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Warum du diesen Sommer nur noch Fahrrad fahren solltest

Von Martyna am Dienstag, 5. Juli 2016 um 13:04 Uhr

Endlich ist es jeden Tag so warm, dass man viel lieber draußen als drinnen ist. Das ist nur einer der Gründe, wieso wir so riesige Radfahr-Fans sind. Man bewegt sich, ist an der frischen Luft und fühlt sich irgendwie frei. Was für Vorteile radeln noch hat und wieso wir bald mit unserem Traumprinzen zusammen in die Pedale treten – Hier der große Sommer-Rad-Check.

Freie Fahrt für Endorphine

 

Über die Jahre haben sich zahlreiche Studien angesammelt, beispielsweise die der East Anglia University in Norwich, die Radfahrer zu den glücklichsten aller Pendler erklären. Dafür verantwortlich sind die Endorphine, die beim Radeln ausgeschüttet werden. Es ist bekannt, das Radfahren genau wie Joggen oder andere Sportarten, Endorphine in unserem Körper freisetzt. Die Glückshormone entspannen uns und wirken sich positiv auf unsere Stimmung aus. Sicherlich gibt es niemanden da draußen, der besonders gesprächig geschweige denn „flirty“ ist, wenn sich die Laune unter Normalnull bewegt. 
 

 

Ein von Sara Sampaio (@sarasampaio) gepostetes Foto am

Aber hier spielt noch mehr als nur Biologie eine Rolle. Radfahren ermöglicht eine sehr viel bessere Kontrolle über soziale Interaktionen als beispielsweise in der Bahn oder zu Fuß. Zwar ist es recht einfach, jemanden neben sich in der Bahn anzusprechen, aber wehe, der Flirtversuch geht nach hinten los. Dann steht man unangenehm schweigend nebeneinander und weiß nicht, wohin mit sich. Oder noch schlimmer: Womöglich haben die umstehenden Pendler den Annäherungsversuch verfolgt und amüsieren sich im Stillen. Peinlich! Dann lieber erhobenen Hauptes der unangenehmen Situation davonfahren und seine Würde mitnehmen. 
 

Dream-Date Fahrradtour 

Wir nehmen uns mal ein Beispiel an Weiberheld Leonardo DiCaprio. Dessen Lieblingsbeschäftigung ist es, mit den Topmodels dieser Welt quer durch New York City zu cruisen und hier und da einen Kaffeestopp zu machen. Die aktuelle Auserwählte ist das polnische Model Ela Kawalek. Zusammen geht es mit Vollgas und guter Laune durch die City. 

Wieso wählt Leo bloß ständig Radel-Dates aus? Weil der Mann mit dem Oscar weiß, dass Gemeinsamkeiten verbinden. Wer also auf Partnersuche und abenteuerlich veranlagt ist, braucht sich keine Sorgen zu machen, eine stubenhockende Couchpotato neben sich auf dem Fahrradweg anzutreffen. Die Basics stimmen also. Die Themenwelt möglicher Gespräche unter Radfahrern ist außerdem äußerst vielfältig: gemeinsam über die schönsten Strecken in der Umgebung philosophiert, sich nach der stylischen Ausrüstung des Gegenübers erkundigt oder direkt in eine spannende Diskussion über die aktuelle Radwegpolitik vertieft? Herzlichen Glückwunsch, es läuft! Über die supercoole Busausstattung zu reden ist garantiert nicht halb so spannend. 

Zeigt her eure Waden:

Beim Tritt in die Pedale aktivieren wir alle großen Muskelgruppen. Kein Wunder also, dass regelmäßiges Strampeln mit einem knackigen Hintern und sexy Waden belohnt wird, denen man gerne hinterher schaut. Damit die gewünschten Effekte ein- und keine Probleme auftreten, muss das Fahrrad richtig eingestellt sein. „Wer auf dem Rad gut aussehen möchte, der sollte darauf achten gut auf dem Sattel sitzen. Zu allererst sollte das Fahrrad die richtige Größe haben.
 

 

Ein von Kenza Zouiten (@kenzas) gepostetes Foto am

Die richtige Sitzhöhe lässt sich für Alltagsradler dann recht leicht bestimmen: Dazu den Fuß mit der Ferse aufs Pedal stellen. Ist dein Bein durchgestreckt, das Pedal steht auf sechs Uhr und du sitzt gerade auf dem Sattel, so passt die Höhe“, so Benjamin Topf, Fahrradexperte bei ROSE Bikes. Im Gegensatz zur Autofahrt kann man beim Strampeln auf dem Bike das Spiel der Muskeln so richtig schön mitverfolgen und seine Reize zur Schau stellen. 

Mit diesen Tipps kann die nächste Radtour kommen. Also hopp, hopp! Heute noch zum Frühlings-Chek mit der alten Gurke, aufsatteln, losdüsen und losflirten! 

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