Delta-Variante: Besorgniserregende Nachricht

Delta-Variante: Besorgniserregende Nachricht

Die erstmals in Indien entdeckte Delta-Mutation des Coronavirus breitet sich nun auch in Deutschland rasant aus – ein Grund zur Sorge für Experten. Hier haben wir alle Infos zusammengefasst.

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Laut Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) von Donnerstagmorgen ist die Sieben-Tage-Inzidenz erneut sprunghaft gestiegen und liegt nun bei 8,0. Beim jüngsten Tiefstand am 6. Juli hat die Inzidenz noch bei 4,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern gelegen. Gleichzeitig steigen auch die Infektionen mit der Delta-Variante des Coronavirus. Die zuerst in Indien entdeckte Virus-Form gilt als deutlich ansteckender als bisherige Mutanten des Virus und hat die Infektionszahlen in mehreren Ländern massiv steigen lassen – auch in Deutschland hat sich die Virus-Variante rapide durchgesetzt. Inzwischen ist der Mutant in drei Viertel der Corona-Proben vorhanden. Als besorgniserregend gilt auch der Zusammenhang von Delta-Ansteckungen und Reisen ins Ausland. Alle Details zu den beunruhigenden Berichten erfahrt ihr jetzt hier...

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Delta-Mutation dominiert

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist zwar noch einstellig, aber Experten beobachten einen Anstieg. Binnen eines Tages wurden insgesamt 1642 Neuinfektionen gemeldet. Zum Vergleich: Vor einer Woche lag der Wert noch bei 970 Ansteckungen. Die Delta-Variante hat sich nach einer rasanten Ausbreitung in Europa auch in Deutschland rapide weiterentwickelt. Die hochinfektiöse Mutation, welche erstmals im Oktober 2020 in dem indischen Bundesstaat Maharashtra gefunden wurde, dominiert nun eindeutig in Deutschland. Laut Angaben des RKI wurde die Delta-Mutation in 74 Prozent der untersuchten Corona-Proben nachgewiesen. Infektionen mit der zuvor vorherrschenden Alpha-Variante nahmen laut Bericht in den vergangenen Wochen jedoch sehr schnell ab, auf nun noch rund 22 Prozent. Wichtig für den Sommer: Auch Delta-Ansteckungen in Zusammenhang mit Reisen in beliebte Urlaubsziele wie Spanien werden vermehrt gemeldet. Bei jedem zehnten gemeldeten Delta-Fall liegt laut Angaben ein möglicher Zusammenhang mit Auslandsreisen vor. Voraussetzung für einen möglichst coronafreien Herbst sei ein hohes Impftempo, so Experten. Laborexperimente deuten laut RKI darauf hin, dass vollständig Geimpfte auch bei Delta einen hohen Schutz vor schweren Krankheitsverläufen haben. Jedoch stockt die Impfkampagne momentan, obwohl ausreichend Impfstoff verfügbar ist...

Wie häufig kommen besorgniserregende #SARSCOV2 Varianten #VOC zurzeit in Deutschland vor?

18. Bericht des #RKI mit Analysen und Trends:https://t.co/nS09l8OOZK pic.twitter.com/CWUWfAC8rx

— Robert Koch-Institut (@rki_de) July 14, 2021

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