Fast jede zweite Befragte hat Angst, kein Like zu bekommen"

Beauty Impact Report 2021: "Fast jede zweite Befragte hat Angst, kein Like zu bekommen"

Am heutigen Mittwoch erscheint der große Beauty Impact Report 2021 von Stylebook und dieser bringt Erschreckendes über den Einfluss von Social Media hervor. 

Wie wirken sich soziale Medien auf unsere Gesellschaft und vor allem auf unser Selbstwertgefühl und unsere mentale Gesundheit aus? Dies sind nur einige Fragen, die in dem am heutigen Mittwoch erscheinenden großen Beauty Impact Report 2021 von Stylebook beantwortet werden. In einer repräsentativen Studie, für die 1.016 Frauen im Alter zwischen 16 und 85 Jahren über einen Onlinefragebogen vom 18. bis zum 23. August dieses Jahres befragt wurden, sollte ermittelt werden, wie Social Media und Influencer unser Verständnis von Schönheit beeinflussen. Und die Ergebnisse machen deutlich, dass Instagram, TikTok und Co. das Empfinden körperlicher Ästhetik und auch die sozialen Umgangsformen der Gesellschaft maßgeblich prägen – nicht immer positiv. 

So wichtig sind jungen Frauen Likes

Wenn ihr ein Foto auf Instagram postet, achtet ihr darauf, wie viele Likes ihr bekommt? Fühlt ihr euch schlecht, wenn mal nicht so viele Herzchen kommen wie erhofft? Ist das der Fall, dann seid ihr nicht die Einzigen. Laut des Beauty Impact Reports 2021 werden gerade von jungen Frauen Likes eine besonders hohe Bedeutungskraft beigemessen. Daniela Garrasi, Redaktionsleitung STYLEBOOK.de, fasst bereits in dem Vorwort des Reports die wichtige Kernaussage der Studie zusammen: "Jede zweite Befragte unserer Umfrage etwa hat Angst, gar kein Like zu bekommen, 28 Prozent der jüngeren Frauen fühlen sich durch Influencer-Content zu Schönheitseingriffen animiert, fast 50 Prozent von ihnen fühlen sich sogar unter Druck gesetzt." Bei der Umfrage stimmten nämlich knapp 40 Prozent der befragten Frauen im Alter von 16 bis 39 Jahren, dass sie Angst davor hätten, keine Likes zu bekommen und es kam zudem heraus, dass diese sie enorm unter Druck setzen. Erschreckend, aber irgendwie nicht ganz verwunderlich. Unser Fazit daher: Natürlich können wir uns von diesen Ergebnissen nicht freisprechen, doch zukünftig sollten wir unsere persönliche Wahrnehmung doch lieber ganz bewusst von unserem eigenen Empfinden als von Likes abhängig machen. Schließen wir nämlich unsere Apps, verschwinden all die Herzchen und was bleibt, sind wir und das Gefühl, nicht gut genug zu sein. Wenn das mal nicht ein perfekter Neujahrsvorsatz ist, um selbstbewusster (ganz ohne Schönheits-OPs) ins neue Jahr zu starten!

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