Coronavirus: Neue Beschränkungen für Ungeimpfte kommen

Coronavirus: Neue Beschränkungen für Ungeimpfte kommen

Um noch mehr Menschen zu einer Impfung gegen das Coronavirus zu bewegen, werden weiterhin harte Register gezogen. Hier wurden jetzt weitere Einschränkungen für Ungeimpfte beschlossen...

Das Versprechen der Bundesregierung, jedem in Deutschland bis zum Ende des Sommers ein Impfangebot machen zu können, hat sich längst erfüllt! Somit hat zwar jeder über 18 Jahren in Deutschland bereits die Möglichkeit bekommen, sich und andere mit einem Vakzin wie Biontech oder Johnson & Johnson gegen Covid-19 zu schützen, diese jedoch nicht unbedingt wahrgenommen. Denn trotz vieler Bemühungen, liegt die Impfquote der vollständig Geimpften hierzulande nach Angaben des Robert Koch-Instituts lediglich bei knapp 64 Prozent – zu wenig, um die Herdenimmunität in naher Zukunft zu erreichen. Aus diesem Grund versucht die deutsche Regierung mit verschiedensten Push- und Pullfaktoren, die Impfquote weiter zu steigern. Diejenigen, die nämlich auch im Oktober noch nicht geimpft sein werden, müssen sich nun auf strengere Maßnahmen einstellen. Welche zusätzlichen Einschränkungen jetzt für Ungeimpfte beschlossen wurden, klären wir jetzt auf.

Diese Artikel könnten euch ebenfalls interessieren: 

Das kommt ab Oktober auf Ungeimpfte in Hamburg zu

Wie bereits mit der 2 G-Regel ist Hamburg das erste deutsche Bundesland, das weitere Einschränkungen für Ungeimpfte beschließt. Für Sie wird die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ab dem nächsten Monat teurer und komplizierter. Ab dem 11. Oktober werden die sogenannten Bürgertests, die es bis dato frei zu buchen galt, kostenpflichtig und für Ungeimpfte mit etwa 15 bis 30 Euro berechnet. Doch nun geht das Bundesland noch weiter: Wie der Hamburger Senat am vergangenen Dienstag nämlich beschloss, werden die Testergebnisse künftig nur noch anerkannt, wenn sie aus einer medizinischen Einrichtung stammen. Zahlreiche Schnelltestcenter bleiben damit außen vor und müssen durch den Besuch beim Hausarzt, der Apotheke oder in Laboren ersetzt werden. Die bekannten Test-Container sollen ab Mitte Oktober nur noch "der eigenen Information" dienen wie die WELT berichtet. Die dort ausgestellten Zertifikate haben dann jedoch keinen Ausweischarakter mehr. Für Kinder bleibt jedoch eine Sonderregelung. Sie werden regelmäßig in den Hamburger Schulen getestet und müssen im Alltag keinen zusätzlichen negativen Testnachweis vorzeigen. Ein Nachweis etwa über den Schülerausweis reicht da aus.

© istock/ circle creative studio

Diese Themen solltet ihr euch auch nicht entgehen lassen:

Lade weitere Inhalte ...