Lockdown: Steht uns eine Verlängerung bis Ende Februar bevor?

Lockdown: Steht uns eine Verlängerung bis Ende Februar bevor?

Der Lockdown ist notwendig, damit die Zahl der Infizierten abnimmt und ein Ende des Virus in Sicht ist. Doch die massiven Einschränkungen hinterlassen auch Spuren, daher hoffen viele auf die Rückkehr in den normalen Alltag. Allerdings ist jetzt die Rede von weiteren zwei Wochen Lockdown…

Der Lockdown hat uns seit einiger Zeit fest im Griff und ist absolut notwendig, um die Zahl der Infizierten einzudämmen und ein Ende der Pandemie zu verschaffen. Doch die aktuellen Einschränkungen beeinflussen uns alle. Sie krempeln unseren Alltag vollkommen um und bedrohen viele Existenzen. Die harten Maßnahmen hinterlassen zudem viele psychischen Spuren. Daher fiebern umso mehr Menschen auf den 14. Februar hin, dem Tag, bis zu dem die Corona-Maßnahmen vorerst gelten sollen. Doch freuen wir uns nicht zu früh? Wie das Nachrichtenportal Business Insider jetzt berichtet, ist nämlich eine Verlängerung um zwei Wochen, also bis Ende des Monats, im Gespräch. Denn Merkels Ziel ist immer noch, Inzidenzwerte unter 50 zu erreichen und die Mutation macht ihr aktuell noch große Sorge, da die Situation noch nicht unter Kontrolle sei. Der Corona-Lockdown geht damit wohl noch einmal in die Verlängerung – mit teilweisen Änderungen. Am 10. Februar sprechen Kanzlerin Angela Merkel und die Länder-Chefs über die aktuelle Corona-Lage. Doch worauf können wir uns jetzt schon einstellen?

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Lockdown: Weitere Verlängerung um zwei Wochen im Gespräch

Trotz einer wahrscheinlichen Verlängerung soll es nicht so weitergehen wie bisher. Laut dem Nachrichtenportal Business Insider sollen die Länder „erste Freiräume für Öffnungen“ bekommen. In Regionen, wo der Inzidenzwert deutlich unter 50 liegt, sollen Schulen und Kitas flexibel öffnen dürfen. Merkel hofft dabei auf eine größere Einheitlichkeit bei den Lockerungen. Einheitlich sieht es derzeit allerdings nicht wirklich aus. Immer mehr Bundesländer legen sogenannte Stufenpläne vor, in denen sie verschiedene Inzidenzwerte festhalten, bei denen unterschiedliche Maßnahmen greifen – je nach Entwicklung der Corona-Lage. Schleswig-Holstein und Niedersachsen haben schon Entwürfe vorgelegt, Thüringen ist in der Planung. Ob sich die Regierungschefs jedoch auf einen Stufenplan einigen können, der deutschlandweit gilt, ist derzeit sehr unwahrscheinlich. In den aktuellen Vorberatungen zum Gipfel werden die Konzepte als zu kleinteilig beschrieben. Noch nicht geklärt ist zudem, ob mit den inzidenzabhängigen stufenweisen Öffnungen bei einer Verlängerung des Lockdowns um zwei Wochen erst Anfang März begonnen wird oder bereits Mitte Februar. Das werden die anstehenden Beratungen am kommenden Mittwoch zeigen. So lange schweben wir wohl erstmal noch im Ungewissen...

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