Britta Ernst: Die starke Frau hinter Olaf Scholz

Britta Ernst: Die starke Frau hinter Olaf Scholz

Britta Ernst ist mit der Kanzlerschaft von Olaf Scholz die neue "First Lady" in Deutschland. Doch wie tickt die Frau hinter dem Titel? Wir haben alle Infos zu der starken Frau an der Seite von dem SPD-Politiker...

Heute ist ein besonderer Tag im Hause Scholz: Seit wenigen Minuten ist Olaf Scholz offiziell zum Bundeskanzler gewählt und seine Ehefrau Britta Ernst somit "First Lady". Doch dabei ist die 60-Jährige alles andere als nur "die Frau von..." und legt anders als Beispiele aus den USA auch gar keinen Wert darauf. Britta Ernst hat ihren eigenen Karriereweg eingeschlagen und ist mit dem nicht minder erfolgreich als ihr Ehemann. Die studierte Diplom-Volkswirtin ist seit 1978 selbst Mitglied in der SPD und übernahm nach Stationen in der Hamburger Bürgerschaft und als stellvertretende Fraktionsgeschäftsführerin für die SPD-Bundestagsfraktion im September 2017 das Amt der Bildungsministerin in Brandenburg. Ein wichtiger Job – vor allem in der Corona-Pandemie, in der das Schulsystem aller deutschen Bundesländer vor eine Herkulesaufgabe gestellt wurde. Nur wegen der neuen Position ihres Partners einen Schritt kürzerzutreten, scheint für die Sozialdemokratin daher – nachdem sie sich schon 2011 nach Scholz' Amtsantritt als Erster Bürgermeister unfreiwillig aus der Hamburger Bürgerschaft zurückziehen musste – nicht mehr infrage zu kommen. Finden wir spitze, wenn Frauen für ihre Wünsche einstehen!

Darum steckt in Britta Ernst eine starke Frau

Während sich in Berlin spätestens nach der heutigen Wahl zum Bundeskanzler also alles um Olaf Scholz dreht, ließ die gebürtige Hamburgerin schon vorab keinen Zweifel, wo ihr persönlicher Schwerpunkt liegt: auf ihrem Amt in Brandenburg. Und das scheint auch ihr Ehemann zu wissen! Bei einer Veranstaltung der Zeitschrift "Brigitte" im Juli 2021 antwortete er auf die Frage "Wird Ihre Frau weiterarbeiten, sollten Sie Kanzler werden?" empört: "Meine Frau ist eine erfolgreiche Politikerin und jetzt in einem zweiten Bundesland Ministerin." Von einer typischen "First Lady", die sich etwa wie Angela Merkels Ehemann Joachim Sauer als "First Man" des Landes im Hintergrund hält, ist bei Britta Ernst also keine Spur. Von Potsdam aus sollen beide Partner ihren wichtigen Ämtern nachgehen können. Bei der Vereidigung des neuen Bundeskanzlers dürfte die Präsidentin der Kultusministerkonferenz ihren Mann, den sie 1984 bei den JuSos kennenlernte, jedoch höchstwahrscheinlich auch vor Ort unterstützen.

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