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Joghurt: Das passiert mit deinem Körper, wenn du ihn jeden Tag isst

Von Inga am Donnerstag, 18. Juli 2019 um 17:17 Uhr

Für viele gehört Joghurt auf den täglichen Speiseplan, doch welche Auswirkungen hat er eigentlich auf unseren Körper? Genau das haben wir herausgefunden und verraten dir, was passiert, wenn du ihn wirklich jeden Tag isst…

Für viele Menschen ist Joghurt ein fester Bestandteil ihrer Ernährung, denn er ist nicht nur lecker und kommt in unterschiedlichen Varianten daher, sondern macht sich auch extrem gut in Müsli, als Dressing, in Form von Soßen oder pur als Zwischensnack. Da das cremige Milcherzeugnis, das reich an Kalium, Natrium und Proteinen ist, aber seit einiger Zeit immer umstrittener ist, haben wir uns mit den Auswirkungen des Naturproduktes beschäftigt und sind auf aufschlussreiche Ergebnisse gestoßen. Was mit deinem Körper passiert, wenn du jeden Tag Joghurt in deine Ernährung einbaust, haben wir recherchiert und verraten wir dir jetzt.

1. Deine Darmflora reguliert sich 

Forscher vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung aus Braunschweig haben herausgefunden: Die im Joghurt enthaltenen Bakterien machen die Darmoberfläche widerstandsfähiger, indem sie den Zusammenhalt der sogenannten Epithelzellen stärken. Krankheitssymptome, wie chronische Darmentzündungen, werden dadurch abgeschwächt. Zudem kommen Probiotika natürlicherweise in milchsauren Produkten – wie Joghurt – vor, welche für eine gesunde Darmflora sorgen. 

2. Du baust besser Muskeln auf 

Noch einen positiven Effekt bringt Joghurt mit sich: Durch seine enthaltenen Proteine (ca. 10 Gramm auf 100 Gramm Joghurt) unterstützt er den Muskelaufbau. Sowohl vor, als auch nach dem Krafttraining sind Eiweiße nämlich der ideale Nährstoff, um Muskeln zu generieren und aufzubauen. Fehlt es hingegen an Proteinen – den Bausteinen der Muskeln – trainiert jeder noch so ambitionierte Sportler ins Leere.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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3. Deine Knochen werden gestärkt

Milchprodukte wie reine Kuhmilch, aber auch Magerquark, Naturjoghurt, Käse und griechischer Joghurt enthalten den Mineralstoff Kalzium, welches – neben Magnesium, Proteinen und Vitaminen – zur Gesundheit unserer Knochen beiträgt. Kalzium kann darüber hinaus das Risiko senken, Osteoporose – was eine Erkrankung des Skeletts ist, bei der die Knochen an Festigkeit verlieren – zu entwickeln. 

4. Du kannst Bauchschmerzen bekommen

Allerdings bringt Joghurt nicht nur positive Effekte auf unseren Körper mit sich. Viele Menschen leiden an Laktoseintoleranz, einer Milchzuckerintoleranz, denen das Enzym Laktase fehlt, das den Milchzucker aus Milchprodukten in verdauliche Bestandteile aufspaltet. Passiert dies nicht, gelangt der Milchzucker unverändert in den Dickdarm und wird dort von Bakterien zu Essig- und Milchsäure sowie Kohlendioxid abgebaut. Die Folge: heftige Bauchschmerzen, Durchfall und Blähungen

5. Dein Blutdruck wird gesenkt 

Wer nicht an einer Laktoseintoleranz leidet und häufig Joghurt isst, soll allerdings auf lange Sicht ein verringertes Risiko für Bluthochdruck haben. Wie eine US-Studie in Boston herausfand, sollen bereits zwei Becher von je 200 Gramm pro Woche das Risiko für erhöhte Werte senken. Fettarmer Joghurt – pur ohne Zucker – gilt dabei als die gesündeste Variante des Milchprodukts.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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6. Weniger PMS-Fälle und vaginale Infektionen

Dieser Punkt kommt uns Frauen besonders zugute: Die amerikanische Fachzeitschrift "The Family Physician" berichtet nämlich, dass ein Mangel an Kalzium und Magnesium zu einer stärkeren Ausprägung von PMS (Prämenstruelles Syndrom) führen kann. Frauen, die regelmäßig Joghurt essen, leiden daher statistisch weniger häufig an PMS, welches für viele Betroffene starke Schmerzen mit sich bringt. Frauen, die mindestens dreimal pro Woche Joghurt konsumieren, sollen zudem ein geringeres Risiko haben, vaginale Infekte zu bekommen. 

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