Ukraine-Krieg: 5 Tipps, wie ihr Leidtragenden helfen könnt

Ukraine-Krieg: 5 Tipps, wie ihr Leidtragenden helfen könnt

Seit der russischen Invasion in der Ukraine am 24. Februar herrscht Krieg. Wie ihr betroffenen Menschen und vor allem Frauen helfen könnt, zeigen wir euch hier.

Nachdem der russische Präsident Wladimir Putin Ende einen militärischen Angriff auf die Ukraine befohlen hat, herrscht zwischen den zwei Ländern Krieg. Hunderttausende sind nun auf der Flucht und viele Fragen sich: Wie kann ich betroffenen Menschen helfen? Zahlreiche Hilfsorganisationen setzen sich bereits aktiv für Flüchtlinge und ukrainische Frauen, Kinder und Männer ein. Angebote eines Schlafplatzes, Sach- und Geldspenden oder auch das solidarische Miteinander auf Demos helfen enorm, um die mittlerweile mehr als 500.000 Menschen auf der Flucht zu unterstützen.

Ihr möchtet helfen? Kein Problem! Wir haben eine Übersicht zusammengestellt: So könnt ihr betroffenen Frauen und Menschen in und aus der Ukraine helfen.

1. Übernachtungsmöglichkeiten anbieten

Laut NDR sind bereits die ersten ukrainischen Flüchtlinge in Deutschland angekommen. Wer ein Gästezimmer oder Schlafplatz zur Verfügung hat, kann diese entweder Lokal anmelden – in Hamburg sammelt zum Beispiel Das Bündnis Hamburger Flüchtlingsinitiativen (BHFI) unter ukrainehelfen@bhfi.de solche Angebote – oder auch auf der Plattform "Elinor".

Die Plattform wurde spontan von einem Mann aus Hessen gegründet. Wer helfen möchte, kann ein Formular auf der Internetseite elinor.network/gastfreundschaft-ukraine ausfüllen. Der Schlafplatz sollte mindestens für zwei Wochen zur Verfügung stehen. Am Sonntagabend wurden bereits mehr als 43.000 Betten-Angebote von Deutschen für Ukrainer gesammelt.

2. Mit Sach- und Geldspenden helfen

Viele Hilfsorganisationen wie die Caritas, das Deutsche Rote Kreuz und die Diakonie organisieren gerade Notfall-Hilfe für die Menschen in der Ukraine und in den Nachbarstaaten, wo erste Flüchtlinge bereits einströmen. Aktuell werden vor allem warme Klamotten und Jacken, Decken und haltbare Lebensmittel (zum Beispiel Dosen) gebraucht.

Geldspenden sind allerdings oft effizienter als Sachspenden. Viele Hilfsorganisationen sind schon seit Beginn des Konflikts vor acht Jahren in der Ukraine aktiv und haben sich dort mit Partnern abgestimmt. Diese Organisationen können Geldspenden flexibler einsetzen. Hier könnt ihr spenden:

Ärzte ohne Grenzen e.V. - Médecins Sans Frontières (MSF), Deutsche Sektion, www.aerzte-ohne-grenzen.de, Bank für Sozialwirtschaft, IBAN DE72 3702 0500 0009 7097 00

Aktion Deutschland Hilft e.V., www.aktion-deutschland-hilft.de, Bank für Sozialwirtschaft, IBAN DE62 3702 0500 0000 1020 30, Stichwort: Nothilfe Ukraine

Caritas international, spenden könnt ihr online unter diesem Link.

Deutsches Rotes Kreuz e.V, www.drk.de, Bank für Sozialwirtschaft IBAN DE63 3702 0500 0005 0233 07, Stichwort: Nothilfe Ukraine

Diakonie Katastrophenhilfe, Berlin, www.diakonie-katastrophenhilfe.de, Evangelische Bank IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02 BIC: GENODEF1EK1 Stichwort: Ukraine-Krise

UNO-Flüchtlingshilfe e.V., www.uno-fluechtlingshilfe.de, Sparkasse KölnBonn, IBAN DE78 3705 0198 0020 0088 50 Stichwort: Ukraine-Nothilfe

3. Spenden für medizinische Versorgung und Hygieneartikel

Um möglichst schnell medizinische Hilfe in der Ukraine sowie in den Flüchtlingslagern leisten zu können, benötigen Hilfsorganisationen, die vor Ort tätig sind, zusätzliche Mittel. Unterstützen könnt ihr zum Beispiel mit direkten Geldspenden an Hilfsorganisationen. Neben Medizinprodukten sind Hygieneprodukte derzeit eines der gesuchtesten Produkte in der Ukraine. Manche Firmen organisieren dafür bereits Spendenaktionen.

Das Femcare Start-Up aus Hamburg, MyLily, spendet Binden und Tampons. Mit einer kleinen Spende von 5 Euro finanziert ihr rund 30-50 Periodenprodukte.

4. Nur seriöse Berichterstattung teilen

Im Netz herrscht aktuell eine regelrechte Informationsflut zu dem Konflikt in der Ukraine. Darunter sind jedoch auch einige Falschmeldungen. Informiert euch daher bei seriösen Quellen, um falsche Nachrichten zu der Lage nicht weiterzuverbreiten. Da auf Social-Media-Plattformen jede und jeder etwas veröffentlichen kann, lohnt es sich auch hier genau hinzuschauen, wer hinter einem Profil steckt.

5. Solidarität zeigen

Unter den Schlagworten "Frieden für die Ukraine" oder "Stoppt den Krieg" sind bereits zahlreiche Menschen in Köln, Berlin oder auch Hamburg auf die Straße gegangen.

Friedensdemonstrationen wie die der vergangenen Tage in den großen deutschen Städten führen zwar kaum zu Frieden, doch sie sorgen für ein Gemeinschaftsgefühl. Durch viele Likes und Kommentare auf Instagram, Twitter & Co. erreichen die Bilder letztlich auch Menschen in der Ukraine.

Auf der Website https://standwithukraine.live könnt ihr herausfinden, wo und wann weitere Demonstrationen stattfinden. Auch in den sozialen Netzwerken wie Facebook wird dazu aufgerufen.

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