Pussy Riot Berufungs-Prozess vertagt

Pussy Riot Berufungs-Prozess vertagt

Am 17. August wurden Maria Aljochina, Nadeschda Tolokonnikowa und Jekaterina Samuzewitsch von der Anti-Putin-Band Pussy Riot zu zwei Jahren Haft verurteilt. Heute startete der Berufungsprozess – und musste gleich wieder unterbrochen werden.

© dpa
Pussy Riot bei der Berufungsverhandlung in Moskau

Maria Aljochina, Nadeschda Tolokonnikowa und Jekaterina Samuzewitsch, die drei Mitglieder der Band Pussy Riot, protestierten in einer Moskauer Kirche gegen Putin und wurden wegen "Rowdytums aus religiös motiviertem Hass" zu zwei Jahren Haft verurteilt.

Eine Strafe, die die drei Frauen nicht auf sich sitzen ließen und deshalb Berufung einlegten. Und direkt zum Prozess-Start, heute am 01. Oktober, gab es eine Überraschung:

Jekaterina Samuzewitsch fühlt sich von ihrem Anwalt nicht richtig vertreten und sucht nun einen neuen Verteidiger. Das Verfahren wurde auf den 10. Oktober vertagt.

Während es drin im Gerichtssaal, trotz des Anwaltswechsel ruhig ablief, fanden vor dem Justizgebäude wieder lautstarke Proteste von Pussy Riot-Fans und -Gegnern statt.

GRAZIA hatte Anfang August dazu aufgerufen, sich für die Freilassung des Protest-Trios starkzumachen. Wir bleiben dran und hoffen, dass der neue Anwalt den Mädels Glück bringt!

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