Neue Corona-Maßnahme: Harte Forderung

Neue Corona-Maßnahme: Harte Forderung

Derzeit steigt die Zahl der Neuinfektionen rasant, weshalb Deutschland über eine Ausweitung der 2G-Regel diskutiert. Doch ein Virologe geht noch weiter und fordert die 1G-Regel….

Die Ankündigung von Sachsen und Österreich, landesweit ab Montag die 2G-Regel einzuführen, also nur noch Geimpften und Genesenen den Zutritt zu Innenräumen zu gewähren, war wohl für viele ein Schock. Doch aktuell steigt die Zahl der Neuinfektionen so rasant, dass eine Verschärfung der Maßnahmen unausweichlich ist, um einen harten Lockdown für alle zu verhindern. Denn Deutschland kämpft gegen die vierte Coronawelle, welche aktuell drastische Ausmaße einnimmt. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Neuinfektionen ist mittlerweile auf 191,5 gestiegen, während der Wert vor rund einer Woche noch bei 149,4 lag. Zudem hat das RKI innerhalb 24 Stunden 23 543 Neuinfektionen gemeldet – diese Rekordwerte sind erschreckend, weshalb nun auch einige Experten warnen. Der Virologe Jonas Schmidt-Chanasit äußerte nun jedoch, dass die 2G-Regel nicht ausreiche. Man müsste weitere Schritte einleiten. Wir klären auf…

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Virologe fordert die 1G-Regel

Der Virologe Jonas Schmidt-Chanasit warnte gestern im Deutschlandfunk, dass die 2G-Regel nur eine "Scheinsicherheit" sei. Man müsse beachten, dass sich auch Geimpfte infizieren können und das Virus übertragen, auch wenn die Wahrscheinlichkeit hier geringer sei. Seiner Meinung nach sei die 1G-Regel die einzige sichere Lösung. Dies bedeutet, dass alle, egal ob geimpft, ungeimpft oder genesen getestet werden müssen. Dies sollte vor allem in problematischen Bereichen gelten, wo eher anfälligere Menschen gefährdet sind. Man sollte das Testen nicht in den Hintergrund rücken, mahnte der Experte. Zugleich kritisierte er, dass die kostenlosen Bürgertests Mitte Oktober abgeschafft wurden. Doch nicht nur er, auch die Amtsärzte in Deutschland sprechen sich im Hinblick auf die steigenden Neuinfektionen für eine Ausweitung der Schnelltests für Geimpfte aus. Ute Teichert, die Vorsitzende der Ärzte des öffentlichen Gesundheitsdienstes, äußerte gegenüber den Zeitungen der Funke Mediengruppe: "Je höher die Inzidenzen jetzt werden, desto notwendiger ist es, dass grundsätzlich neben den Ungeimpften auch Geimpfte getestet werden, bevor sie beispielsweise Zutritt zu Heimen und Kliniken erhalten."

© Foto von Tai's Captures von Unsplash

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