Fashion

Warum der Online-Shop 'Revolve' so erfolgreich ist

Von Martyna am Dienstag, 26. Juli 2016 um 16:13 Uhr

Als wir letzte Woche unseren Instagram-Account durchscrollten, ist uns eins besonders aufgefallen: Der Hastag #revolveinthehamptons war überall zu sehen. Ob Kim Kardashian oder unsere Lieblingsbogger: Alle waren auf dieser Gartenparty! Wir haben uns mal mit dem Online-Shop befasst und für euch herausgefunden warum er DIE neue It-Bezugsquelle für trendige Teile ist…

Es ist das am schnellsten wachsende Start-up Amerikas: Revolve.com  wird von so vielen Celebrities unterstützt, dass wir uns jetzt mal für euch die Zeit genommen haben, um herauszufinden, was genau das Besondere am Online-Shop ist. Reine Recherche, wir schwören es! Besonders nach der wohl coolsten Gartenparty ever am vergangenen Wochenende, mussten wir genau wissen, was los ist. Revolve lud ein und alle kamen: Kim Kardashian (die übrigens 700.000 Dollar für ihren Auftritt bekommen haben soll), Schmuckdesignerin Nicole Richie, Justin-Bieber-Ex Hailey Baldwin, Neu-Mama Chrissy Teigen, Blogger-Queen Chiara Ferragni, die Schweizer Social-Media-Sensation Kristina Bazan und It-Girl Olivia Palermo
 

 

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Das Erfolgskonzept Revolve 

Kritiker würden jetzt vielleicht sagen, dass jedes Brand mit genügend Kapital die heißesten Influencer zu all seinen Events 'einladen' kann. Ja, da stimmen wir grundsätzlich zu. Aber das Phänomen Revolve kann man damit nicht einfach so erklären. Gegründet wurde der Store bereits im Jahr 2002 von Michael Mente und Mike Karanikolas – zwei Männern! Ihre Motivation? Einen Online-Shop zu gründen, der die angesagtesten Marken führt und Trends bereits verkauft, wenn die breite Masse noch nicht mal davon gehört hat. Na gut, heute gibt es dafür auch Asos oder Topshop aber zu der Gründungszeit schafften es die beiden Mike's, wie sie von ihren über 500 Mitarbeitern genannt werden, eine zentrale Anlaufstelle für die junge Trendsetterin zu schaffen: Alles, was die modeaffine Frau braucht, an einem Platz, ohne stundenlanges Shopping in der City. Diese Erfolgs-Idee kam den Gründern wegen einer ganz spezifischen Marke: 7 for all Mankind. Gegenüber dem Magazin 'Forbes' sagte Mente in einem Interview Ende des vorherigen Jahres folgendes:

“Das ist ein beliebtes Teil, das tausende Menschen suchen und man konnte damals nur vier bis sechs Jeans online finden.”

 

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Seitdem hat sich viel getan. Mehr als ein Jahrzehnt später führt Revolve jede erdenkliche, hippe It-Marke: 7 for all Mankind, Free People, Current/Elliot, J Brand, PaigeRag & Bone und hundert weitere. Viele Brands bekommt man sonst nur schwer in Deutschland und so kann sich die internationale Kundin von Kopf bis Fuß mit qualitativ hochwertigen Stücken im Ami-Style einkleiden. Ganz nach dem Motto: young, wild, free and fashion-forward. 

 

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So klappt es mit den Promis

Honest hat Jessica Alba, Kora Cosmetics hat Miranda Kerr und Revolve hat sie alle! Für viele Celebrities und Blogger ist eine Kooperation mit einigen ihrer Freunde und Bekannten sicher spannender als wenn sie die gesamte Markenidentität allein verkörpern müssen. So geht es einige Male im Jahr für die coole Gang in die Hamptons oder sie machen beim Coachella-Festival einen kurzen Abstecher zur Revolve-Booth, schießen ein paar Bilder und trinken zusammen einen Smoothie. So haben beide Seiten etwas davon. Der Shop hat lebensechte Puppen, denen wir am liebsten alles vom Leib abkaufen wollen und die Influencer posten Selfies mit Kim Kardashian oder Chrissy Teigen, was natürlich immer Follower bringt. 
 

 

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Wir finden, dass die beiden Mike's mit ihrem Markenkonzept voll ins (kleine) Schwarze der Neuzeit getroffen haben und werden ganz sicher mal im Sale stöbern…