Donald Trump: Dreht er jetzt durch?

Donald Trump: Dreht er jetzt durch?

Das Drama um Donald Trump nimmt auch Wochen nach Abschluss seiner Amtszeit kein Ende. Heute wird das zweite Impeachment-Verfahren gegen den Ex-Präsidenten eingeleitet, welches je nach Ausgang den Republikaner völlig zum Durchdrehen bringen könnte...

Vor gut einem Jahr begann erstmalig ein Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump und womit niemand gerechnet hätte: Zum ersten Mal in der amerikanischen Geschichte wurde im Januar 2021 auch ein zweiter Prozess dieser Sorte gegen den 74-Jährigen eingeleitet. Er sei laut seiner demokratischen Gegner eine zu große Gefahr für die Demokratie, sodass sichergestellt werden muss, dass er nicht noch einmal an die Macht gelangt, wie er es eigentlich plant. Im Fokus des heute beginnenden Prozess steht der Sturm auf das Kapitol, welches zu Jahresbeginn von den Anhängern des Immobilienmoguls verübt wurde. Der Republikaner wird als Anstifter der Unruhen angesehen, da er mit Aussagen wie zum angeblich vorherrschenden Wahlbetrug bezüglich der Präsidentschaft das Feuer seiner Getreuen schürte. Mit dem schockierenden Ereignis vom 6. Januar im Mittelpunkt des Gerichtsverfahrens sei dies die Schwachstelle für Trumps Verteidigung, sodass die Argumente möglicherweise letztlich gegen ihn sprechen könnten – ein Grund, dass er jetzt völlig außer sich geraten könnte...

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Dreht Donald Trump jetzt durch?

Eine nervenaufreibende Phase steht dem Ex-Präsidenten bevor, denn bis Anfang der nächsten Woche könnten die Senatoren schon ein Urteil bezüglich seines weiteren politischen Seins gefällt haben. Die Wahrscheinlichkeit einer Amtsenthebung ist trotz des Aspekts seiner indirekten Beteiligung am Sturm des Kapitols sehr gering. Neben den Demokraten sitzen nämlich auch Donald Trumps getreue Republikaner im Entscheidungsstuhl und davon müssten zusätzlich zu den 50 Gegenspieler auch 17 der eigenen Verbündeten gegen ihren ehemaligen Staatsmann stimmen. Die Zweidrittelmehrheit zu erreichen, scheint somit schwer vorstellbar, immerhin ziehen seine Anhänger das Argument heran, dass das Verfahren verfassungswidrig sei, da der 74-Jährige nicht mehr im Amt ist. Über diese Gültigkeit soll im ersten Schritt des Prozesses heute nun diskutiert werden. Je nachdem, wie diese Entscheidung ausfällt, gestaltet sie den Fortgang des weiteren Prozedere maßgeblich mit und auch auf die weiteren Reaktionen des ehemaligen Staatschefs dürfen wir gespannt bleiben. Wir halten euch jedenfalls über den Ausgang dieser geschichtlichen Einzigartigkeit auf dem neuesten Stand!

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