Beauty

Revolutioniert Sephora mit DIESER Neuerung die Kosmetikbranche?

Von Frederika am Samstag, 12. Mai 2018 um 16:40 Uhr

Sephora geht mit gutem Beispiel voran und führt eine Neuerung ein, mit der wir beim Kosmetik-Shopping Gutes tun können…

Die Beauty-Welt entwickelt sich unglaublich schnell: Fast wöchentlich kommen neue, innovative Produkte auf den Markt, die immer besser, aber auch immer billiger sein müssen. Viele Hersteller greifen deshalb auf bestimmte Chemikalien zurück, um Kosten zu sparen. Dies geht allerdings auf Kosten der Umwelt, und ist auch für unsere Haut nicht unbedingt die beste Pflege. Doch zum Glück verändern sich nicht nur unsere Konsumgüter, sondern auch wir Menschen selbst: Immer stärker wird uns bewusst, dass wir Rücksicht auf unsere Erde nehmen müssen und genau das erleichtert uns Sephora jetzt. Als einer der weltweit größten Beauty-Retailer launcht die Kette jetzt, sowohl online als auch in den Stores, eine neue Kategorie, mit dem Namen "Clean at Sephora", die den Fokus auf umweltfreundliche Produkte legt und Marken vorstellt, die auf die Verwendung bestimmter Giftstoffe verzichten.

 

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"Clean at Sephora": Das steckt hinter der neuen Shopping-Kategorie

"Durch Analysen und Recherchen haben wir entdeckt, dass mehr als 60 Prozent aller Frauen die Produktlabel lesen, bevor sie etwas kaufen, und 54 Prozent ist es wichtig, eine Meinung zu 'sauberen' Produkten zu haben", erklärt Sephoras Marketing-Chef Artemis Patrick. "Der Kunde ist, wie viele von uns, unsicher, was Wörter wie 'sauber' und 'natürlich' eigentlich wirklich bedeuten. Deswegen wollen wir unseren Kunden eine Definition anbieten, die sie, wenn die wollen, bei der Produktauswahl berücksichtigen können.Im Laden sollen die ausgewählten Produkte mit einem entsprechenden Siegel beklebt werden, online werden sie eine eigene Seite bekommen. Ausgewählt werden nur Produkte, die weniger als ein Prozent synthetische Stoffe enthalten, also umgekehrt mindestens zu 99 Prozent natürlich sind. Auch Produkte, die tierische Öle enthalten, sollen nicht mit aufgeführt werden. Die Liste der Inhaltsstoffe, die nicht erlaubt sind, ist beachtlich lang und soll weiter ausgebaut werden.

Natürliche Kosmetik: Das müssen wir vor dem Einkauf beachten

Ist denn natürliche Kosmetik nun tatsächlich besser als Produkte mit synthetischen Inhaltsstoffen? Fakt ist, dass natürliche Substanzen für die Haut mindestens gleichermaßen irritierend sein können und das Potential haben, allergische Reaktionen hervorzurufen. Außerdem kann eine erhöhte Nachfrage bestimmte Zutaten in ihrer Existenz bedrohen – so zum Beispiel den Sandelholzbaum. Ob es sich lohnt, auch diese auf die Liste der unerwünschten Ingredients aufzunehmen?

Generell gilt es aber festzuhalten, dass es nie schaden kann, zu wissen, womit man sein Gesicht pflegt oder schminkt und ein Bewusstsein für Stoffe zu entwickeln, die einem selbst oder der Umwelt schaden. Deshalb ist Sephoras Ansatz vor allem im Hinblick auf die erhöhte Transparenz wertvoll und lässt hoffen, dass sich schon bald mehr Labels und Anbieter anschließen werden und weitere Ideen entwickeln, wie sich die Kosmetikbranche offen, transparent und umweltfreundlich gestalten lässt. 🌿

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