Fashion

Stella & Dot: Schmuckkauf nach dem Tupperwaren-Prinzip

Von Christina am Freitag, 8. April 2016 um 12:51 Uhr

Die ehrlichsten Beraterinnen sind immer noch Freundinnen. Sie sagen nicht das, was man hören möchte, und werden glücklicherweise auch nicht wie professionelle Verkäuferinnen dafür bezahlt, ständig auszurufen: „Oh, das steht Ihnen wirklich ausgezeichnet!“ Bei sogenannten Trunk-Shows oder Style-Partys im privaten Umfeld wird aus dem Kaufen hingegen ein intimes Erlebnis: lustig und entspannt.

So läuft es auch bei dem US-Label Stella & Dot. Die Marke ist bei Promis wie zum Beispiel Rihanna oder Beyoncé extrem angesagt – und das, obwohl es sich bei den Stücken um Modeschmuck handelt.

Die Designerinnen Jessica Herrin und Blythe Harris gründeten das Unternehmen 2008 – und bieten Frauen, die ins Fashion-Business einsteigen wollen, sehr interessante Möglichkeiten.

„Man erreicht viel mehr, wenn man Frauen ein wenig Flexibilität ermöglicht“, erzählt Blythe Harris, die selbst zwei kleine Kinder hat.

„Viele Frauen würden gerne eine eigene Boutique besitzen, aber dazu muss man viel investieren. Bei uns kann man klein anfangen.“ Die Starter-Sets kosten zwischen 199 Euro und 699 Euro, und das monatliche Gehalt richtet sich danach, wie viele Stunden man investiert. Entlohnt wird man durch eine Umsatzprovision. In der Regel laden die Gastgeberinnen 20 bis 30 Leute zu sich nach Hause ein.

Letztendlich funktioniert es so wie bei dem guten alten Tupperwaren-Partys. Der große Unterschied: Die Stücke verkaufen sich von selbst, weil sie cool, wandelbar und erschwinglich sind.

 

 

Text: Susanne Kaloff

Themen
Stella & Dot,
fashion business,
us-label,
existenzgründung,