Beine epilieren: Auf diese Dinge solltet ihr achten

Ihr wollt eure Beine lieber epilieren, damit ihr euch nicht alle zwei Tage rasieren mĂŒsst? Dann solltet ihr unbedingt auf einige Dinge achten, damit das Ergebnis dieser Haarentfernungsmethode auch optimal ausfĂ€llt


Der Sommer steht vor der TĂŒr, die Temperaturen steigen so langsam und die Kleider oder Röcke können wieder etwas kĂŒrzer werden. Dies heißt natĂŒrlich auch, dass wir jetzt unsere Beinhaare verschwinden lassen wollen, damit eine glatte und gepflegte Haut unter unseren liebsten KleidungsstĂŒcken zum Vorschein kommt. Ob Rasieren, Sugaring oder die IPL-Methode – es gibt mittlerweile unzĂ€hlige Methoden einer Haarentfernung, die alle ihre Vor- und Nachteile mit sich bringen. Eine Möglichkeit, die Haare zu entfernen, wird allerdings nicht allzu hĂ€ufig thematisiert, obwohl sie Ă€hnlich schnell wie eine Rasur und gleichzeitig lang anhaltend wie ein Waxing ist, dafĂŒr aber gĂŒnstiger. Die Rede ist natĂŒrlich von der Epilation. Damit ihr euch nicht stundenlang mit dem Thema auseinandersetzen mĂŒsst, haben wir euch die wichtigsten Informationen zu dieser Methode rausgesucht und verraten euch alles, was ihr ĂŒber das Epilieren wissen mĂŒsst. 

Beine epilieren: Das solltet ihr darĂŒber wissen

Ähnlich, wie der Methode mit Wachs, werden die HĂ€rchen mithilfe eines kleinen GerĂ€ts, das aus einem automatisch betriebenen Pinzettensystem besteht, an der Haarwurzel gefasst und herausgezogen. Klingt schmerzhaft, ist es beim ersten und zweiten Mal auch, doch je hĂ€ufiger und vor allem je regelmĂ€ĂŸiger ihr diese Methode nutzt, desto feiner und langsamer wachsen unerwĂŒnschte Stoppeln und HĂ€rchen nach und desto weniger schmerzt die Anwendung. Im Gegensatz zur klassischen Haarentfernung habt ihr hier den Vorteil, dass ein Epilierer euch langfristig haarfrei zaubert. Ihr mĂŒsst nicht, wie sonst mit einem Rasierer jeden zweiten Tag eure Beinhaare entfernen, da diese nach der Epilation langsamer wachsen. Tut ihr dies also hĂ€ufiger, mĂŒsst ihr sie irgendwann, je nach Haartyp, auch nur noch alle zwei bis vier Wochen entfernen. Allerdings hat diese Methode auch seine Nachteile und die heißen: gereizte Haut und eingewachsene Haare! Allerdings lassen sich diese Probleme mit einigen Tricks ganz easy aus der Welt schaffen.

Der richtige Zeitpunkt

FĂŒr eine optimale Epilation spielt die Wahl des richtigen Zeitpunktes eine wichtige Rolle. Damit wirklich alle HĂ€rchen von dem GerĂ€t erwischt werden, solltet ihr eure Stoppeln auf eine LĂ€nge von circa zwei bis fĂŒnf Millimeter wachsen lassen und am Abend (damit die Haut sich ĂŒber Nacht regenerieren kann) schließlich die Behandlung durchfĂŒhren. Doch wer glaubt, dass direkt am Anfang vier Wochen Ruhe ist, hat falsch gedacht. Gerade wenn ihr eure erste Epilation hinter euch habt, solltet ihr in der Woche darauf schon wieder das GerĂ€t in die Hand nehmen. Da die Haare unterschiedliche Wachstumsphasen haben und nicht mal die HĂ€lfte der Haare zum gleichen Zeitpunkt an der HautoberflĂ€che erscheinen, empfiehlt es sich in den ersten Wochen alle sieben bis zehn Tage zu epilieren. Nach circa drei Monaten könnt ihr den Zeitraum, je nach Bedarf und individuellem Haarwachstum, auf alle zwei bis vier Wochen ausweiten. Wer ĂŒbrigens noch auf der Suche nach einem Epilierer ist, der kann sich das Silk-Ă©pil 3 Modell von Braun zulegen. Das Produkt ist ein absoluter Bestseller und kostet gerade mal ca. 25 Euro.

Die richtige Technik

Damit die Haare auch wirklich an der Haarwurzel gepackt werden, solltet ihr auf die richtige Technik achten. Ähnlich, wie bei der Rasur, solltet ihr den Epilierer gegen die Haarwuchsrichtung ansetzen und in langsamen ZĂŒgen (deutlich langsamer als bei der Rasur, da sonst die Stoppeln abbrechen und einwachsen) an den Beinen hochfahren. Wenn ihr mit der freien Hand eure Haut ein wenig auf Spannung bringt, könnt ihr die Schmerzen bei diesem Treatment am Anfang noch ein wenig mindern.

Die richtige Vor- und Nachbereitung

WĂ€hrend der Epilation wird die empfindliche Haut stark gereizt, daher ist die richtige Vor- und Nachbereitung das A und O. Da eine der unschönen Folgen dieser Methode eingewachsene Haare sind, empfiehlt es sich direkt vor der Anwendung die behaarte Partie mit einem Peeling, wie diesem von Rituals, von alten HautschĂŒppchen zu befreien. Damit die Haarentfernung nicht allzu schmerzhaft wird, könnt ihr auch vorher eine heiße Dusche oder ein warmes Bad nehmen, denn so entspannt sich euer Körper, die Poren öffnen sich und ihr empfindet circa 30 Prozent weniger Schmerzen bei der Behandlung.

Habt ihr die Prozedur hinter euch gebracht, ist es ganz wichtig, dass ihr gewisse Pflegetipps beachtet. Die gerötete Haut sollte auf jeden Fall mit ausreichend Feuchtigkeit gepflegt werden. Treatments mit Kamillenextrakt oder Aloe Vera, wie dieses von May Beau, lindern die Reizungen und zaubern zarte Beine. Hat sich die Haut erholt, solltet ihr alle zwei bis drei Tage wieder ein Peeling nutzen, damit ihr regelmĂ€ĂŸig die abgestorbenen HautschĂŒppchen entfernt und neue eingewachsene Haare keine Chance mehr haben.

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