Lockdown bis 2022: Merkel-Virologin prophezeit

Lockdown bis 2022: Merkel-Virologin prophezeit

Ein Lockdown bis zum Ende des Jahres wollen wir uns gar nicht ausmalen. Eine Virologin, die zu Angela Merkels Beraterstab gehört, bringt diesen nun aber ins Gespräch...

Der anhaltende Lockdown kostet viele Nerven. Neben den freizeitlichen Aktivitäten wie Restaurantbesuchen, Terminen beim Friseur oder Reisen in ferne Länder, die uns normalerweise jede Menge Freude bereiten und derzeit undenkbar sind, gehören zu den Maßnahmen, die eine Verbreitung des Coronavirus verhindern sollen, auch Dinge, die die Existenzen vieler bedrohen sowie für Kindern und Jugendliche ungleiche Chancen auf Bildung bedeuten. Schleunigst dem Lockdown zu entkommen und mit der AHA-Formel – also Abstand, Hygiene und einem Mund-Nasen-Schutz im Alltag – der Pandemie zu entgegnen, ist deshalb das Ziel. Glaubt man allerdings der Virologin Brinkmann, die Mitglied des Beraterstabs der Bundesregierung von Angela Merkel und der Regierung der Bundesländer ist, könnte dieses längst verfehlt worden sein und der Lockdown bis 2022 drohen.

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Laut Merkel-Virologin: Der Lockdown bis 2022 droht!

Es mag wie ein schlechter Scherz klingen, wenn von einem Lockdown die Rede ist, der bis zum kommenden Jahr 2022 andauern soll. Allerdings könnte laut Virologin Melanie Brinkmann vom Braunschweiger Helmholtz-Zentrum ein solches Szenario drohen und immer wieder mit ständigen und neuen Shutdowns gearbeitet werden müssen, um das Virus in Schach zu halten. Als besondere Gefahr hierfür erkennt Brinkmann die Mutationen und warnte gegenüber dem Spiegel: "Wir kriegen niemals genügend Menschen geimpft, bevor die Mutanten durchschlagen." Zudem scheint sie sicher: "Dieser Wettlauf ist längst verloren." Trotz der groß angelegte Impfkampagne sieht die Virologin kein Entkommen vor neuen Shutdowns. Das Impfen werde "uns erst aus der Pandemie befreien, wenn sie weltweit abflaut", lässt Brinkmann verlauten. Ihr knallhartes Urteil: "Das wird uns 2022 noch beschäftigen – und wahrscheinlich noch darüber hinaus." Lockerungen, nach denen wir uns alle sehnen und die bei einer Inzidenz von 50 laut der Politik eintreten können, sieht die Forscherin als Gefahr: "So eine Mittelinzidenz bedeutet letztlich eine Art Dauer-Lockdown, aus dem man nur zwischendurch mal kurz auftauchen und nach Luft schnappen kann."Wir wollen uns nicht ausmalen, welche Folgen das Eintreten dieser Prophezeiung für Wirtschaft, Bildung und das soziale Leben haben könnte...

© Getty Images

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