Vierte Welle Corona: Jetzt ist es raus

Vierte Welle Corona: Jetzt ist es raus

Die Zahl der Neuinfektionen steigt drastisch – um die Inzidenz zu bremsen, haben die Gesundheitsminister nun eine Verschärfung der Maßnahmen beschlossen…

Die Corona-Pandemie gleicht einer Achterbahnfahrt: Ständig geht es auf und ab und die Zahl der Neuinfektionen und auch die Maßnahmen ändern sich ständig. Von Kontaktbeschränkungen, Ausgangssperren bis hin zu Mund-Nasenschutzmasken oder dem Mindestabstand, haben wir einiges durchgemacht. Um das Coronavirus zu bekämpfen, setzen wir vor allem auf die Coronaimpfung. Doch stockten anfangs die Impfungen, weil es zu wenig Impfstoff gab, verlaufen die Impfungen seit geraumer Zeit sehr schleppend, weil sich einige dazu nicht bereit erklären. Derzeit sind 70,1 Prozent der deutschen Bevölkerung erstgeimpft und 67,5 Prozent haben eine vollständige Impfung hinter sich, allerdings müssen laut einer Berechnung der Robert Koch-Insitut (RKI) mindestens 85 Prozent für eine Herdenimmunität komplett geimpft sein. Im Hinblick auf die steigenden Zahlen der Neuinfektionen haben sich die Gesundheitsminister in der vergangenen auf weitere Verschärfungen geeinigt, die in den kommenden Wochen gelten sollen…

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Diese Corona-Maßnahmen kommen nun auf uns zu

Die derzeitige Lage in Deutschland hat sich rapide verschlechtert: Mit einer bundesweiten Corona-Inzidenz von 303,0 wurde ein neuer Höchststand erreicht und die vierte Welle ist im vollen Gange. Daher haben die Gesundheitsminister von Bund und Ländern vor rund einer Woche die Verschärfung der Corona-Maßnahmen besprochen. Sie fordern, Auffrischungsimpfungen für alle Geimpften nach sechs Monaten zu ermöglichen. Dafür sollen unter anderem Impfbusse und Impfzentren vermehrt in den Einsatz kommen, äußerte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn nach dem Treffen in Lindau: "Boostern nach sechs Monaten sollte die Regel werden – nicht die Ausnahme", so Spahn. Dies solle vor allem für Ältere und das Personal von Pflege- und Gesundheitseinrichtungen gelten. Auch Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek warnte vor der ernsten Lage: "Es ist wichtig, die Dynamik, die jetzt da ist, zu brechen". Außerdem einigten sich die Minister auf strengere Kontrollen der 3G-Regel, der 2G-Regel als Option in Regionen mit sehr hohen Infektionszahlen sowie einer Testpflicht für Alten- und Pflegeheime. Demnach müssen geimpfte oder genesene Heim-Besucher einen Test vorweisen. Für alle sind diese seit vergangenem Wochenende wieder kostenfrei zugänglich.

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