Britney Spears: "Sie zwangen mich zu reden"

Britney Spears: "Sie zwangen mich zu reden"

Britney Spears gibt auf Instagram ein Statement zu ihrem legendären Interview 2003 mit Diane Sawyer ab und erzählt, wie sehr sie das Gespräch bis heute belastet. 

Es ist eines der bekanntesten Interviews der 2000er. Nur kurze Zeit nach der Trennung von Justin Timberlake gibt Britney Spears im TV Auskunft über ihr Privatleben und bricht dabei in Tränen aus. Die Journalistin Diane Sawyer, die das Interview mit der damals 21-Jährigen führte, nimmt Britney stark ins Kreuzverhör und wird dafür nun von der Sängerin verbal angeklagt. Denn vor allem die Art, mit der das berühmte Gesicht von Good Morning America die junge Frau damals befragte, stellt Spears heute an den Pranger. Wer sich nicht ganz erinnert: Gleich zu Beginn des Interviews stellt die Journalistin ihre Gesprächspartnerin bloß, indem sie Magazincover, auf denen die Sängerin halbnackt zu sehen ist, plakativ in die Kamera hält. Später muss sich Britney für ihre Freunde am Shoppen rechtfertigen und sich erklären, warum sie Justin Timberlakes Herz brach. Das Ergebnis: Sie bricht unter Tränen zusammen und bittet das Interview abzubrechen. Unter heutigen – und natürlich auch schon damaligen – Umständen ein absolutes No-Go, dass die 40-Jährige auch fast 20 Jahre nach der Szene in ihrem Wohnzimmer nicht loszulassen scheint. 

Britney Spears rechnet mit den Verantwortlichen des Diane Sawyer Interviews ab 

Die Geschehnisse aus dem Jahr 2003 nehmen die erfolgreiche Sängerin nach wie vor so sehr mit, dass sie in einem Instagram-Post nun mit den Verantwortlichen des Interviews abrechnet. Allen voran sei Britney geschockt von ihrem Vater sowie ihrem Management-Team. Sie habe nie über die Trennung sprechen wollen, sei aber von ihrem Vater und ihrem Management dazu "gezwungen" worden. "Sie brachten Diane Sawyer in mein Wohnzimmer. Sie zwangen mich, zu reden! Ich war ein Baby. Ich war fast 22 und habe es nicht verstanden", schreibt Britney in einem langen Statement auf Instagram, das inzwischen jedoch wieder gelöscht wurde. Sie habe zu diesem Zeitpunkt ohnehin noch unter Schock gestanden und die anmaßenden Fragen und Unterstellungen, die Sawyer in das Interview einfließen ließ, seien völlig fehl am Platz gewesen. Die Journalistin spricht die 40-Jährige in ihrem Posting auch direkt an und fordert sie darin auf, "ihren weißen Arsch zu küssen". Britney Spears Rage auch so viele Jahre nach dem Interview wird für wohl für alle verständlich sein. 

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