Beauty

Beine epilieren: Auf diese Dinge solltet ihr achten

Von Marvena.Ratsch am Dienstag, 21. April 2020 um 13:15 Uhr

Ihr wollt eure Beine lieber epilieren, damit ihr euch nicht alle zwei Tage rasieren müsst? Dann solltet ihr unbedingt auf einige Dinge achten, damit das Ergebnis dieser Haarentfernungsmethode auch optimal ausfällt…

Der Sommer steht vor der Tür, die Temperaturen steigen so langsam und die Kleider oder Röcke können wieder etwas kürzer werden. Dies heißt natürlich auch, dass wir jetzt unsere Beinhaare verschwinden lassen wollen, damit eine glatte und gepflegte Haut unter unseren liebsten Kleidungsstücken zum Vorschein kommt. Ob Rasieren, Sugaring oder die IPL-Methode – es gibt mittlerweile unzählige Methoden einer Haarentfernung, die alle ihre Vor- und Nachteile mit sich bringen. Eine Möglichkeit, die Haare zu entfernen wird allerdings nicht allzu häufig thematisiert, obwohl sie ähnlich schnell wie eine Rasur und gleichzeitig lang anhaltend, wie ein Waxing ist, dafür aber günstiger. Die Rede ist natürlich von der Epilation. Damit ihr euch nicht stundenlang mit dem Thema auseinandersetzen müsst, haben wir euch die wichtigsten Informationen zu dieser Methode rausgesucht und verraten euch alles, was ihr über das Epilieren wissen müsst. 

Beine epilieren: Das solltet ihr darüber wissen

Ähnlich, wie der Methode mit Wachs, werden die Härchen mithilfe eines kleinen Geräts, das aus einem automatisch betriebenen Pinzettensystem besteht, an der Haarwurzel gefasst und herausgezogen. Klingt schmerzhaft, ist es beim ersten und zweiten Mal auch, doch je häufiger und vor allem je regelmäßiger ihr diese Methode nutzt, desto feiner und langsamer wachsen unerwünschte Stoppeln und Härchen nach und desto weniger schmerzt die Anwendung. Im Gegensatz zur klassischen Haarentfernung habt ihr hier den Vorteil, dass ein Epilierer euch langfristig haarfrei zaubert. Ihr müsst nicht, wie sonst mit einem Rasierer jeden zweiten Tag eure Beinhaare entfernen, da diese nach der Epilation langsamer wachsen. Tut ihr dies also häufiger, müsst ihr sie irgendwann, je nach Haartyp, auch nur noch alle zwei bis vier Wochen entfernen. Allerdings hat diese Methode auch seine Nachteile und die heißen: gereizte Haut und eingewachsene Haare! Allerdings lassen sich diese Probleme mit einigen Tricks ganz easy aus der Welt schaffen.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Ein Beitrag geteilt von Romina Meier (@donnaromina) am

Der richtige Zeitpunkt

Für eine optimale Epilation spielt die Wahl des richtigen Zeitpunktes eine wichtige Rolle. Damit wirklich alle Härchen von dem Gerät erwischt werden, solltet ihr eure Stoppeln auf eine Länge von circa zwei bis fünf Millimeter wachsen lassen und am Abend (damit die Haut sich über Nacht regenerieren kann) schließlich die Behandlung durchführen. Doch wer glaubt, dass direkt am Anfang vier Wochen Ruhe ist, hat falsch gedacht. Gerade wenn ihr eure erste Epilation hinter euch habt, solltet ihr in der Woche darauf schon wieder das Gerät in die Hand nehmen. Da die Haare unterschiedliche Wachstumsphasen haben und nicht mal die Hälfte der Haare zum gleichen Zeitpunkt an der Hautoberfläche erscheinen, empfiehlt es sich in den ersten Wochen alle sieben bis zehn Tage zu epilieren. Nach circa drei Monaten könnt ihr den Zeitraum, je nach Bedarf und individuellem Haarwachstum, auf alle zwei bis vier Wochen ausweiten. Wer übrigens noch auf der Suche nach einem Epilierer ist, der kann sich das Silk-épil 3 Modell von Braun zulegen. Das Produkt ist ein absoluter Bestseller und kostet gerade mal ca. 25 Euro.

Die richtige Technik

Damit die Haare auch wirklich an der Haarwurzel gepackt werden, solltet ihr auf die richtige Technik achten. Ähnlich, wie bei der Rasur, solltet ihr den Epilierer gegen die Haarwuchsrichtung ansetzen und in langsamen Zügen (deutlich langsamer, als bei der Rasur, da sonst die Stoppeln abbrechen und einwachsen) an den Beinen hochfahren. Wenn ihr mit der freien Hand eure Haut ein wenig auf Spannung bringt, könnt ihr die Schmerzen bei diesem Treatment am Anfang noch ein wenig mindern.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Ein Beitrag geteilt von AMINA MUADDI 🧚🏽‍♀️ (@aminamuaddi) am

Die richtige Vor- und Nachbereitung

Während der Epilation wird die empfindliche Haut stark gereizt, daher ist die richtige Vor- und Nachbereitung das A und O. Da eine der unschönen Folgen dieser Methode eingewachsene Haare sind, empfiehlt es sich direkt vor der Anwendung die behaarte Partie mit einem Peeling, wie diesem von Rituals, von alten Hautschüppchen zu befreien. Damit die Haarentfernung nicht allzu schmerzhaft wird, könnt ihr auch vorher eine heiße Dusche oder ein warmes Bad nehmen, denn so entspannt sich euer Körper, die Poren öffnen sich und ihr empfindet circa 30 Prozent weniger Schmerzen bei der Behandlung.

Habt ihr die Prozedur hinter euch gebracht, ist es ganz wichtig, dass ihr gewisse Pflegetipps beachtet. Die gerötete Haut sollte auf jeden Fall mit ausreichend Feuchtigkeit gepflegt werden. Treatments mit Kamillenextrakt oder Aloe Vera, wie dieses von May Beau, lindern die Reizungen und zaubern zarte Beine. Hat sich die Haut erholt, solltet ihr alle zwei bis drei Tage wieder ein Peeling nutzen, damit ihr regelmäßig die abgestorbenen Hautschüppchen entfernt und neue eingewachsene Haare keine Chance mehr haben.

Hier findet ihr noch mehr Beauty-Themen:

Meghan Markle: Diesem Serum verdankt sie ihre langen und dichten Wimpern

Lippen aufspritzen: Der ultimative Ratgeber mit Tipps vom Chirurgen

Themen